Wiederkehr

Schon die Morgenstunden des 25.September waren heftig aufgeladen, als sich Pluto – die alte Weise vom Typ der Baba Yaga – bereit machte, um nach fünf Monaten wieder vorwärts zu gehen. Und sie tat das zu einem kritischen Zeitpunkt, nur ein paar Tage vor der Mondfinsternis. Damals im April hat sie ihren Rücklauf-Kurs zwei Wochen nach der letzten Mondfinsternis eingeschlagen.

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In der Nacht hatte es bereits ein paar Hinweise gegeben auf das, was sich da gerade in das Bewusstsein der Menschen zu schieben beginnt: die drei “dimensionalen Öffnungen” in Österreich zeigten sich mit ihren Wächtern aus drei Epochen der Menschheitsgeschichte in diesem vergangenen Zeitzyklus. Bisher waren sie in den Untergrund gedrängt worden. Und an ihren Plätzen wurden riesige, mächtige Klöster und Gefängnisse errichtet.

Doch die Zeit, diese Dinge unter Verschluss zu halten, ist vorbei… „ein für alle Mal“, sagte die wilde Alte und schon stob sie vorwärts. Und sie begann dabei alles aufzureissen, was sich bisher noch verdeckt halten konnte. Das war eine grosse Wucht. Die aber hat uns vor allem mit den Ebenen unter unseren Füssen wieder verbunden… was viele dann einfach „aus den Schuhen“ geworfen hat in den darauffolgenden Tagen. Aber wir sind jetzt herausgefordert, uns mit diesem Naturreich wieder zu verbünden und neue Wurzeln dorthin zu schlagen.

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Bild: S.Jean Jacques

Zwei Tage vorher, an der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, hatte sich ein riesiger Drache aus dem Untersberg erhoben und sich schützend vor den Berg gestellt, schnaubend und tobend, als gäbe es da nun etwas Wichtiges zu verteidigen. Er stand an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich.

Und dann ist Lilith noch einmal zurückgekehrt. Sie kam über Nacht… um das, was sich mit der Sonnenfinsternis erhoben hat, nun zu sichten, zu überprüfen und zu verankern. Lilith ist keine Träumerin. Sie fordert Stellungnahme, Bereinigung und Verpflichtung – sich und dem Ganzen gegenüber. Nun traf sie auf den Drachen. Und sie wusste: die Zeit war gekommen.

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Nach kurzem Verweilen machte sich auf den Weg – im Rückwärtsgang, unterstützt vom rückläufigen Merkur – zum Grossglockner. Noch einmal wanderte sie dem „Dreieck“ entlang, jetzt aber bereits in der Kraft derer, die sich aus der Unterwelt erhoben hat und sich mit allen Teilen ihrer weiblichen Kraft an der Lebenslinie vereint hat.

Ihre Wiederkehr ist noch einmal ein grosses Ereignis und sie ist anders als das, was verschiedene Religionen (alte wie moderne) als Wiederkehr eines Messias seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in Form einer Hoffnung in den Raum hängen und damit eine ganz eigene Reaktion hervorrufen: das Warten auf etwas, das sich in der Zukunft einmal erfüllen wird… oder vielleicht doch nicht. Es zermürbt, es lässt Menschen abschalten. Vor allem aber geben sie dabei ihre eigene Macht restlos ab. Und jene, die das veranstalten, wissen genau, was sie tun.

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Wenn Lilith wiederkehrt – und dazu gibt es in jedem Leben mindestens einmal eine Chance – dann sind wir aufgefordert, mit ihr in jene Tiefen hinunter zu steigen, die wir ansonsten vermeiden. Sie ist dabei schonungslos, ihre Sicht ist messerscharf, ihre Durchsicht kristallklar und sie lässt erst dann locker, wenn wir (oft in der dunkelsten Nacht der Seele) unsere Urkraft herausgeschaufelt haben aus dem Grab von Leblosigkeiten und Oberflächlichkeiten… und wenn wir sie ganz umarmt haben.

