Tag 3 – Die Pyramiden

Die drei Haupttage dieser Reise waren ganz bestimmte Tage und der mittlere davon beinhaltete die Drehung – eigentlich die Drehung des Schlüssels im Schloss. Es war der Tag direkt dort am Platz der Pyramiden und der Sphinx.

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Rom war zentral in diesem Ablauf, denn dort war der Schlüssel zu finden und genau dort auch wurde der Schlüssel überkeuzt. Er war nun zurück an jener Stätte, von der er einst entfernt worden war… und auf eine bestimmte Weise ist er der „Schlüssel zum Leben“.

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Es war der Tag der Mondfinsternis und ich begann ihn so ruhig wie möglich oben auf der Dachterrasse, mit dem Blick hinüber zur Sphinx und zu den Pyramiden, erstmals bei Tageslicht.

Der grösste Teil des Frühstücks war verzichtbar, da es eine jener fein-säuberlich in Plastik verpackten, gen-manipulierten Kombinationen war, die man kaum mehr Lebensmittel nennen kann und die von den bekannten, unangenehmen Krakenfirmen dieses Planeten kommen. Dazu noch ein paar herum-jammernde Touristen aus Übersee… und es zeigte sich bereits, mit welchen Energien heute zu rechnen war.

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Vor mir lagen nun die sichtbaren Zeichen des nun hinter uns liegenden Zeit-Zyklus: 3 Pyramiden, 3 Religionen, ein 3-faltiger männlicher Gott… und die lebendige 3, die besetzt, zerstückelt und gekreuzigt worden war: die Einheit von Mann, Frau und Kind.

Als Riesen waren sie einst gekommen, die grossen und oft sehr furcht-erregenden Götter. Und sie haben überall monumentale Bauten hinterlassen, um von diesen Zentren aus ihre Zivilisationen zu starten – mit den Menschen als Sklaven, welche von der schieren Grösse all dieser Dinge schwer beeindruckt waren und zu glauben begannen, was man ihnen vorgab.

Jetzt aber heisst es, aus den alten Programmierungen heraus zu gehen und es fordert uns einigermassen heraus. Zu lange hatten wir uns daran gewöhnt, Opfer von bestimmten Verhältnissen und Gegebenheiten zu sein und deshalb für uns auch keine Verantwortung mehr übernehmen zu müssen. Doch das sollte sich nun radikal ändern.

Der Schlüssel ist zurückgebracht und es geht nun um das „Erinnere dich, wer du bist!“… Noch einmal betrachtete ich dieses Werkzeug, welches uns in der Hand von Fremdlingen auf diesem Planeten über die Jahrtausende jeglichen Zugang zu unserer Erinnerung, zu unserem Bewusstsein und damit zu unserer Kraft genommen hat.

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Der Lapislazuli, den ich mitgebracht hatte und der ein „Zwillingsstein“ zu jenem am Polarbereich (Spitzbergen) ist, dient nun dazu, die beiden überkreuzten Schlüssel zurück zu führen in jenen Schlüssel, der er einst war… indem er genau in den Überkreuzungspunkt hinein gesetzt wird. Er war einst ein überaus zentraler Kristall in der Geschichte der ägyptischen Dynastien und damit auch von Atlantis. Und jetzt wird er helfen, die Manipulation der Kräfte hier auf dem Planeten und damit weit hinaus in die Galaxie zu beenden.

Ein Kreis hat sich gebildet, um zu überwachen, was geschieht… und ich bin dabei nichts anderes, als der physische Zugang dieser Kräfte zu einem Geschehen, das in uns allen nun ausgelöst wird.

Die Galaktische Föderation gibt zunächst die Anweisung, jene schützende Schicht auch unter den Pyramiden einzuziehen – wie schon im hohen Norden, in Wien, Rom… und das hat nun Breitenwirkung. Während sie sich hier über das alte Reich ausdehnt, machen sich drüben schon alle bereit. Denn sobald sie an der Lebenslinie angekommen ist, wird sie sich über die gesamte Erde ausbreiten, um die Disharmonien zu löschen bzw. zu harmonisieren.

