Des Pudels Kern

…In diesen Zeiten tief greifenden Wandels ist die Entscheidung, das gewünschte Wissen zu erlangen, es zur Richtlinie zu erheben und zum Ausdruck zu bringen, für die Frau manchmal ein Akt des Widerstands, ja sogar ein Akt maßgeblicher Tapferkeit, das heißt ein Akt ursprünglicher Schöpfung, auch wenn sie nicht völlig gewiss oder in Sicherheit ist, ein Akt, der das Seelenleben und die Barmherzigkeit verkörpert – kurzum, ein Akt der Liebe.

Clarissa Pinkola Estés: Der Tanz der Grossen Mutter [1]

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Momentan versucht man überall auf der Welt – und immer mehr jetzt auch (wieder) in Europa – soviel Chaos und Unerträglichkeiten wie möglich zu schaffen, dass die Menschen dann an einem bestimmten Punkt (wieder) freiwillig die Unterwerfung unter eine Zentraldiktatur wählen. Der Probelauf vor nur etwas mehr als siebzig Jahren hat gezeigt, wie einfach das geht. Und heute geht es noch viel leichter – vor allem, weil „der Kern im Pudel“ gelernt hat, sich eine ganz freundliche Maske aufzusetzen und die Menschen dazu über verschiedene Netzwerke anzuweisen, wie sie die Diffamierungen gegen ihre Mitmenschen am besten selber übernehmen.

Die Methoden dafür wurden absolut verfeinert: Menschenfreundliche, nadelgestreifte Männer-Horden mit unverdächtiger Henker-Krawatte [2], überall an den Hebeln der Macht und ausgestattet mit den Lorbeeren, welche ihnen von der “freien” Presse täglich überreicht werden. Alles völlig unverdächtig… wie es eben die Natur von „des Pudels Kern“ ist.

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Der Pudel ist ein Hund, welcher gerne apportiert, d.h. mehr oder weniger nützliche Dinge zu seinem Herrchen zurück bringt, was die Herrschaft seines Herrchens über ihn noch weiter anspornt… und das Spiel ewig von vorne beginnen lässt, ohne Fortschritt und ohne Entwicklung. Das betrifft freilich viele andere Hunde auch. Lassen wir aber einmal alle weiteren Aspekte dieses Kultes hinter uns und konzentrieren uns darauf, dass der Pudel einst ein „apportierender Jagdhund“ gewesen sei. Hat er also doch etwas von seinen Ahnen auch? … den Grossen und Wilden, den Beseelten und Freien – den Wölfen, die lange Zeit als Führer und Lehrer unter den Menschen lebten… bis man dann begann, ihnen die Wildheit wegzuzüchten, um sie für bestimmte Zwecke „nutzen“ zu können.

Der Pudel sei, so heisst es, vor allem für die Wasserjagd geeignet gewesen, da er es liebte, „im Wasser zu plantschen“, also zu puddeln. Heute erscheint er als Kunstgeschöpf, dessen wahre Natur längst in der weiten Vergangenheit verblasst ist.

Und ausgerechnet er wird zum „Auserwählten“ einer Wortschöpfung, die einiges an Berühmtheit erlangt hat. In seiner Erscheinung als schwarzer oder weisser Pudel, seltener auch als brauner, gehört er in die Kategorie von geheimen Kreisen, die sich schon lange „die Welt untereinander ausmachen“, indem sie alles „schwarz-weiss“ malen und dazu jegliches Farbige ins Abseits verbannen. Jemand, der ein farbenfrohes Leben führt, ist deshalb eine „persona non grata“, bestenfalls belächelt. Wer jedoch dem Schwarz-Weiss-Kult fröhnt, ist auf jeden Fall „en vogue“ – er schwimmt auf der richtigen Welle. Diese Tatsache ist ein Teil von „des Pudels Kern“, den wir nun noch näher betrachten werden.

Für einige Ideen, die Große Mütter in sich tragen, gibt es keine andere plausible Erklärung als die: „Sie wissen etwas.“

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Der deutsche Dichter J.W. von Goethe hatte immer schon einen „Humor“ für diese Dinge gehabt, war er doch als Freimaurer eingeweiht in die Sache mit dem Teufelspakt. Ein solches Gedankengut aber macht man am besten zur allgemeinen Grundlage menschlichen Denkens, wenn man sie als Weltliteratur hochpreist und sie als unüberbietbares Kulturgut einführt, welches dann zum verpflichtenden Grundwissen für gewisse Bildungsschichten gemacht wird. Ähnliches hat man vor ihm bereits über Jahrtausende gemacht und so den Menschen immer wieder das Gefühl der Überlegenheit gegebeben, während man sie damit heimlich an Denk- und Glaubensmuster fesselte, welche ihnen eigentlich wesensfremd sind. Auch das gehört zu „des Pudels Kern“.