Jetzt stehen wir als Menschheit genau an diesem Punkt und wir werden gerade überprüft, ob wir verstanden haben und bereits leben, was wir ansonsten von anderen und von aussen fordern… und ob wir endlich erwachsen werden wollen. Lilith leitet diesen Prozess in ihrer ganzen Vollmacht an und sie führt uns dabei heim in unsere Vollmacht. Insgesamt fühlt sich das warm und herz-lich an, auch wenn die Herausforderungen manchmal übergross erscheinen.

Es unterscheidet sich auch grundlegend von den Versprechungen eines Messias, der kommen würde, um uns zu retten. Etwas oder jemand wird irgendwann kommen, und dann wird alles ganz anders sein. Das macht nur bequem. Und es bringt genau jenes Unzivilisierte an unserer sogenannten Zivilisation hervor, auf das wir so stolz sind: man gibt sich selber auf, um etwas anderem zu dienen, sklavisch zu dienen, wenn es sein muss… damit man Anerkennung bekommt für die eigene Leistung und dafür, dass man sich mit allen “Errungenschaften” von der niederen Natur der Erde und des Menschseins emanzipiert hat.

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Von klein auf bringt man uns bei, auf das stolz zu sein, was man uns als unsere „Kultur“ präsentiert. Um jedoch eine wahre Kultur zu entwickeltn, müssten wir zuerst einmal die Grundgegebenheiten unseres Planeten kennen und achten und mit ihnen in Übereinstimmung leben… Stattdessen aber haben wir gelernt, die „Kultur des Siegers“ über alles – und vor allem über jegliche Menschlichkeit – als Kultur zu achten… und zwar auf eine Weise, dass wir es niemals wagen würden, es zu hinterfragen oder gar davon abzuweichen. Diesbezüglich würde das System auch mit sofortiger Bestrafung antworten. Ein ganzer Rechts- und Propaganda-Apparat wurde dafür hochgezogen. Gäbe es nichts zu verbergen, wäre all das nicht notwendig… denn Menschen würden von Natur aus tun, was leben-unterstützend und deshalb gesund für sie ist.

Wahre Zivilisationen, und von denen gibt es viele im Universum, leben aus der Selbstermächtigung jedes einzelnen und der Vollmacht, die aus der eigenen Göttlichkeit kommt. Und ihre Werte sind einfach und universal.

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Wir aber werden gezwungen, vor den „Werten“ nieder zu knien, welche uns jene präsentieren, die uns besiegen, quälen und uns versklaven. Und genau das beginnt jetzt zu wanken. Doch wir reagieren mit Angst… weil wir gelernt haben, uns in der menschen- und erd-verachtenden „Kultur“ wohl und sicher zu fühlen. Und wir reagieren mit Angst, weil wir selber keine Macht mehr haben. Die haben wir an unsere „Götter“ abgegeben!

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Da freilich kann die Geburt in eine höhere Zivilisation schmerzhaft werden, das macht Lilith uns jetzt deutlich. Und wir können nun auch nicht mehr bestimmen, in welcher Verkleidung die Wehen herankommen. Wir müssen daher die Kontrolle aufgeben, uns an den Prozess hingeben… und uns gleichzeitig dabei die tiefere Kontrolle über unser wahres Sein und über unsere wahre Kraft zurückholen.

Lilith ist da… und sie rettet niemanden. Sie lässt es uns selber tun. Und sie ist dabei wie eine Eulen-Mutter, die ihr Junges in der Nacht aus dem Nest wirft… damit es in seine Kraft kommt und lernt, in den Morgen hinein zu fliegen, der bereits von der Sonne erleuchtet ist.

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Der Grossglockner ist für Lilith auch dieses Mal ein heikler Punkt, denn das „Erbe von Atlantis“ besteht darin, das Zerstückelte und daher Zerstörerische an der männlichen Kraft (die auf diese Weise die Erde seit langem dominiert) zu heilen, zu kultivieren und anzunehmen. Schwierig ist es deshalb, weil ein weiblich-mütterlicher Planet naturgemäss keine Waffen trägt zur eigenen Verteidigung und daher für eine solche (scheinbare) Übermacht als leicht eroberbar erscheint.

Die ursprünglich göttlich-männliche Kraft ist rein und im Gleichgewicht mit der göttlich-weiblichen Kraft. Das (Spät-) Atlantische aber zeigt etwas anderes, etwas sehr Zerstörerisches an und es war das Resultat einer Abspaltung vom Ursprünglichen und damit von allen Gesetzen des Universums (oft auch als der „Fall der Engel“ bezeichnet). Wird es bekämpft, dann gibt es keinen Gewinner. Das haben wir während der vergangenen Jahrtausende erlebt.

