Tag 2 – Der Weg über Rom

Nach ein paar unruhigen Nachtstunden, ging es ganz früh am Morgen schon los … hinaus zum Flughafen. Und um acht Uhr waren wir dann bereits in Rom gelandet. Dort hatte ich vier Stunden Zeit bis zum Anschluss-Flug. Natürlich war auch viel Zeit notwendig, um von einem Gate zum anderen zu kommen und dann noch zu einem weiteren. Aber warum sollten die Dinge hier auch einfach liegen?

Schliesslich fand ich im Rummel eines solchen Flughafens doch ein Plätzchen, wo ich mich mit der Stadt weiter drüben im Nord-Osten verbinden konnte. Es war Karwoche und da war einiges los. Das war auch schon von jenen Pilgern während des Fluges zu spüren, die stolz darüber waren, genau in dieser Woche und in diesem päpstlichen „heiligen Jahr der Barmherzigkeit“ eine Audienz beim höchsten Würdenträger der Kirche bekommen zu haben.

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Vieles hatte sich verändert, seit ich vor nunmehr fast zwei Jahren hier war, um bestimmte Arbeiten zu machen. Menschen sind am Erwachen, die sich vorher noch fest im Banne der Verdrehungen befanden und wie narkotisiert waren.

Und das Räderwerk der Kräfte im Zentrum der Macht greift fast nur mehr an der Oberfläche, auch wenn nach aussen hin immer noch alles beim Alten geblieben zu sein scheint. Aber die Taktung stimmt nicht mehr. Die Räder greifen nur mehr lose ineinander, wenn überhaupt noch. Doch das kann immer wieder ein ziemliches Getöse hervorrufen.

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Schon während des Fluges war sowohl in Wien als auch in Rom dasselbe zu tun, wie zu einem bestimmten Zeitpunkt oben in Svalbard/Spitzbergen: Es war, von hoher Ebene beauftragt, eine Schicht zwischen die Oberfläche und die tiefer liegenden und oft sehr hoch schwingenden Ebenen einzuziehen, damit bestimmte Dinge und Angelegenheiten jetzt immer mehr ihren Griff und somit ihren Zugriff auf uns verlieren. Die alte Programmierung wird dadurch zunehmend neutralisiert werden, und zwar so sanft wie möglich.

Es hiess dabei auch ständig: „Aus den alten Programmierungen herausgehen“… damit nun das gefunden werden kann, was mit dem Osiris-Programm verborgen worden war bzw. verloren gegangen ist. Und zu den alten Programmen gehören eben z.B. Krankheit, Tod, Trennung in zwei Geschlechter, Spaltung innerhalb eines jeden Menschen…).

Irgendwie aber kommt das Ganze immer wieder zurück zum Phallus, dem Zeugungsorgan des Osiris. Nirgendwo in der Welt jedoch hat der Phallus eine derart gespaltene und widersprüchliche Bedeutung wie in der katholischen Kirche. Und sie führt damit die Welt auf vielen Ebenen in eine grosse Schizophrenie, von deren Wurzeln kaum jemand eine Ahnung hat.

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Würdenträger dort sind Phallusträger, dessen Aktivierung jedoch – sobald sie die Weihen empfangen haben – absolut tabu ist oder sagen wir: tabu wäre. Denn an eigene Gesetze halten sich diejenigen, die dem erlauchten Kreis angehören, sowieso am allerwenigsten. Können sie oft auch nicht, wenn sie sich nicht selber ganz zerstören wollen. Das gilt vor allem für jene auf den niedrigeren Rängen, während jene in den höheren Rängen sich von jenem Missbrauch nähren, der aus der Überkreuzung und Kreuzigung dieser Osiris-Kraft (männlichen Kraft) hervorgeht. Anders könnten sie sich nicht an der Macht halten.

