Ent-puppen

Das Kokon-Stadium geht dem Ende entgegen… und erst jetzt wird dem Wesen, das sich darin befindet, bewusst, wie gemütlich es in diesem bewegungslosen Zustand, eingehüllt in einen schützenden und wärmenden Mantel war.

Eine Rückkehr zu dem, was bisher war, ist unmöglich, denn seine alte Form hat sich bereits aufgelöst. Ein neuer Körper ist entstanden und damit eine völlig neue Wesenheit. Doch wie wird sich das alles entfalten? Es hat keine Ahnung und es kann momentan auch gar nichts sehen.

In diesem Zustand befinden wir uns momentan, und der Druck von aussen erscheint oft ganz enorm. Dazu kommt der Druck von innen, damit wir uns bereit machen… wodurch ein Zustand entsteht, der wie Starre wirken mag, wie eine Bewegungslosigkeit, aus der man fliehen möchte. Das kann Müdigkeit bewirken, eine gewisse Schwere, fehlende Sicht, Frustration… je nachdem, wie wir mit uns selber umgehen. Doch genau das ist es, was den Puppenzustand ausmacht, bevor alles aufbricht… und der Schmetterling sich erheben kann.

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Und in bestimmten Bereichen ist das Neue auch schon da. Es ist wie eine Parallelwelt, in der dieses sich erneuernde Wesen bereits üben kann, in der es vorbereitet wird, in der es die tiefe Sicht auf das bekommt, was kommen wird.

Äussere Wirklichkeit und innere Sicht aber scheinen sich im Moment direkt gegenüber zu stehen. Die Kräfte wirken in ihrer höchsten polaren Energie… und das sind wir oft nicht gewohnt, weil wir uns zu lange Zeit nur auf einer Seite bewegen wollten.

Während viele jetzt glauben, es würde sich nichts tun, bewegt sich im Hintergrund enorm viel. Am 7. und 8.Oktober ist Venus noch einmal an jene 29°-Linie im Löwen zurückgekehrt, die mit dem Stern Regulus und so mit dem Königssohn verbunden ist. Venus in der vereinten Kraft von Lilith, Sophia und all den anderen aber ist nun zu einer Macht geworden, die weit über das hinausgeht, wonach man sie bisher betrachtet und eingeteilt hat. Im kollektiven Feld der Menschheit hat sich deshalb die Frauenkraft vereint und sie kann jetzt wieder als das auftreten, was den Planeten Erde kennzeichnet: als Grosse Göttin. Die Geburt in die neue Zeit hinein wird deshalb nicht mehr von den alten Mächten kontrolliert, sondern durch diese Urkraft der Erde getragen.

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„Der Sohn und die Mutter“ war das Thema in diesen beiden Tagen. Während der vergangenen Jahrtausende wurde dem Sohn die Mutter entrissen und sie wurde dann entweder einfach nicht erwähnt oder ansonsten in den jungfräulichen Status hinein entrückt. Das führte zu schweren Störungen, die bis heute andauern und die Beziehung zwischen Mutter und Sohn oft extrem belasten.

Der Sohn ohne einer machtvollen Mutter nämlich, die ihn schützt, aber auch herausfordert, wird zum willenlosen Opfer… das millionenfach auf den Schlachtfeldern geopfert wird oder das sich selber im moderenen Cyber-Krieg unterwirft (seinen smarten, elektronischen Geräten, die ihn programmieren und kontrollieren) und der so den Weg hinein in sein eigenes Leben nicht mehr finden kann. Das gilt auch für den männlichen Teil in den Mädchen und Frauen.

Als Venus noch einmal an diesem 29. Löwengrad verweilte, begannen die Bilder rückwärts zu laufen und es zeigte sich in klaren Sequenzen, wie man den Königssohn benutzte, um Religionen zu erzeugen, welche alleine jener männlichen Machtelite dienen sollten, die die Erde unrechtmässig besetzt hatten und sie bis zum Ende diese Zeitraumes von 26.000 Jahren dann ganz übernehmen wollten. Das ist jetzt, in diesen Jahren.

