Die Königsmacher

Aus leeren Augen starrte er mich an, dieser König – ent-geistert. Eigentlich aus längst vergangenen Zeiten, ist er immer noch da, mitten unter uns. Etwas hält ihn hier fest. Ein Frösteln überkam mich, als er in diesen Tagen bei der Reinigung eines nicht unbedeutenden Ortes hier in Österreich plötzlich auftauchte und mit seinem leeren, geisterhaften Blick klar machte, dass er (und vermutlich hunderte und tausende weitere) in den Netzen von Macht und Herrschaft hängen geblieben war und deshalb immer noch das Feld einnahm.

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Das alles wäre auch nicht weiter wichtig, gäbe es da nicht Dinge, die mit den momentan Geschehnissen direkt zusammenhängen und deshalb in der weiteren Entwicklung eine gefährliche Rolle spielen können.

Und so gab der König mit seiner Geschichte, die sich wie ein rabenschwarzer Krimi entfaltete, einen tiefen Einblick in die Art und Weise, wie man Herrscher macht und sie sich dabei so unterwirft, dass man sie jederzeit und willfährig steuern kann. „Man“, das ist jene Macht, die auf satanische Weise mittlerweile die gesamte Erde beherrscht und nun ihrem Höhepunkt entgegen eilt… so glaubt sie zumindest.

Eine Krone war es einst, die scheinbar unverfänglich vom Papst aus Rom an diesen König gesandt wurde. Ob er wohl ahnte, dass er damit seine Seele verkaufen würde? Und mit ihr auch die Seele seines Volkes? … das wegen seiner starken weiblichen Kraft der sich in Europa ausbreitenden Macht lange schon ein Dorn im Auge war. Was gab es also einfacheres, als den König mit einer besonderen Macht auszustatten, eine standesgemässe Heirat zu arrangieren… und ihn so zu verpflichten, sein Volk durch brutale Christianisierung der Macht in Rom zu unterwerfen? Diese Strategie war bereits jahrtausende alte und sie hatte immer funktioniert. Mit seiner späteren Heiligsprechung hat man dann noch jeden Verdacht von der grausamen Geschichte abgelenkt… und ihn auf ewig an Dinge gebunden, denen er bis heute nicht entkommen konnte.

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Die Krone ging verloren – irgendwo in Österreich. Es ist auch völlig selbstverständlich, dass man dermassen wertvolle Dinge einfach verliert, oder? Danach gab man eine zweite Krone aus, die wertlos war, aber dennoch die neue Macht (in Rom) repräsentierte. Und man verpflichtete das Volk über Jahrhunderte, sie – gemeinsam mit anderen sogenannten Reichs-Insignien – verehren zu müssen. Es war immer schon sehr wichtig, die Aufmerksamkeit eines Volkes auf solche Dinge hin abzulenken…

… während der König auch weiterhin der wahren Krone folgen musste, von der er sich auf eigenartige Weise nicht lösen konnte, weil man sie damals mit einer (magischen) Kraft ausgestattet hatte, welche die Seele bindet und die den Machern eines solchen Gegenstandes absolute Macht über den betroffenen Monarchen oder Führer einräumt. Das war damals so und das ist heute so. Die Insignien haben sich ein wenig verändert, doch die magische Lenkung über sie ist gleich geblieben.

Solchermassen stand der König mit den Füssen in eine goldene Kugel eingespannt – den Reichsapfel. Und es war klar, dass hier nicht er die Macht hat, sondern jene, die diese Weltenkugel lenken. Die „eine Weltmacht“, damals wie heute, die im Hintergrund auch das Szepter führt.

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Glastonbury Abby, GB

Wir mögen vermuten, dass solche Gegenstände (Kronen, Szepter, Reichsapfel, Orden und sonstiges) harmlos sind… wenn wir zum Beispiel in einem Museum auf sie starren. Aber wir haben keine Ahnung, welche Programmierung sie enthalten und in welches Gesicht wir dabei wirklich blicken.