… im Mythos wird es wohl am deutlichsten, dass die Große Mutter als Symbol des umfassenden Archetyps der weisen Frau vor allem eine zentrale Aufgabe hat, die beängstigend, wagemutig, anspruchsvoll und beglückend ist: das Leben bis zum Äussersten auszuleben. Nicht halb; nicht zu drei Vierteln.

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Eiskalte Lektüre ist es, welche wir da in „Faust. Der Tragödie 1.Teil“ zu Gesicht bekommen. Und es ist tatsächlich eine Tragödie, wie auf eine solche Weise die planetare Geiselnahme mit den dazu gehörenden Machenschaften klammheimlich als „die neue Wirklichkeit“ unter die Menschheit gesät wird – und zwar so, dass sie es nicht merkt, weil alles eben im “Kern des Pudels” versteckt ist. Was vorher über Bibeln und andere heilige Bücher verbreitet wurde, kommt nun über „aufgeklärte“ Literatur, Kunst, Musik… Und weh dem, der sich dem nicht unterwirft.

Das Leben eines Baumes, das Leben einer Frau musste und muss nicht diesen Verlauf nehmen – zurechtgestutzt und umgehauen, um Platz zu machen für irgendeine Sache von zweifelhaftem Wert. Es gibt andere Möglichkeiten, zu leben und leben zu lassen; sich miteinander zu verbinden und überall volle Blüten zu treiben.

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Ein gewisser Herr Doktor Faustus ist es, welcher mit seinem Schüler ausgerechnet zu einem Osterspaziergang unterwegs ist… immer auf der Suche nach dem „Gott-Teilchen“, würden wir heute sagen. Denn er weiss, dass er nichts weiss. Als absoluter Langweiler geht er am Leben vorbei. Doch vielleicht gibt es da einen kleinen Zauber, der ihn vor dem Fall in die drohende Bedeutungslosigkeit retten könnte. So etwas lässt sich freilich leicht herbei rufen.

Solche Gelehrten bilden jetzt die Grundlage für die neue Religion, welche man Wissenschaft nennt – Kopf-Wissenschaft. Und wir können es so wortwörtlich nehmen, wie Goethe es geschrieben hat: der Bund mit dem Teufel gehört zu ihrem Fundament. Ihre Ergebnisse sind bezahlt… oft mit der eigenen Seele. Ein weisser Wissenschaftskittel, ein schwarzer Pudel: Das ist der Kern dieser Angelegenheit.

Und wie Goethe, so sagen uns Wissenschaft und Religion (die untrennbar zusammen gehören) immer ein bisschen etwas, niemals aber alles. Der Grund dafür liegt darin, dass beide eigentlich gar nichts wissen. Sie präsentieren daher ihre Glaubenssysteme als all-verpflichtend, während sie dahinter “des Pudels Kern” verstecken. Kreativität und Lebendigkeit haben dort nichts zu suchen. Wer es dennoch wagt, wird abgesägt. Das habe ich selber erlebt. Und es hat seinen tieferen Grund…

Die Kraft und Gegenwart dieser großartigen Frau, der weisen alten Frau, der Großen Mutter, der größten Mutter überhaupt, ist in jenen zu finden, die ein wenig oder sehr „gefährlich“ sind, eben aufgrund ihres Sinns und ihrer Bereitschaft dafür, seelenlose Vorstellungen und Daseinsformeln in Zweifel zu ziehen, in Gefahr zu bringen, im Inneren wie im Äusseren.

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Genau an einem Ostertag also, dem ursprünglichen Fest des Frühlings und des Neubeginns, bringt dieser eigentümliche Gelehrte einen Pudel mit nach Hause, der sehr vertraulich wirkt und den alten Herren auf gewisse Weise zu kennen scheint. Und als er entdeckt, was er da zu sich eingeladen hat, entfährt ihm sein berühmtes “Das also war des Pudels Kern”.