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Dann sind da auch andere Räte aus verschiedenen Ebenen im Universum anwesend, genauso wie Merlin, welcher bald schon den Zugang zur grünen Erde wieder öffnen wird… ebenso wie der alte Erdhüter und die Sonnen-Bären.

Man wendet sich zunächst der Einhorn-Kraft zu, welche die Reinheit und „Unschuld“ der Erde und der Menschen (und weit darüber hinaus) repräsentiert, die jedoch durch die Vorgänge der vergangenen Jahrtausende blockiert und abgeschnitten war. Schon alleine das Wort „Unschuld“ weist darauf hin, dass es da ein Programm gegeben hat, welches von Schuld ausging als Grundgegebenheit für die Völker dieses Planeten und vermutlich auch anderer.

Gemeinsam blicken wir dann hinüber zu den Pyramiden und der Schlüssel zeigt sich zwischen den beiden grossen Pyramiden. Genau dort auch hat man eine Strasse hineingebaut, um darauf ein riesiges Treiben zu veranstalten. Überträgt man das auf die Gürtelsterne des Orion, dann weiss man, wo die Haupt-Störung – die Verriegelung – stattgefunden hat.

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Der Grosse Pyramide gilt als die Pyramide des Cheops, des Vaters. Daneben liegt die Pyramide des Sohnes, Chephren. Im Gegensatz zur ersten und dritten Pyramide darf man diese mittlere nicht betreten. Es ist der Sohn, um den hier ein grosses Geheimnis gemacht wurde: er repräsentiert die verlorene Sternensaat, die verhinderte Thronfolge, damit der Vater sich auf ewig auf dem Thron halten kann – jener Vater, der den eigentlichen Thron-Inhaber getötet, zerstückelt und geschändet hat. Und wir kennen die Sohngeschichten, die aus der hier stattgefundenen rituellen Trennung des Sohnes von seiner Lebenskraft als Mythen hinausgesetzt wurden in die Welt: es ist die Geschichte des Tut-anch-Amon, des Jesus-Caesarion, wie die von Simba… und allen Königssöhnen, deren Ursprung die Verriegelung zwischen Cheops und Chephren und draussen im all zwischen den beiden Gürtelsternen ist.

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Die Zeit der Beendigung der alten Programmierung und damit all der priesterlichen Gefolgschaften des Melchisedek (Rigel) nähert sich dem Ende. Eine gewisse Erleichterung ist spürbar, als der Schlüssel in seine ursprüngliche Form zurückgleitet. Und „die Wahrheit wird euch frei machen!“ heisst es jetzt wieder.

* * *

Die Versammlung blieb bestehen, während ich mich auf den Weg hinüber zur Pyramidenstätte begab. Der Eingang dazu befand sich fast direkt neben dem Hotel und Menschschlangen warteten auf den Einlass. Ich war kaum angekommen, da war ich auch schon von einigen Männern umringt, die mich zu eskortieren begannen. Einer davon gab sich als „Security“ aus (was dort eigentlich alle tun, die durch die ausländischen Touristen Geld verdienen wollen) und nahm mir das Ticket ab. Damit war klar geworden, dass es kaum eine Chance gibt, hier alleine unterwegs zu sein.

Freilich hatte es den Vorteil, dass ich an der wartenden Menschenschlange (zumeist Einheimische) vorbeigeschleust und zu Plätzen gebracht wurde, die für Touristen sonst weniger zugänglich waren.

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Schulkinder rannten auf uns zu und begannen, mit ihren Handies von mir Fotos und Filme zu machen und mich offen auszulachen – was der Guide zuliess, bis ich ihn aufforderte, das Ganze zu beenden. Und ich verstand: eine Frau alleine hier ist eigentlich eine völlige Unmöglichkeit.