Missbrauch gehört da also zum System, weil die ursprüngliche Kraft gestört und zerstört wurde. Was auch immer daraus hervorkommt, kann deshalb in keiner Weise gesund und leben-unterstützend sein. Das betrifft alle Systeme unserer sogenannten modernen und westlichen Welt, von Anfang an – denn sie sind auf dieser Störung und Kreuzigung aufgebaut.

Störungen hat es freilich auch in vielen „natürlichen“ Gesellschaften und in den Mutter-Kulturen gegeben. Denn wir sind hier auf diesem Planeten nicht alleine und wir waren es auch nie. Da gibt es viele Interessenten an den hiesigen Gegebenheiten, ob nun in einem unterstützenden, ausbeutenden, zerstörerischen… Sinn. Gewisse Macht-Schwerpunkte aber haben sich in diesem vergangenen 26.000 Jahr-Umlauf heraus-kristallisiert und sie beanspruchen dafür ein Monopol auf Erden.

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Es war Karwoche und der dazugehörige Kult lief in Rom gerade in einer grossen Intensität ab – vielleicht das letzte Mal. Es war jedenfalls ein Gefühl, als hätte man dort keine Zeit mehr zu verlieren.

Der tote Osiris (Mann, König) wird noch einmal aus dem selbst-genagelten Sarg gestohlen und zerstückelt. Und man behält sich seinen Phallus als Trophäe, welche man dann rituell ausschlachtet. Es ist ein blutiges Schauspiel, in dem auch das Blut künstlich ist. Das lässt man den Menschen trinken und den Leib essen… damit sie tief hinein-gebunden werden in das schuldhafte Geschehen.

Und sie müssen es schliesslich sühnen. Das wissen sie zwar nicht, aber sie spüren es. In ihrem Kreuzbein sitzt deshalb viel Wut und das Gefühl, die eigene Macht verloren zu haben. Es ist zudem auch mehr als ein Gefühl, es ist Realität. Dieses Pendel im Körper wurde damit zum Kreuz und das Kreuz hat die Lebensachse, die Wirbelsäule schief-gestellt. Unzählige Probleme sind damit verbunden. Vor allem aber wurde auch hier unter die Gürtellinie geschlagen. Seither kann die Feuerschlange der kreativ-sexuellen Kraft nicht mehr aufsteigen. Vielmehr ist das Feuer langsam erloschen.

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Schaut man auf die Pyramiden von oben herab, zeigt sich auch da dieses Kreuz (ein „x“). Nichts von diesen Dingen ist zufällig. Es ist genau dasselbe Kreuz, welches im Mond sichtbar geworden ist, als es damals um die Rom-Arbeiten ging. Das Kreuz war darin eingebaut worden, um die Erde dem Kreuzigungsprogramm auf unterbewusster und emotionaler Ebene zu unterwerfen und damit die Schiefstellung der Erd-Achse zu erreichen. Solchermassen wurden auch die Herzen gekreuzigt und ausgebeutet (so etwa bei Tut-Anch-Amon, bei Caesarion=Jesus, bei den Kaisern…)

Die Achse hat man bereits lange vor Eintritt in das Löwe-Zeitalter gekippt. Doch aufmerksame Beobachter wussten, was geplant war und was kommen würde. Und so haben sie die Löwen-Hüterin an die Erd-Linie gesetzt, aus der Leben hervorkam – wie früher auch noch aus der Gürtellinie im Orion.

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Die Verursacher dieser Schieflage aber dürften sich errechnet haben, dass bis zum Beginn des Goldenen Löwe-Zeitalters der Thron auf Erden bereits übernommen ist. Ihre Hybris jedoch war zu gross geworden und so kamen statt der Sonnen-Ära Chaos und Eiszeit. Schnell musste man noch um den Erdgürtel bauen, was Orientierung und Macht sichern sollte … für die Zeit danach. Pyramiden-Generatoren, Abstimmung auf bestimmte neue Gegebenheiten wie Jahreszeiten, Sonnenläufe an der gekippten Erdachse, Schlenkerbewegungen, usw. Und es war genial gemacht. Ausser dass der Gürtel dann eben mit-verrutscht ist und sich diese Dinge nach und nach anderswo hin verschoben haben. Aber es entspricht dem Gesamt-Programm. Schrägstellung führt eben zu einer generellen Schieflage.