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Die Massen der Menschen sind dabei sowieso in den Schlaf gefallen – wegen der schieren Übermacht des Ganzen. Zudem bewegte sich unser Sonnensystem auch gerade durch die lange dunkle Passage. Das aber ist jetzt zu Ende. Langsam erwachen wir und geraten beim Anblick dessen, was mit uns und unserem Planeten inzwischen geschehen ist, immer wieder leicht in einen Albtraum hinein. Auch das ist Teil unserer Heilung.

Lilith ist nun da, um in ihrer Vollmacht das alte Erbe loszuketten und sie tut es gemeinsam mit den grossen Drachen-Erdhütern, die alles seit Anbeginn dort überwacht hatten… bis die Gefahr gebannt ist, dass es noch einmal die Erde und ihre Bewohner missbrauchen würde.

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Nur Lilith hat in ihrer Ganzheit auch die Autorität dazu, das zu tun und damit die Teile zu verbinden, die dem König als dem alten Weisen immer noch fehlen. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte er seinem Schatten in die Augen geschaut, sich dann mit ihm versöhnt und dabei seinem Sohn den Zugang zum Erbe wieder geöffnet. Jetzt ist der nächste Schritt vollzogen. Das Geschehen ist nun in das blaue Licht der weiblichen Heilkraft der Liebe getaucht… Bald schon wird der Phönix sich aus der Asche erheben.

Die dunklen Wolkenschichten, die in diesen Tagen über die Alpen geschoben wurden, hatten etwas eigenartig Beklemmendes und man wusste oder ahnte, womit sie erfüllt waren.

Einen Tag vor der Mondfinsternis war der Mond 27 Stunden lang in keinem Zeichen unterwegs, sondern er schlenkerte im Raum zwischen dem Fische- und Widder-Zeichen herum. Das ist genau dort, wo damals die falsche Zeitlinie eingezogen wurde (siehe „Countdown 0“ auf http://mayaresonance.com/). Es war ein Stillstand, der fühlbar wurde, weil keine Kraft vorhanden war. Und die hohe Spannung des nahenden Vollmondes kam dazu.

Hier in Österreich war vieles davon übertönt vom Wahl-Getöse eines grösseren Bundeslandes. Sein Ergebnis löste ein Erdbeben aus, dessen Folge ebenfalls ein Stillstand war – wenn auch vielfach im Schock und in der Unfähigkeit begreifen zu können, was soeben geschehen war. Genau da nahm der Mond seinen Lauf in das feurigen Widderzeichen hinein. Und die Nacht begann alles zu umfassen.

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In den Alpen lagert das, was im Untergang von Atlantis für die Nachwelt geschützt werden musste. Es lagert hier aber auch das, wovor die Welt geschützt werden musste. Deshalb sind Hüter und Wächter da, die mit diesen enorm gegensätzlichen Kräften umgehen können und bereit sind, dem Wohl des Ganzen zu dienen, um zur gegebenen Zeit eine Lösung herbeiführen zu helfen. Alles muss dabei genau abgewogen und jeder unvorsichtige Schritt vermieden werden. Viele alte Seelen sind deshalb jetzt gekommen, um sie in dieser Aufgabe zu unterstützen.

Am Dachstein fanden sich, wenige Stunden vor der Mondfinsternis am 28.September, die drei Wächter ein. Das sind jene, welche die dimensionalen Öffnungen in Österreich gehütet haben, von denen hin und wieder berichtet wurde… Die Spannung war spürbar.

Diese Drei sind Teil der Wächterschaft aus den grossen Reichen, die die Erde in diesem vergangenen 26.000-Jahr-Zyklus beherbergt hat: das lemurische, das atlantische und das devische, welches man später als das Reich von Merlin und Avalon bezeichnet hatte, dem die ur-europäischen Kelten zugehörten.