Es bedurfte danach auch mehrerer Anläufe, um diesen Führer zu überzeugen, dass ich für ein paar Minuten ganz alleine sein musste… Schliesslich aber wurde ich zu einer angeblichen Grabstätte geleitet, die unterirdisch lag. Dort hatte ich solange Zeit, bis ich den Lapislazuli sicher verwahren konnte – und zwar so, dass er kaum mehr gefunden werden wird. Er war der Anker für die weitere Arbeit hier und der Stabilisator, welcher den Schlüssel nun in seiner Einheit hielt.

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Dann ging es weiter mit den üblichen Floskeln und Geschichten, die jedem dort aufgedrückt werden – je nachdem, was die Menschen hören wollen. Man ist dort im Bezug auf Menschenfang sehr flexibel und durchaus psychologisch geschult, das heisst, dass sie sehr genau wissen, was sie zu sagen haben. Geht das Gespräch aber über die gewohnte Ebene hinaus, dann führt es schnell zu Schweigen, einer versteinerten Miene und sogar zu offener Ablehnung bis Aggression.

Irgendwann ging die Tour unmerklich weg von den Pyramiden und der Führer sprach von Ölen, die von den Pharaonen schon verwendet wurden und von einem, der sie unten (bei den Souvenieren) verkaufen würde. Schneller, als ich reagieren konnte, waren wir jedoch draussen und es ging in eine ganz andere Richtung, als er vorgegeben hatte. Langsam wurde ich ein wenig unruhig, weil ich weder Öle kaufen, noch irgend einen Chakra-Heiler sehen wollte. Aber es war schwierig, da heraus zu kommen, ohne mich selber zu gefährden.

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Also liess ich das Schauspiel für einige Zeit über mich ergehen, ohne mich jedoch davon beeinflussen zu lassen. Ich sah nur deutlich und klar, welche Scharlatane hier unterwegs waren… und wie sie wie eine riesige Mafia untereinander alles absprachen. Als es dann um Geld ging, war meine Geduld zu Ende und ich forderte den Führer zur schnellen Rückkehr auf. Ich hinterliess ein wenig Geld und einen ziemlich wütenden „Heiler“.

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Nun aber begann auch der Guide sein Trinkgeld einzufordern und zwar in einem überaus gereizten Ton. Mein Angebot war ihm selbstverständlich zu wenig, aber ich blieb dabei… und suchte „das Weite“.

Die Mondfinsternis begann knapp vor Mittag – und ich war, wie es aussah, immer noch zutiefst eingespannt in die Fäden, die hier um jeden gesponnen werden, und erst recht dann, wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Das scheint ein Sakrileg in sich selber zu sein.

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Ich musste wieder auf den Platz zurückkehren und veranlasste den Guide, mich noch durch die Schar der Kontrolleure durchzuleiten. Wie auf einem Flughafen wird hier alles gescannt und durchsucht, aber man merkt, dass es die Angestellten überhaupt nicht interessiert. Die Maschinen funktionieren die meiste Zeit nicht. Und Touristen aus dem Ausland, die sowieso seit Jahren nur mehr in geringen Zahlen kommen, wagt man nicht wirklich „anzurühren“. Zudem werden sie auch sofort unter Gewahrsam genommen. Das nennt man „Securtiy“ und es handelt sich dabei um einen, der sich natürlich als besser als alle anderem am Platz ausgibt. Generell ist hier jeder ein Security-Mann, der weiss, wie man sich die Ankommenden unterwirft und ihnen völlig ungeschminkt das Geld aus der Tasche zieht.

Erst eine Stunde vor dem Höhepunkt der Mondfinsternis konnte ich mich unter Aufwand all meiner Kräfte und Strategien befreien… um nun alleine ein paarhundert Meter vom Eingang hinauf zu den beiden grossen Pyramiden zu wandern, die ich vorher noch nicht einmal berührt hatte. So glaubte ich zumindest.