Noch immer ist man auf der Suche nach dem Thron und dazu sind alle Mittel recht. Mittels eines ganz bestimmten Schlüssels scheint man ihn sich auch gesichert zu haben.

Ganze Priesterschaften des Osiris-Toten-Kultes sind dazu auserkoren, um dieses Geschehen herum grosse Blasen zu bilden, damit keiner zu nahe herankommen könne an die Wahrheit. Salbungsvoll und als Lichtbringer getarnt bringen sie „Licht“ und „Rettung“ zu den Menschen, und sie sind in ihrer Selbstdarstellung und in ihren Methoden veränderbar wie ein Chamäleon. Sie sind die Vertreter Gottes auf Erden und tragen deshalb das Flair seiner Heiligkeit – wer auch immer dieser Gott ist. Aber das muss ja nicht unbedingt näher erklärt werden, wenn man in seiner Autorität auftritt.

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Es gab damals grosse Beratungen im Sternensystem Beteigeuze… angesichts der bevorstehenden Katastrophe und was getan werden kann, wie die lebendige Saat der Menschheit und der ganzen Erde zu sichern sei und vor allem wo. Es gab auch einen Plan, die Verriegelung zu verhindern, indem eine starke Verbindung zwischen Beteigeuze und Rigel aufgebaut wird. Doch war niemand mehr bereit, den Weg über den Gürtelbereich zu nehmen, weil es dort bereits sehr bedenkliche Entwicklungen gab.

Nach einigen Appellen (von anderen) und nach eingehenden Überlegungen entschied ich mich schliesslich, die Aufgabe zu übernehmen. Es war mir noch möglich, über die Gürtellinie zu kommen. Doch dann hat man mich erwischt – zwar nur am „linken Bein“, aber es war genug, um mich an gewisse Dinge zu binden und mich des weiteren dann hinkend durch verschiedene Inkarnationen zu bewegen.

Über den „Kessel der Samen und der Schöpferkraft“ aber, der sich mitten im Gürtelbereich befand, hat man daraufhin den Ri(e)gel geschoben und entsprechend geschah dasselbe auch auf der Erde. Wie oben, so unten. Und selbst auf Beteigeuze war es dann zu Übergriffen gekommen.

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Wahre Schöpferkraft war fortan durch Magie und aufwendige magische Rituale ausgetauscht worden. Wir konnten einzig und alleine nun die Strukturen des alten Lebenskessels hüten, damit sein Ursprung erhalten bleibt. Und der Schlüssel dazu schien auf ewig verloren. Die verwundeten Heiler gingen in den Untergrund.

Genau um diesen Schlüssel aber ging es nun – also um das, was mitzunehmen war nach Ägypten. Die Anspannung war entsprechend gross und auch zeitlich begann bis zum Weiterflug der Countdown zu laufen…

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Dieses Update werde ich erst in ein paar Tagen vervollständigen können, da gerade einer meiner sehr guten Freunde gestorben ist und ich auf dem Weg nach Canada bin…

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Fortsetzung, 14.4.

….In dieser heissen Phase hörte ich immer wieder: „Die Wahrheit wird euch frei machen“. Es galt jetzt also hinzuschauen und zu sehen, was ist und was geschehen war – wenn es auch noch so anstrengend und körperlich oft nur schwer handhabbar war.

Das Thema des „König der Löwen“ tauchte auf. Das ist die Geschichte des Königssohnes, dessen Leben geopfert wird für die Rache am Königsmord… während im Hintergrund ein anderer den Thron bestieg. Ganz deutlich wird uns damit erzählt, was Tatsache ist: Jemand anderer hat die Macht übernommen. Es ist zwar nicht rechtmässig, aber es ist eben so.