So auch dieser König… der noch immer daran gebunden war, obwohl seine Herrschaft beinahe tausend Jahre zurückliegt. Sein Herz dient (wie wir es bereits aus der österreichischen Monarchie kennen) ebenfalls immer noch dem Gewinn von Macht: jenen nämlich, die all das steuern und sich über diese Strategien im Hintergrund die wahre Macht sichern, heimlich und unerkannt… bis die Zeit kommt und die Masken fallen. Das ist jetzt, und wir sehen nun deutlich die Fratze, die sich aus diesen Machenschaften über Jahrtausende hinter der Maske von Menschenfreundlichkeit, Demokratie, Freiheit… gebildet hat.

Der König musste noch einmal kommen – auch das kann man lenken – damit mit ihm dann das Reich gebrochen und die Welt in zwei grosse Kriege hinein gesteuert werden konnte. Das war vor genau hundert Jahren, hier in der österreichischen Doppel-Monarchie.

Die Herzen dieser letzten Kaiser sind ebenfalls genau plaziert… sodass man im geplanten neuen Krieg nun endgültig die Macht über die gesamte Erde an sich reissen kann. So sieht es der Plan vor, der aus einer alten untergegangen Welt über viele Dynastien und Religionen verbreitet und systematisch umgesetzt wurde.

Das Königsthema war dabei immer ganz zentral, nämlich der König, der immer irgendwann scheitern musste… weil im Hintergrund eigentlich ein anders Spiel lief. Der König als Gottessohn, den man opferte, weil die Menschen so schlecht waren… das war einer der grössten Schachzüge, aber noch lange nicht der letzte.

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In diesem Ort war das Spiel mit den Königen nun noch einmal ganz real und ganz konkret geworden… Aber er durfte schliesslich heimkehren – weit nach Osten, in die machtvollen Berge, aus denen sein Volk einst gekommen war.

Die Fäden der Macht konnten durchtrennt und damit wieder ein Platz befreit werden, auf den man sich bisher in diesem Spiel verlassen hat und der noch hoch-aktiv war – gerade rechtzeitig, könnte man sagen!

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Wir sind nun jeden Tag herausgefordert, die „Beschaffenheit“ dieser Macht zu durchschauen, die auf solche und ähnliche Weise schon ganz lange die Erde und die Menschheit fest im Griff hält. Das sollte uns jetzt auch immer leichter fallen, weil das Strickmuster ihres Tuns bereits so deutlich zutage tritt und sich nur mehr in ständig gleicher Weise die selben Tricks wiederholen.

Wir haben eine Aufgabe hier und wir haben sie, bevor wir in dieses Leben gekommen sind, ganz bewusst gewählt. Es war ein aufregender Seelen-Auftrag, nämlich mitzuhelfen, uns und die Erde jetzt von dieser Fremdbesatzung zu befreien. Wir waren wohl voller Begeisterung, ihn endlich einlösen zu können, bis… – nun, bis wir durch den dichten Schleier des Vergessen (der Quarantäne) hier durchgefallen sind und seither oft gar nichts mehr verstehen… während die Begeisterung dem Gefühl des Abgeschnitten-Seins gewichen ist.

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Aber Meisterprüfungen macht man eben nicht in einem Kindergarten und deshalb müssen wir jetzt auch erwachsen werden und aufhören, wie Kinder nach den Eltern zu rufen, sobald wir alleine die nächsten Schritte machen sollen und sobald das Leben uns nicht ständig wie in einem Supermarkt- oder Fastfood-Tempel mit allem versorgt.

Es geht für uns jetzt um eine Art „Menschen-Hygiene“, indem wir uns daran erinnern, wer wir sind und indem wir wissen, dass Angst die Nahrung jener Elite ist, welche nicht die Herzenskraft der Menschen besitzt und sich deshalb die Energie immer und immer wieder von uns stehlen muss. Dann werden wir wieder zu Meistern unseres Lebens und von da an… sind wir den Fängen dieser scheinbaren Übermacht auch schon entkommen.

Die meisten von uns sind schon sehr lange auf dieser Erde und wir wissen (viele noch unbewusst), dass jetzt die Zeit gekommen ist, um die Welt wieder in die EINE MENSCHENWELT zu verwandeln. Das ist unsere Meisterprüfung, und sie fordert uns momentan auf jeder Ebene heraus!

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