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… denn augenblicklich war ich umringt von allen möglichen Anbietern für Kamel- oder Pferderitte und es gab kaum eine Minute, in der ich nicht angepöbelt wurde. Ich befand mich auf der Strasse zwischen der Pyramide des Vaters und des Sohnes. Sie war wie ein Jahrmarkt.

Ein eigenartiges Gefühl durchdrang mich, als ich dann entlang der grossen Pyramide die Strasse hinaufging… und dem Treiben mit Schweigen zu begegnen versuchte. Nach aussen war da nichts als ein riesiger Steinehaufen, doch dahinter lag etwas anderes… und es suchte ständig die Verbindung hinaus, die jedoch auch gestört und unterbrochen wirkte.

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Zurück am Platz zwischen den beiden ersten Pyramiden war die Unterbrechung und Störung noch viel deutlicher zu spüren. Die Verbindung zwischen Vater und Sohn ist zerstört. Und der Vater beherrscht seither alleine den Platz. Von der Mutter ist weit und breit keine Spur. Doch vorne liegt geheimisvoll die Löwin… weit unterhalb der Pyramiden.

Die Zeit des Höhepunktes der Mondfinsternis und damit des Vollmondes war gekommen. Sie war vor allem auf der südlichen Hemisphäre (Indonesien, Australien…), dem weiblichen Teil der Erde, sichtbar – wie die Sonnenfinsternis zuvor. Das ist sehr markant, weil damit die alten Geschichten und Programme zu Ende gehen.

Es war auch genau der Tag, der eigentlich bei uns das ursprüngliche Oster- bzw. Frühlingsfest war – der Beginn der fruchtbaren Zeit der Göttin des Lebens, der Geburt, des Neubeginns… bevor alles dann vom Todeskult überschattet wurde.

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Nachdem ich einen Platz auf den Stufen der mittleren Pyramide – der Pyramide des Sohnes – gewählt hatte und die Augen schloss, war es plötzlich ruhig um mich. Hinter mir war dieser unglaubliche Energie-Generator zu spüren. Ein Energiestrahl schoss senkrecht nach oben – hinein in das Weltall… um die Pyramide mit dem mittleren Gürtelstern im Orion zu verbinden. Die Energie des Sohnes war auf besondere Weise verdreht und missbraucht worden und die mittlere der drei Eingott-Religionen zeigt genau dieses Thema besonders intensiv auf.

Natürlich sind diese Pyramiden, wie alle rund um die Erde viel älter, als man es uns weismachen will… Einerseits waren sie Instrumente zur Orientierung, weil es auch für Götter, die vom Himmel kamen, mit der Zeit schwierig werden würde, sich in einer so dichten Ebene zu orientieren. Und dann waren sie da, um gebündelte Energien zu erzeugen, welche von den Göttern zu verschiedenen Zwecken genutzt werden konnten – wie wir hinlänglich wissen.

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Ich „begab“ mich unter die Pyramide hinein und traf dort wieder auf die Versammlung… von der mir nun der Weg nach vorne gewiesen wird, hin zur Sphinx, die etwas versetzt vor der mittleren Pyramide sitzt, von meinem momentanen Platz aus aber nicht sichtbar ist. Tief unter ihr befindet sich ein Ring aus schwerem „Metall“, der etwas umschliesst, das ich zunächst nicht sehen kann. Es ist mehrfach gesichert und verriegelt… und darüber steht jemand, den ich hier wenig vermutet hätte. Es ist jener, der den Schlüssel von Rom eingefordert hatte. Er streckt mir die Hand entgegen, flehend…

Den Schlüssel fest in meiner Hand haltend, schaue ich mich um und ich sehe nun das Schloss, welches nur dieser Schlüssel zu öffnen vermag. Auf dem Weg dorthin aber befand sich die fordernde Hand. Ich schaue ihn an und sage: „Wir erinnern uns nun wieder, wer wir wirklich sind! Deine Zeit hier ist vorüber!”.