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Tut-Anch-Amun, Jesus bzw. Caesarion und andere mussten sterben und dieser Rache geopfert werden, die zu vollziehen war, weil eine bestimmte Macht sich zum König gemacht hat und damit das wahre Göttliche geopfert worden war. Das Schuldthema aber wurde dabei unmerklich auf jene verschoben, denen in diesem Feldzug genau dieses Göttliche geraubt worden war. Seither fühlen sie sich schlecht, genauso wie der kleine Löwe, dem man glauben liess, dass er selber schuld sei am Tod seines Vaters. Und sie irren herum wie er, verzweifelt.

Doch diese Geschichte gibt Hoffnung… falls und wenn er sich erinnert, wer er ist – dieser kleine Löwe, der Löwe in uns, das Königlich-Göttliche in uns.

Die Wahrheit wird uns frei machen und der Betrug kommt gerade in all seinen Einzelheiten an die Oberfläche. Die Erkenntnis, dass wir uns in die Irre führen haben lassen und dass wir unsere Kräfte vergeudet haben für einen aufgelegten Betrug, mag weh tun. Doch es ist ein heilsamer Schmerz und die Erinnerung daran, wer wir wirklich sind, wird ihn schnell auflösen.

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Der getötete König legte nun die Spur zum Schlüssel. Mit ihm nämlich ist die Ahnenlinie unterbrochen worden und der Tod war in die Welt gekommen. Die blühenden Reiche von Lemurien und Atlantis wurden durch ein manipuliertes und korrupt gewordenes Regime geopfert, das sich anschickte, die Macht über den Planeten zu übernehmen … indem es vortäuschte, das alleinige Recht auf den Königsthron zu haben. Reptile Königslinien mit kaltem Blut haben übernommen, was zuvor die warme und sonnen-helle Löwenmacht war. Zumindest täuschten sie es vor.

Der König (Osiris…) war getötet und zerstückelt worden, damit man von ihm das eine nehmen konnte, das seine ganze Schöpferkraft repräsentierte: seinen Phallus. Den aber schwingt man seither triumphierend und totbringed über allen, um ihnen klar zu machen, wer die Macht hat. Es ist eine leere Macht zwar, aber sie gebärdet sich in einem fort angst-erregend.

Seit die Schöpferkraft zum Eros und zur Erotik geworden (oder verkommen) ist, ist der Tod überall gegenwärtig und Amor, die Liebe, wurde zu Roma verkehrt und damit zur gekreuzigten Liebe. Das Schöpfungsfeuer ist ver-ri(e)gel-t worden.

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Jener, der dieses Spiel im vergangenen 26.000-Jahr-Zyklus in Gang gesetzt und sich dabei als göttlich, mächtig, licht-bringend, vernichtend, zerstörend, vermittelnd zwischen Göttern, usw. präsentiert – je nachdem, wie er es braucht und wie es ihm beliebt – der wartete nun auf den Schlüssel und er zeigte sich dabei ziemlich ungeduldig, während ich fieberhaft daran arbeitete, ihn erst einmal zu finden und in seiner Zusammensetzung zu durchschauen.

Der Phallus von Osiris war also ein Teil davon. Doch da ist noch mehr… Und ich sah nun, wie der Schlüssel unter der hohepriesterlichen Herrschaft des Vatikan verwendet wurde und wird:

Er ist gespalten in zwei Schlüssel (die angeblichen Schlüssel des Petrus) und schliesslich überkreuzt. Die päpstliche Mithra ist mitten hineingesetzt und spreizt die Schlüssel auf immer und ewig auseinander. Das ist eine geniale Verriegelung.

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Beim vorherigen und noch immer irgendwie präsenten Papst spricht man davon, es gäbe da in seinem Wappen einen Löse- und einen Binde-Schlüssel. Weh uns, denn er hat unendlich viel gebunden! Das Lösen aber werden jetzt wohl andere übernehmen.

Als ich hinausblickte, stand da eine israelische Maschine, deren Symbol der beiden ineinander geschobenen Dreiecke bzw. Pyramiden eine grosse Ähnlichkeit den beiden Schlüsseln zeigte. Die Verbindung zwischen den Machtzentren wurde sichtbar.