Alle Götter wurden deshalb als ihr Abbild entworfen: männlich, hierarchisch und kriegerisch… während man die weibliche Kraft und Würde nach und nach auszulöschen versuchte und man Frauen nur mehr dann zuliess, wenn sie  den selbternannten Göttern (und ihren Mittelsmännern) als „Objekt ihrer Begierde“ dienten. Das zieht sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche – bis heute. Doch der Schmetterling hat sich bereits entwickelt. Und er kann nur in eine freie Welt hineinfliegen. Das Alte MUSS deshalb gehen. Seine Zeit ist vorüber.

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Diejenigen, die gerade noch an der Macht sind, spüren nun auch, dass sie immer weniger Zeit haben, ihre Pläne umzusetzen. Deshalb werfen sie nun mit allem herum und viele ihrer Machenschaften beginnen real und bedrohlich zu werden. Ihre Panik ist greifbar.

Die Söhne werden nun ihren Reifungsprozess nachholen und sich dabei mit ihrer Mutter versöhnen müssen. Denn oft genug haben sie sie zu dominieren begonnen, weil ihnen jegliche Führung fehlte und auch, weil ihnen der Thron der Nachfolge abhanden gekommen war. Das alles sind jetzt Dinge, die wir in unserem Seelengefüge heilen werden, denn ein Schmetterling braucht die geeinte Kraft aller Ebenen und Teile. Vor allem die vereinte weibliche Macht der Grossen Göttin wird nun ganz entscheidend werden – und genau sie ist es, die die Noch-Mächte am meisten fürchten.

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Schauen wir uns genau an, welches Riesen-Theater sie schon über so lange Zeit inszenieren, um sich zum einen an der Macht und zum anderen verborgen zu halten. Und sie haben dabei unsere ganze schöpferische Kraft in dieses Theater hinein-gebunden. Die meisten Menschen können deshalb in keiner Weise mehr über sich selber verfügen, auch wenn sie glauben, sie würden es tun. Nichts von diesem Theater aber ist notwendig, um ein gutes Leben auf dem Planeten Erde führen zu können.

Venus hat den Sohn deshalb jetzt aus seiner Kunst-Welt herausgeholt, in der er zwar den Gottessohn mimen durfte, dafür aber immer wieder gekreuzigt wurde. Der Preis für ein Leben als Star oder Führer ist in diesem alten Schmierentheater eben der Verkauf der eigenen Seele. Das müssen wir uns bewusst machen… Und dann können wir den Blick abwenden von all den Stars, den Führern, den Königen und Königinnen, den Prinzen und Prinzessinnen, die uns ständig als wichtig präsentiert werden, vor allem: wichtiger, als wir selber.

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Jetzt geht es um den, der der Hauptdarsteller in seinem eigenen Leben ist: der König und die Königin, der Prinz und die Prinzession seines eigenen Lebens. Und nur das wird wichtig sein. Denn es wird uns fähig machen, die alte Matrix hinter uns zu lassen… und das betrifft eigentlich alles in unserem Leben.

Die Werkzeuge der alten Macht sind Geheimnistuerei, Lügen, Angst-Erzeugen und Krieg, endloser Krieg. Schauen wir genau hin, dann finden wir sie überall in unseren gesellschaftlichen Systemen bis hinein in Familie und Beziehungen. Sie sind uns für lange Zeit wie ein zweites Kleid geworden und deshalb immer wieder als normal erschienen.

Die Raupe im Puppenstadium befindet sich in einem Zustand der Metamorphose, d.h. da wird alles verwandelt, was bisher war und es entsteht in diesem Prozess etwas vollkommen Neues – radikal und schonungslos.

Kaum hatte Venus ihre Königssohn-Arbeit beendet, war ich zurückversetzt in eine Zeit, als ich in Canada auf einen Energiewirbel von höchster Kraft aufmerksam gemacht wurde. Das ist nun mehr als zehn Jahre her und mir war damals schon die Grösse dieses Platzes als auch der Informationen bewusst. Doch gab es dazu keine Weiterführung. Erst im vergangenen Winter hat sich dieser Platz dann wieder gezeigt und nach all den grossen Bereinigungen der letzten paar Jahre dürfte nun die Zeit gekommen sein, auch das zu Ende zu führen.