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Damit wende ich mich ab und gehe direkt zum Schloss. Und es bedarf meinerseits keiner weiteren Handlung mehr, denn sobald sich Schlüssel und Schloss berühren, kommt es zu einer mächtigen Reaktion. Mit einem dumpfen Knall springt gleichzeitig mit dem Schloss der „metallene“ Ring auf und jener, der zuvor noch darauf gestanden hat wird nun hinausgerissen durch ein Sog. Ein grünes Leuchten kommt aus den Tiefen der Erde jetzt zum Vorschein. Es ist lebendig geworden unter meinen Füssen. Merlin, der Hüter des kommenden Reiches, hat übernommen. Avalon beginnt sich wieder zu öffnen… und die Nebel lichten sich. In ihm vereinen sich nun die Epochen von Lemurien und Atlantis. Mutter, Vater und Kind sind wieder eins. Der Kessel der Sternensaat ist wieder geöffnet. Grünes Leben quillt und schiesst nun überall hervor, wie in einem entfesselten Frühling…

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In diesen Höhepunkt hinein wird nun auch der Mond entfesselt, der soeben finster geworden war. Er wurde mit der Schiefstellung der Achse einst mit einem bestimmten Programm an die Erde angehängt… wie es sich damals auch gezeigt hat, als es um Rom und die Wurzeln seiner Geschichte im alten Ägypten ging. Jetzt löst er sich von der alten Achse und kehrt zurück in seine ureigene Position.

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Das Gesicht der Sphinx, das angeblich von einer türkischen Artillerie zerschossen wurde oder Napoleon habe es zerschiessen lassen, sagt man

Die Sphinx, die Hüterin des Neubeginns, der Geburt und des neuen Lebens… hat ihre Verbindung zum leben-spendenden Nil zurück gewonnen. Sie dreht sich nun um. Ihr Blick geht zurück zur 29°-Linie, über die lange Zeit nichts mehr drüber gegangen und mittels derer die Erde manipuliert worden war.

Und eigentlich wird ihr Blick blockiert, denn vor ihr steht die Pyramide des Sohnes, die Unberührbare. Was über ihn in verschiedenen Mythen erzählt worden ist, ist wie in Stein gemeisselt. Niemand wagt es daher, es in Frage zu stellen. Der Sohn musste geopfert werden. An seine Stelle wurde ein künstlicher Energie-Generator gesetzt, der durch Anwendung hoher geometrischer Strukturen magische Energie erzeugt hat… Damit sollte die kreative Schöpferkraft ersetzt werden, die man aus einem bestimmten Grund gekreuzigt und geopfert hatte.

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Doch der Blick der Sphinx geht nun durch dieses mächtige Mahnmal hindurch und sie blickt über die Gürtellinie nach unten – zu den Füssen der Riesin (Orion) und zu Rigel. Unter ihr ist die Lebenskraft wieder freigesetzt, die einst dem ganzen Planeten in unendlicher Fülle zur Verfügung gestanden war. Als sie verriegelt wurde, kam sie als Wächterin und sie hat ihre Aufgabe jetzt beendet.

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Die Lebenslinie ist jetzt stark genug, dass sie sich wieder selbst heilen und nähren kann. Sie ist frei – bis hinauf nach Spitzbergen/Svalbard dessen östlichste Insel am heutigen 33.Grad liegt, dem eigentlichen Null-Meridian. Die Löwen- und Frauenkraft an der Lebenslinie erhebt sich mächtig. Sie ist bereit…

Oben leuchten jetzt die drei Gürtelsterne, die „drei Könige“, welche kommen, um unserer Sternensaat zu huldigen. Der Riegel ist entfernt.