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Der Name der Königsmörder ist variabel: ob Seth, ob Toth, ob ein Gott-Pharao, ein Gott-Caesar oder ein Gott-Papst… Sie sind alle Teil des selben genialen Spieles, welches über den Planeten gebracht wurde, um seine Entwicklung zu stoppen und ihn für bestimmte Zwecke ausbeuten zu können. Unter dem Deckmantel der Heiligkeit und Allmächtigkeit ist auch heute noch die ganze Macht vereint… mit der man die natürlichen Pole spaltet, bis sich niemand mehr orientieren und erinnern kann. Ein Teil des Zerstückelungsprogrammes war der Missbrauch der Mondkraft, der die Wasserkraft der Erde bestimmt und den Rhythmus vorgibt, seit die Achse gekippt ist. Mond-Magie hat seitdem die Erdkraft überschattet.

Vor mir stand nun dieser eine, der hinter diesem Spiel steht und sich oft als Götterbote, Hermes, Merkur tarnt, um so davon abzulenken, dass er eigentlich die alleinige göttliche Allmacht beansprucht. Seine Taten sind ent-zweiend und das Zwillingsthema ist seines. Er ist auch als der „Silberne Gott“, der Mondgott, Ibis… bekannt. Zudem gilt er als Sohn und Stellvertreter des Sonnengottes Re oder Ra sowie als Bruder und Gatte der Maat, der „Göttin der Gerechtigkeit und Wahrheit“, welche Totengericht hält über alle Seelen, die seit dem „Fall“ aus der ursprünglichen Bestimmung (dieses Planeten und anderer) wieder in die andere Welt hinüber gehen…

Es ist alles geheimnisvoll, entrückt und für die Menschen unerreichbar. Langsam aber wird es durchschaubar. Und damit geht sein Spiel zu Ende, denn es ist auf Geheimnissen aufgebaut. Geheime Priesterschaften, Geheimbünde, Geheimdienste, geheime Schnüffeleien, geheime Gesetze.

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Gaia, die Erde, hat nun die Aufgabe, die getrennten und gespaltenen Kräfte wieder vereinen zu helfen, weshalb sie heiss umstritten, bekämpft und verteidigt wird. Und der Plan dessen, der jetzt ungeduldig auf den Schlüssel wartet, hat genau diese Heimkehr in die Einheit über Jahrtausende zu verhindern versucht. Und er hat es sehr gut gemacht und für lange Zeit ziemlich undurchschaubar.

Ihm den Schlüssel zu geben, wäre deshalb eine gefährliche Angelegenheit, weil er damit Zutritt zum vollen Leben bekommen und es vielleicht nur noch weiter missbrauchen würde. Aber er wird die Chance haben, neue Entscheidungen zu treffen und den Rückzug anzutreten, heim zur ursprünglichen Quelle – wenn er das möchte. Viel von seinem Machtnetz ist sowieso schon abgebaut, aber es fehlen noch paar Schritte.

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Der König (Osiris) kann jetzt nicht mehr einfach durch Magie ins wahre Lebe und in seine wahre Kraft zurück gebracht werden. Ansonsten wird er weiterhin nur der König der Totenwelt bleiben… und „Isis“ überstrahlt magisch den Himmel, während sie – wie Cassiopeia – eigentlich keine Rolle mehr spielt. Der Schlüssel muss zurückkehren. Toth weiss es. Das alte Spiel geht dem Ende zu. Die Zeit ist gekommen, dass wir aus den alten Programmierungen heraustreten.

Isis und mit ihr die gesamte weibliche Kraft und Löwenmacht auf der Lebenslinie (auf der wahren 0°-Linie) wartet auf den Schlüssel. Das Sternbild Löwe, in das sie damals blickte, repräsentierte Osiris, den König, welcher sterben musste. Mit dem Königsmord wurde die Königin auf Magie und Eros reduziert und zum Objekt der Begierde der neuen Herrscher gemacht. Auch dieser Leidensweg geht nun zu Ende.