Draussen in der Natur konnte der seinen wahren Kern noch nicht zeigen. Das war erst im Studierzimmer möglich. Da ist sein Platz. Dort ist man verführbar. Der männliche Verstand hat dem Ganzen nichts entgegen zu halten… weil er als Werkzeug des Lebens eben keine führende Rolle hat, wie die Wissenschaft und unsere Gesellschaft es immer wieder vortäuschen. Und auch die Religionen sind auf derselben Grundlage aufgebaut. Sie laufen im Kopf ab.

Leben liegt im Bereich der weiblichen Kraft. Wer sich mit der kalten Vernunft aber über sie erhebt, berührt eine Ebene, derer man zwar immer wieder die Frauen bezichtigt… doch ist es der Akt des Männlichen, der sich eigenmächtig vom Weiblich-Mütterlichen emanzipiert. Dann aber bleibt nur mehr der Pakt mit dem Teufel. Es ist dies der Fall aus der Lebendigkeit heraus, aus der Quelle des Lebens, die wir alle zusammen sind. Und über ein ständig sich erneuerndes Heer solcher im Kern gespaltener Pudel versucht man seit Jahrtausenden eben diesen Fall vor den Menschen zu verbergen… und sie dann auch noch dafür verantwortlich zu machen, wo immer es geht. Jene aber, die das verursacht haben, halten unseren Planeten seither in ihren Fäusten – weshalb auch der Name dieses Dr.Faustus keinesfalls ein Zufall ist.

Doch inmitten eines jeden Sturms oder inmitten der Selbstzufriedenheit wird die wunderbare Lebenskraft behütet von der verborgenen Frau, die sich stets dafür einsetzt, alle wissen zu lassen, dass Wiederherstellung und Aufstieg genau in dem Augenblick von Neuem beginnen, da wir niedergeworfen werden. So wirkt jene innere Kraft wie eine Große Mutter, wie die großartigste Großmutter, Inbegriff seelischer Gesundheit und Weisheit, die uns stets leitet und nie im Stich lässt.

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Oberflächlich betrachtet scheint sich jetzt tatsächlich eine Faust über uns und der Erde zu schliessen. Doch sollten wir uns bewusst halten, dass geballte Fäuste kein Symbol von Macht oder gar Kraft sind. Ganz im Gegenteil.

Herr Goethe hat uns allerdings, wie viele andere solcher Zauberlehrlinge, eine wertvolle Lektion hinterlassen – auch wenn er das so vielleicht nicht beabsichtigt hat – und sie lautet: „Vorsicht vor dem netten Pudel. Traut ihm in keiner Weise, denn sein Inneres und sein Äusseres sind gespalten“.

Zu Goethes Zeiten waren Hexenverbrennungen gerade von der Tagesordnung verschwunden, während man sich nun seelenruhig an die inneren Zensuren machen konnte. Mit der sogenannten Aufklärung und damit dem Abschied vom „finsteren Mittelalter“ (welches es so gar nie gegeben hat), war man nun jeden Verdachtes enthoben. Menschen, die der etablierten Macht nicht gefügig waren, wurden auch weiterhin vernichtet … Wieder entstand ein Pudel, dessen Kern man erst viel später erkennen konnte.

Das ist heute kein bisschen anders, und es läuft noch ein wenig subtiler, weshalb die meisten Menschen an den gegenwärtigen Diktaturen gar nichts Anstössiges finden und deshalb bereit sind, alles das auch von ihren Mitmenschen einzufordern, nach dem Motto: „Entweder du hältst dich an die herrschende Ordnung, sonst hast du auch nicht das Recht, etwas davon zu nutzen (d.h hier, in der „modernen“ Welt zu sein). Und man benützt zu dieser neuerlichen Spaltung alle Plattformen.

Egal, wo und wie wir leben, unter welchen Bedingungen … wir sind niemals ohne unsere wichtigste Verbündete. Auch wenn die äussere Form beleidigt, angegriffen, erschreckt oder gar tief erschüttert wird – niemand kann den goldenen Zünder zerstören, und niemand kann dessen unterirdische Hüterin töten.