Es ist Nachmittag, als ich mitten in der Wüste stehe und zur dritten Pyramiden hinüberblicke. Hier ist es ruhig und kaum etwas zu spüren von jenem Rummel, der sich zwischen der Vater- und der Sohn-Pyramide abspielt. Ich bin eingestimmt auf die neue Qualität, müde und früh, dass ich nun bald zurückgehen kann… während die Mondfinsternis sich langsam dem Ende zuneigt.

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Die kleine und dritte Pyramide dort drüben erscheint weit entfernt von den beiden grossen und ein wenig unscheinbar. Dennoch aber zeigt sie eine grosse Kraft.

Was kommt eigentlich nach dem Vater und dem Sohn? Man spricht in den Eingott-Religionen vom heiligen Geist… Doch es ist Sophia, die sich dahinter verbirgt, die Kraft unserer inneren Weisheit, die alles vereint, was getrennt und gespalten war. Und es ist auch Avalon, der neue und uralte Geist der Erde. Freilich hatten sie in diesen künstlichen Strukturen wenig Platz. Das aber wird sich nun ganz schnell ändern.

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Am späten Nachmittag war ich wieder zurück im Hotel und es war gut so. Es war mehr als genug und es war ein aussergewöhnlich heisser Tag. Der Himmel aber hat sich jetzt eigenartig verfinstert. Die Sonne ging gerade hinter der mittleren Pyramide hinunter.

Eingestimmt auf das Geschehene sass ich dann beim Abendessen und schaute mir noch einmal die Lichtshow an… und ich horchte genauer hin:

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* Vor 5000 Jahren sei all das entstanden, was wir heute hier betrachen, hiess es… und es ging um würdige Stätten für die Leichname der Pharaonen. „Durch nichts konnte die Stimme des Todes zum Schweigen gebracht werden“.

* „Hervorgebracht aus einer tiefen Stille… geben die Pyramiden nach 5000 Jahren die überwältigende Geschichte einer grossen Zivilisation frei“… Aus den Tiefen ihrer Gräber erhoben sich wieder die Könige“. Die Verwirrung wird aufrecht erhalten: waren sie nun unsterblich, dann brauchten sie keine Gräber. Waren sie sterblich, dann waren sie keine Götter… Auch das zieht sich durch die Jahrtausende und verursacht im Bewusstsein der Menschen eine ständige Fehlschaltung.

* „Stein für Stein hat man die Monumente erbaut“ – eine ganze Lebensspanne lang. Drei Millionen Steinblöcke waren es alleine für die Chephrenpyramide – ja, wer es glauben kann, der glaube! „Die Menschen brauchen Mythen“, hiess es auch gleich weiter.

* Der Traum von der Unsterblichkeit sei die Grundlage für das Erbauen der Pyramiden gewesen, hiess es da. Eigentlich war es nur eine Idee, sagte man – und es war keine Rede vom Wissen um die Unsterblichkeit. Vielmehr man hat über diese Pyramiden erst den Mythos des Todes auf Erden verbreitet.

* Der Vater lässt den Sohn auch umgehend wissen, dass er der Meister dieses Plateaus ist und nur er würde regieren…

* Dann geht es um den ganzen Todeskult und die Geheimnisse, die rund um ihn entwickelt worden waren… die Mumien, die Zeremonien, die Hüter zur Unterwelt…

* Danach kommt die Krönungszeremonie, pompös und riesig. Und noch heute vermag so etwas einen grossen Event auszulösen. Der Sohn baute dann auch die Totenkammern für den Vater – angeblich.

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* „Der Pharao ist tot“ heisst es dann mit pathetischer Stimme… aber nein, er ist ein Gott und er wird niemals sterben. Er ist der Aton – der Einzigartige, der alleinige Gott. An seiner Seite steht jene, die das Volk in den folgenden Jahrhunderten zu lieben gelernt hat: Nofretete. Sie war es, welche die neue Religion zu etablieren verhalf. Allerdings, das hat sie gemacht

* Sie hatten ein Kind, aber es war von Anfang an zart und zerbrechlich und es starb noch bevor es zwanzig war: Tut-Anch-Amon.