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Der Schlüssel, der einst von den alten (nach-atlantischen) Kulturen über die Römer nach Europa gekommen ist und von hier aus zum Siegeszug über die gesamte Welt verwendet wurde, formt sich langsam. Und ich nehme ihn entgegen, gerade als wir an Bord des Flugzeuges gingen. „Erinnert euch, wer ihr seid“ hiess es – und das war der Schlüssel zum Schlüssel.

Auf dem Flug von Rom nach Kairo befanden wir uns bereits in der Wirkung des Vollmondes, die morgen dann in die Finsternis hineinführen würde. Gleichzeitig war an diesem Nachmittag ein Komet unterwegs, der vielleicht in den südlichen Breiten sichtbar sein würde… und man berichtete sogar von zwei Teilen dieses Kometen, die sich heute zeigen würden. Das aber scheint für uns alle sehr wichtig zu sein. Denn es geht nun um das Beenden der alten Trennung und um die Vereinigung von Lemurien (dem Weiblichen) und Atlantis (dem Männlichen), um die Einheit zwischen Beteigeuze und Rigel, aus der heraus sich das Neue öffnet, die Urmacht der „grünen“ Erde, das ist das, was mit Avalon gemeint war. Merlin, sein Hüter, hat lange darauf gewartet. Und er lächelt jetzt.

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Die morgige Mondfinsternis mit dem Mond in der Waage wird die Heilung all dieser Ebenen initiieren und die alten Geschichten beenden. Und es ist wichtig, die Zusammenhänge ein wenig zu verstehen.

Es ist mir freilich klar, dass dieses Thema noch viel tiefer gehen würde, als es mir möglich ist, es momentan auszuführen. Zuviel ist in Bewegung und die Dinge überschlagen sich fast täglich. Vielleicht ist es auch gar nicht mehr notwendig, es detaillierter zu beschreiben… Wichtiger erscheint es nämlich, im Fluss der Dinge zu bleiben.

* * *

Mit der Ankunft in Kairo änderte sich die Stimmung und es wurde feuriger, aber auch chaotischer. Schon am Flughafen wurde mir klar, dass ich mich auf einer gewagten Mission befand… als ein junger Mann mir sagt, dass ich wirklich mutig sei, als westliche Frau alleine hierher zu kommen. Zuvor hatte ich mit keinem Gedanken darüber nachgedacht.

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Die Fahrt mit dem Hotel-Taxi über zirka fünfzig Kilometer brauchte nicht nur gute Nerven, sondern auch eine grosse Geduld und diplomatisches Verhalten gegenüber einer zutiefst patriarchalen Lebenshaltung, welche da – wie ich am nächsten Tag erst feststellen sollte – noch sehr gemässigt war.

Die Wüstenstadt Kairo präsentierte sich bei Sonnen-Untergang von ihrer besten Seite und angeblich hat es erst an diesem Abend aufgeklärt. Morgen aber sollte es noch wärmer und sonniger werden, sagte mein Fahrer… während er mir von den fast dreitausend Moscheen in der Stadt erzählte und immer wieder anhielt um mir stolz seine Heimat zu zeigen und – wie sich dann herausstellte – ein gutes Trinkgeld zu verlangen.

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Das kleine Hotel befand sich in der Sphinxstrasse und zehn Minuten nach meiner Ankunft dort war ich bereits oben auf der Dachterrasse, um die all-abendliche Lichtshow zu sehen. Da war sie nun, in verschiedenen Farben beleutet und direkt vor mir: die Sphinx. Sie sitzt am „Nabel der Welt“ und blickte mich an… als wollte sie mir ein Geheimis mitteilen. Oberhalb liegen die Pyramiden, mächtig und schwer. Auch sie strahlen ein Geheimnis aus – ein anderes allerdings. Morgen ist der Tag, an dem sich einiges davon vielleicht lüften wird.

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