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Als Gründungsgrund für die „europäische Union“ wird offiziell folgendes angegeben: „Damit die Völker nicht mehr ständig aufeinander losgehen!“. Auf diese Weise wird geheuchelt, dass diese bösen Völker in Europa – allen voran die deutschen – einfach bestialisch auf andere losgegangen wären, und dass sie wegen der verheerenden Kriege, die sie dabei angezettelt hatten, nun in ein festes Korsett eingespannt werden müssten, sodass keine Bewegung mehr möglich ist und auf diese Weise das Böse (in ihnen) besiegt wird. Man könnte es freilich auch Gefängnis nennen. Doch dann würde man vielleicht Verdacht schöpfen… und „des Pudels Kern“ zu schnell erkennen. Ganze Bataillone von „Diplomaten“ wurden aufgefahren, um diesen Völkern dann die Geschichte neu zu „erklären“ und sie gleichzeitig zu verpflichten, sie als „gegeben“ zu übernehmen. „Die Geschichte der Siegermächte ist eure Geschichte. Punkt!“.

Der alljährliche Osterspaziergang dieser Völker gerät deshalb ständig zu einem tiefen Kniefall vor den herrschenden Mächten – gepaart mit einem nie endenden Schuld-Eingeständnis und dem Willen, auf ewig für die bösen Taten zu sühnen. Doch der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Und wir sind jetzt an dieser Bruchstelle angelangt.

Zu oft schon ist uns einer dieser „Pudel“ ans Bein gesprungen und hat fürchterlich gekläfft – auf dass wir in Angst und Schrecken verfallen. Lange hat dieses Spiel auch funktioniert. Viele, auch solche, die sich als aufgeklärt oder als aufgewacht betrachten, haben den Pudel regelmässig mit sich nach Hause genommen, um ihn zu füttern – wie es eben gefordert wird, denn man kann doch diesen armen Hund nicht einfach draussen stehen lassen. Als Dank dafür hat dieses Tier immer wieder seine Farbe gewechselt, nach dem Motto: aus schwarz wird weiss und aus weiss wird schwarz. Das ist ein wesentlicher Teil seines Kernes! Und in gewisser Hinsicht ist da auch etwas sehr Wahres dran.

Die grossen paradoxen Eigenschaften bestehen im Wesentlichen darin, weise und doch stets lernbegierig zu sein, spontan und zuverlässig, unbändig schöpferisch und aufrichtig, kühn und wachsam; die Tradition zu verteidigen und ein echtes Original zu sein.

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Doch das Kläffen der Hunde wird derzeit immer kläglicher und es schmerzt gewaltig in den Ohren… Bevor nun aber auffliegt, was sich hinter diesen flauschigen Tierchen versteckt, lässt man „die Saat“ aufgehen – die Kerne, welche man in den Boden der Völker hineingestreut hat, während man ihnen noch immer die alten Lügen über ihre Vergangenheit vorsetzt. Und so explodieren die Pudelskerne uns nun einer nach dem anderen ins Gesicht … denn sie sind durch einen Akt der Spaltung so geschaffen worden.

Gerade deswegen müssen wir jetzt ganz schnell lernen, dass wir statt auf den Pudel zu starren (also auf die Berichterstattung, die Angstmache…), den Kern dahinter erkennen und die Spaltung… und gleichzeitig aufhören, die von den Herrchen geforderte Toleranz gegenüber ihren zwiespältigen Tierchen weiter zu akzeptieren.

Es gibt auch keinen einzigen Grund dafür, von Menschen Toleranz einzufordern, das heisst: keine Widerrede, erst recht kein Widerstand… Nach all dem Geschehenen im letzten Jahrhundert sollten wir vielmehr hellhörig sein, wenn man so etwas für staatlich und politisch gelenkte Aktionen einfordert. Kein gesunder Menschenverstand käme auf eine solche Idee.

Freilich aber hat man den „Boden“ gründlich dafür aufbereitet, den gesunden Menschenverstand zerstört, indem man ihn mit den Ergebnissen und langweiligen Geschichten einer kalten Wissenschaft abgespeist hat, die ihn weder stärken noch nähren. Auf diesem Fundament war und ist es dann ganz leicht möglich, die Toleranzschwelle der Menschen immer weiter nach unten zu schrauben.

Sehen Sie zu, dass wir uns sämtlichen kollektiven Lügen, die der Seele Hellsicht und Hellhörigkeit zu dämpfen oder gar abzutöten trachten, stets widersetzen – so späht die weise Frau aus der Tiefe der Wälder hervor.