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Viel hat dieser Platz zu tun mit der Machtelite der Erde und mit Manipulationen auf höchster Ebene… Das vor allem deshalb, weil er das Zentrum der Erde mit dem Zentrum unserer Galaxie verbinden kann. Natürlich wurde auch dieser Zugang in den letzten Jahrtausenden blockiert und für andere Zwecke missbraucht… mit der einen Einschränkung, dass sich die wahren Kräfte bei einem solchen Missbrauch immer so lange nach innen zurückziehen, bis die Zeit gekommen ist, da sie befreit und wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden können. Viel kann darüber noch nicht gesagt werden, da das Kräfteverhältnis noch immer ein sehr heikles ist…

Fire

Jedenfalls hat auch hier die Heilung der Frauenkraft eine grosse Bedeutung und es geht da um die Übernahme des Feuers, des inneren Feuers… das bisher durch ein künstliches Strohfeuer ersetzt worden war. Geburt kann jedoch nur im wahren Feuer stattfinden.

Doch auf diesem Platz standen „die Männer mit ihren Stiefeln“ und traten darauf ein. Das war bei den meisten Geburten der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte so… Jetzt standen sie da und sie hatten beeindruckend viel Macht. Doch als sich die Dinge zu lösen begannen, waren die Wölfe da und heulten – wie damals. Eine neue Schwingung breitete sich über den Platz aus.

WolfFoto: Steve Musial (Canada)

Am 11.Oktober fanden in unserer Hauptstadt Wahlen statt. Und meine Präsenz in Wien schien deshalb auf ein paar Stunden notwendig zu sein. Das war völlig ungeplant und es ging alles sehr schnell. Es war dann eigentlich nur wichtig, die Kräfte zu bündeln und die Energien zu halten, während am Volk hier ein riesiger Betrug über die Runden ging und man so glaubte, noch einmal das Ruder herumreissen zu können. Es gärt im Hintergrund und bald schon werden die „Schlösser der Macht“, die über Jahrhunderte dort gehalten wurden, aufspringen…

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Wien: F.Hundertwasser Müllverbrennungsanlage

Dann ging es weiter: der Neumond kam und damit ging jene Welle nach unten, welche aus den beiden Finsternissen der letzten Wochen empor-gestiegen war. Sie war unglaublich mächtig und nahm nun alles mit sich, was dem Raupenstadium des Planeten und der Menschheit entsprochen hat.

Seither befinden wir uns in einem Zustand von Ruhe und Entfaltung und für viele ist es so ungewohnt, dass sie befürchten, etwas falsch gemacht zu haben. Doch es geht jetzt auch nicht um das „Machen“ und Tun, sondern um das Fühler-Ausstrecken und das Entfalten der Schmetterlingsflügel hinein in einen völlig neuen Raum. Brücken entstehen jetzt… von dieser Welt in die volle und umfassende Welt, in die wir gerade hineingehen.

Dabei tauchte Japan auf und das Ereignis von Fukushima vor 4 Jahren (an 11-3-11), das dazu verwendet wurde, um genau diesen „Brückenbau“ zu verhindern. Nichts davon war Zufall und die Verbindung zu jenem Platz in Canada zeigt sich jetzt als eine uralte. All das kam zum Vorschein an diesem Neumond-Tag, der höchst intensiv war, wenn man ihn von innen her spürte.

Der 11.März 2011 war auch jener Tag, als ich damals den grossen Herz-Stein vom Unterberg bekam – als Geschenk und als Auftrag. Dieser Auftrag beginnt sich nun zu vollenden. Der Wechsel von Maya-Resonance to Inner-Resonance war ein äusserer Ausdruck davon. Dahinter läuft ein Prozess, der riesig ist und oft nur schwer in Worte fassbar.

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Unsere Aufgabe ist es nun, uns immer mehr bewusst auszudehnen und uns dadurch aus dem alten Netz, der alten Matrix, zu befreien. Viel Loslassen und Abschiednehmen gehört dazu, und dafür ist nun genau die richtige Zeit, denn Herbst und Winter bringen Loslassen und Ruhen mit sich. Zum Loslassen kann so ziemlich alles gehören, was unsere Persönlichkeit (welche die Gesellschaft hervorgebracht hat) und unser Leben betrifft.

Es handelt sich dabei vor allem um das, worunter wir sowieso schon lange leiden, was uns belastet und uns unnatürlich vorkommt. Es ist auch all das, was andere von uns erwarten, uns aber beschwerlich erscheint. Wir können es abstreifen wie ein Kleid… alles. Denn: der Schmetterling ist eben keine Raupe mehr. Wir dürfen uns jetzt als das ent-puppen, was wir wirklich sind!

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