Unterwelt

Halloween

Die Nacht dieses 31.Oktober ist wie ein Tor, ein Durchgang [1],… an dem wir Jahr für Jahr vorbeigehen, ohne seine Macht zu entdecken. Das Hauptaugenmerk ist zudem auch (bewusst) auf den darauffolgenden Tag gerichtet, den man im achten Jahrhundert zu einem Heiligentag umfunktioniert hat, nachdem die alte antike Welt erfolgreich von der Kirche übernommen worden war. Da standen plötzlich Märtyrer im Mittelpunkt, welche von eben dieser neuen Macht selber hervorgebracht wurden. Aber ihre Heiligsprechung lenkt von jedem Verdacht ab und damit die Aufmerksamkeit der Menschen auf Dinge, die im Hintergrund eigentlich mehr als dunkel sind.

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Ein paar Jahrhunderte später erfand man dann noch den Allerseelentag, nämlich einen Gedenktag für alle Seelen, die laut der neuen christlichen Lehre sich sozusagen im Fegefeuer befänden und damit noch nicht „bei Gott“ sind, was immer das heissen soll.

Heute aber ist die Verwirrung perfekt, wenn man an diesem angeblich so hohen „Heiligentag“ alle Gläubigen auf die Friedhöfe lenkt, während der zweite Gedenktag mehr oder weniger bedeutungslos vorübergeht.

Von der wahren und leben-spendenden Kraft in den Tiefen der dunklen und mütterlichen Erd-Unterwelt aber hat man auf diese Weise erfolgreich abgelenkt – vor allem, indem man den Menschen bewusst Angst davor eingejagt hat und immer noch einjagt.

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Sie rennen deshalb am Tor vorbei und verlieren dadurch die Fähigkeit, den Gegenpol zum nach aussen gerichteten, aktiven und überquellenden Dasein einzunehmen und bewusst zu leben. Damit aber haben sie auch kein Feuer. Und mit diesen kraftlosen Herden kann man dann ganz leicht die Zeit des Rückzugs zu einem stressgefüllten Jahrmarkt umfunktionieren.

„Hallow“ hat mit Einweihen und mit der Heiligkeit dieser Tage zu tun… die hinter uns den Sommer und die aktive Zeit abschliessen und zu Rückzug und Ruhe einladen.

Fallende Blätter zeigen das Loslassen dessen an, was vorüber ist. Das Gold der Wälder aber und die Fülle der Ernte sind ein machtvoller Ausdruck der Pracht und Vielfalt, in der wir hier leben.

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Sterben ist für uns Menschen momentan noch eine wichtige Realität. Sie ist weder gut noch schlecht… sondern einfach Teil des Prozesses, den wir hier Leben nennen. Wir können mit jedem Herbst und mit jedem Winter seine Kraft auch spüren, wenn wir die Angst davor loslassen, die uns eingepflanzt wurde. Die Seele hat keine Angst davor, denn für sie ist sterben nichts anderes als ein Nach-Hause-Gehen.

Das Tor zur Erd-Unterwelt, das wir in unserer Mittel-Welt am liebsten für immer verschlossen halten würden, um uns nur dem Gang in die obere, in die sogenannte Lichtwelt, zuwenden zu können… ist jetzt offen. Lilith, die dunkle weibliche Kraft in uns, hat diesen Teil des Lebens bereits integriert. Und sie fordert uns jetzt heraus, es ihr gleich zu tun.

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Freilich ist der Zugang momentan noch schwieriger geworden, weil wir uns mit der Invasion (durch sogen. Flüchtlinge), der wir uns in unserer Mittelwelt gegenüber sehen, heillos überfordert fühlen und weil tiefe Ängste nun unvorbereitet hochkommen. Doch ohne die Kraft dieser unteren Welt wird es noch schwieriger werden… vor allem, weil wir dann nicht verstehen können, was da wirklich läuft.

Aber wir sitzen alle im selben Boot – diejenigen, die aus den pervertierten Unterwelten des Krieges hierher gelenkt wurden und wir, die wir in einer Mittelwelt ohne die Wurzeln der unteren Welt leben und deshalb sowieso lange schon in einem grossen Ungleichgewicht sind.

Während unsere Seite der Welt es war (und ist), welche die andere Seite künstlich arm gehalten und mehr noch: arm gemacht hat… hat man uns künstlich überfüttert, bis wir es uns im lähmenden Überfluss gemütlich eingerichtet hat.

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Natürlicher Überfluss fliesst über und wird geteilt und mitgeteilt. Künstlicher Überfluss aber wird künstlich „an der Sonne“ gehalten und alles andere wird einfach ausgeblendet. Viele dieser Menschen, die jetzt hierher kommen und hierher gelenkt werden, kannten diesen natürlichen Überfluss… bis man ihn zu zerstören begann, weil er nicht in eine Welt des künstlichen Überflusses passt, in dem wenige herrschen und alles nehmen und dafür die Vielen zu ihren Sklaven machen.

Diese Dinge brechen jetzt auf … und am besten werden wir damit umgehen können, wenn wir dieses Tor, das uns gerade geöffnet wird, betreten und uns hinunter führen lassen in jene Welt, in der unsere wahren Wurzeln liegen! Dort findet die Metamorphose statt. Und der Tod ist für die Seele die ultimative Verwandlung.

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eine wichtige Information:

https://buergerstimme.com/Design2/2015/10/wenn-die-liebe-zum-eigenen-volk-hintergangen-wird/

hier das PDF dazu: VolkHintergangen

 

 

[1] genau dasselbe gilt für das gegenüber liegende Fest zu Walpurgis (oder Belthane) am 30.4./1.5., welches jedoch in die andere Richtung weist… Auch da liegt der Schwerpunkt auf dem darauffolgenden Tag, obwohl eigentlich die Kraft dieser Nacht wichtig wäre. Und diesen Tag hat man dann gar zu einem “Tag der Arbeit” umfunktioniert (staatlich verpflichtet), obwohl er eigentlich ein – wenn nicht DER – Fruchtbarkeitstag ist. Solchermassen aber wird klar, wofür die herrschende Macht die menschliche Schöpferkraft zu verwenden gedenkt, nämlich als Lohnarbeitssklaven… was ihrer wahren Bestimmung komplett entgegen läuft