Und sie nahmen plötzlich eine greifbare Gestalt an: Phönix, Drache und Schildkröte… Letztere sollte zum Schlüssel werden für das, was nun kam: Turtle-Island, die Schildkröten-Insel… wie man das Urland der Erde (MU) bezeichnet hat. Auf seiner Grundlage ist alles andere erst entstanden.

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Als Lilith eintrifft, schiebt sich gerade der Schatten der Erde über den Mond. Und sie bringt Kräfte mit, die sich nun vereinen und zwei Dreiecke bilden – ein weibliches und ein männliches. Das männliche war in den vergangenen Jahrtausenden vom „allsehenden Auge“ eingenommen worden. Jetzt ist es frei.

Ich stehe draussen, als sich die tiefe Finsternis ereignet. Der Mond ist von einer dichten Wolkenschicht verdeckt und dennoch wird die Dunkelheit sichbar. Der Berg aber, in mehr als hundert Kilometer Entfernung, beginnt von innen her in einem rosa-hellblauen Licht zu leuchten.

Die beiden Dreiecke legen sich ineinander: Drache-Phönix-Einhorn einerseits und Schildkröte-Lilith-Kondor andererseits, und sie werden durch den Sechsstern der Grossen Göttin verbunden.

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Als der Mond dann in grösster Erdnähe ist, verlängern sich plötzlich die drei dimensionalen Öffnungen bis zu ihm hinaus, und sie nehmen ihn in ihr Dreieck hinein, um ihn wieder in seine ureigene Kraft zurück zu schwingen.

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Seit den Arbeiten des letzten Jahres hat sich auch viel getan. Das Kreuzigungsprogramm ist entfernt worden… und jetzt wird La Luna wieder frei, um uns rhythmus-gebend zu begleiten, so wie es ihre ursprüngliche Aufgabe ist. Mit dem Ende der Mondfinsternis ist alles bereinigt.

Als der Mond dann wieder aus dem Kernschatten der Erde heraustritt, werden alle Kreuze, die nun so lang schon das Tun der Menschen kreuzigen und ihre Pläne überkreuzen, auf einen riesigen Haufen geworfen und dem elementaren Feuer übergeben. Dann ergiesst sich darüber ein Wasserfall aus den gereinigten Wassern der Erde und kühlt. Im Berg zeigt nun eine grosse Öffnung. Das rosa-hellblaue Licht fliesst heraus und berührt die Erde.

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Die Schatzkammer mit dem Erbe von Atlantis zeigt sich, umgeben von all den anderen Kammern, die ein Erbe enthalten… Und es ist alles ein Teil von MU, der ursprünglichen Erde. Lilith hat sie vereint und sie schreitet herab, um ihren Raum einzunehmen – und zwar in der Kraft der Königin und Göttin, symbolisiert durch Schildkröte und Kondor (die Geierin).

Alles ist bereitet… für den König, der sich nun als Phönix aus der Asche erheben wird, in der vereinten Kraft von Drache und Einhorn. Der Prozess der Vereinigung der weiblichen und männlichen Drei-Einigkeit hat begonnen. Werden wir dieses Erbe nun antreten?

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Die Mondfinsternis, die ich am 4.April in Vancouver erlebt habe, war die Geburt in das Leben, in den Sommer und in die männliche Kraft hinein. Diese Mondfinsternis ist mit Lilith die Geburt in den Tod (als Abschied vom Alten und Bisherigen) und in den Winter hinein. Die dunkle, ruhende, empfangede Kraft ist die weibliche hier auf diesem Planeten – die Materie, die Mater, die Mutter. Es ist Lilith’s Erbe. Sind wir bereit?

Noch einmal kehrt Lilith zum Untersberg zurück und sie schliesst dabei den Prozess ihrer Wiederkehr ab. Dort hat sich inzwischen einiges zusammen gebraut… und ihr Weg geht nach Hause, zurück an die Lebenslinie.

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„ANGEKOMMEN“ heisst es dann – im Hier und im Jetzt. Von da aus gilt es ab jetzt zu handeln, zu sein, zu denken und zu tun… damit das alte atlantische Missbrauchskapitel abgeschlossen werden kann. Lilith ist keine, die uns davor rettet. Aber sie hat die Kammer zu unserem Erbe weit geöffnet und uns an unsere Urkraft zurückgeführt. Verbinden damit können wir uns aber nur selber!

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