* Nun kommt der Krieg und der Pharao rückt heran in seinem Streitwagen. „Lang lebe der Pharao!“

* „Oh Aton (der eine Gott), du besitzt mein Herz!“. Es sind Worte, die sich in gleicher Weise durch alle patriarchalen Eingott-Religionen ziehen. Die neuen Götter besassen und besetzten die Herzen der Menschen. Vorher waren sie selber im Besitz ihrer eigenen Kraft. „Du bist der Schöpfer und der Geber aller Dinge. Aton, der lebt und Leben gibt für immer und ewig“.

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* Man lässt auch immer wieder die Sphinx „sprechen“, und sie berichtet, dass sie viele kommen und gehen gesehen habe – was freilich stimmt. Doch die Betonung folgt dem alt-bekannten Schema, denn sie spricht nur von den Helden

* Und es wird wortwörtlich gesagt, dass sie Kleopatra und Caesar gesehen habe. „Deren Sohn Caesarion (= Jesus)“, so hiess es, „starb, weil er kein Held war“. Und dann geht es weiter mit Alexander dem Grossen, Napoleon…

Das sind ziemlich spannende Inhalte, die man da jeden Abend in English und Französisch verlautbart. Aber ich bin mir sicher, dass kaum jemand die Tragweite des Ganzen versteht.

Tief atmend blickte ich in die Finsternis hinüber und über ihre Beleuchtung erst wurde sichtbar, auf welchem „Thron“ die Pyramiden sassen: hingebaut über der Geburtsöffnung des Lebens, der Sternensaaten… hier auf Erden wurden sie zu dessen Grab auf lange Zeit.

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Die Pyramiden erschienen jetzt auf ihrem Plateau wie schwere Grabsteine, die man hingesetzt hat um zu verhindern, dass sich die Lebenskraft der Erde je wieder erheben würde. Ihre inneren und äusseren Strukturen aber sollten den Blick der Menschen ablenken vom Wesentlichen und sie sollten ihnen zeigen, wer die Macht hat und wer hier die Energien lenkt.

Die Linie war sichtbar geworden, die genau über dem Kopf der Sphinx verlief. Was unter ihr liegt, sollte geheim bleiben. Niemand sollte jemals erfahren, dass man über die Energie-Generatoren der Pyramiden versucht hatte, sich die ureigene Lebenskraft der Erde zu unterwerfen.

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Eine geheimnisvolle Tafel zwischen den Vorderpfoten der Sphinx verweist auf einen Eingang...

Dieses Projekt war jedoch nur bedingt erfolgreich. Denn es waren mächtigere Hüter da… Jener Bereich nämlich hier an der Lebenslinie der Erde ist wie ein riesiges „schwarzes Loch“, aus dem das Leben genauso geboren wird wie die Sterne aus den schwarzen Löchern im Weltall. Und sie können zwar blockiert, aber niemals wirklich so manipuliert werden, dass man Energien abschöpfen oder sie gar zerstören kann. Die Sphinx blickt nun wieder nach vorne – hinein in die neue Zeit.

Es gäbe noch vieles zu sagen. Da ich jedoch gerade vor einer weiteren grossen Arbeit stehe, belasse ich das Update, wie es ist – und weil auch die vergangenen Tage überaus anstrengend waren. Änderungen und Korrekturen kann ich deshalb erst später machen.

Die Wahrheit wird uns frei machen … Wir erinnern uns gerade wieder daran, wer wir wirklich sind. Das ist auch unbedingt notwendig, denn momentan läuft unendlich viel im Hintergrund ab… und es geht jetzt alles sehr schnell!

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