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Und in den letzten paar Jahren ist dabei bereits der Nullpunkt unterschritten worden. Kein Mensch würde es normalerweise tolerieren,

* dass man Informationen von ihm (genannt „Daten“) nimmt und sie völlig fremden (Geheim-) Organisationen zur freien Entnahme und zu freiem Gebrauch übergibt

* dass private Banken über ihn jegliche Gewalt ausüben können, vom „Staat“ und von der „Justiz“ unterstützt und eingefordert

* dass er auf Strich und Faden abgehört wird, als wäre er ein Verbrecher und dass er als solcher auch behandelt wird, sei es auf Flughäfen oder sonst wo

* dass er sich selber aufgeben und sich einer chamäleonartigen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Technik, Medizin, Bildung… zu unterwerfen hat, deren „Hunger“ unstillbar ist und deren Walten ihn dem seelischen Verhungern ausliefert

* und dass er für all das auch noch bezahlt – oft auch mit seinem Leben.

Heere von Menschen aber sind von diesen „Segnungen“ beseelt … und grenzen jeden aus, der auch nur ein wenig Bedenken äussert. Im sogenannten „Kampf gegen den Terror“, der vor eineinhalb Jahrzehnten offiziell ausgerufen wurde, hat man dafür auch den Schlachtruf vorgegeben: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ – schlagend und einfach.

Wenn eine Seele sich entschieden dafür einsetzt, so lebendig wie mögich zu leben, dann werden viele in ihrer Nähe „Feuer fangen“.

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Immer mehr wächst jetzt das blanke Entsetzen über die Folgen dieses Schlachtrufes, denen wir uns täglich gegenüber sehen. All das aber bringt nun im Menschen genau das noch einmal zum Schwingen, was in seine Zellen und in die tiefen Bereiche seines Gehirns und seines Unterbewusstseins seit Tausenden von Jahren hineingesät worden ist, nämlich die Idee der Spaltung. Und er hat jetzt die grosse Chance, diese Illusion anzuschauen, sie zu durchschauen… und daraufhin zu beenden.

Kernspaltung ist die extremste Form der Spaltung und sie in einem Pudel zu verstecken die extremste Form des Betrugs. Wenn uns nun täglich Nachrichten über sogenannte Terroristen oder Wahnsinnstäter ereilen, dann müssen wir auch hier an „des Pudels Kern“ herangehen und die Sache durchschauen – selbst dann, wenn sie unglaublich erscheint.

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Schon seit Jahrzehnten gibt es bestimmte (militärische) Programme, über die man „ganz normale Menschen“ spaltet und in ihnen dann ein Programm festlegt, von dem sie bewusst überhaupt nichts wissen. Man hat dabei ihre Persönlichkeit gespalten und ich habe selber mit Menschen gearbeitet, die durch solche Programmierungen gelaufen sind. Das ist in der „heilen Welt von Amerika“ noch viel weiter verbreitet, als hier und es betrifft wirklich eine sehr grosse Gruppe von Menschen. Das ganze nennt sich „mind-programming“.

Als Kinder schon werden sie dazu nächtens aufgeweckt und zu bestimmten „Treffen“ gefahren. Man flüstert ihnen etwas in ein Ohr und versetzt ihnen dann auf der anderen Seite einen Stromschlag, welcher das ganze abspaltet und in einem eigenen Teil des Gehirns ablegt. Macht man das allwöchentlich und öfter, dann wird ein Stein auf den anderen gesetzt, bis das volle Programm fertig ist. Und dieses Programm schläft… solange, bis ein Pudel auftaucht, der ein Triggerwort, ein Geräusch und sonstiges von sich gibt. Dann beginnt das schlafende Programm aufzuwachen und der betreffende Mensch wird davon völlig überwältigt und er tut… was das Programm ihm sagt. Er hat keine Macht mehr über sich. Selbstmord wäre das Alternativ-Programm, und auch das ist einprogrammiert. Kaum jemand ist sich dessen bewusst (und kann es auch nicht sein), wieviele Menschen auf diese Weise ferngesteuert durch das Leben gehen. Das betrifft vor allem auch solche in hohen gesellschaftlichen Positionen.

Auch wenn das Handeln des Ego* zeitweise eingeschränkt wird, die im Untergrund verborgene Frau, die Hüterin des Feuers, behält jene Einstellung zum Leben bei – zu mehr Leben! -, jenem Leben, das dauernd nach oben drängt, das stets auf grösserer Lebenskraft und weiterer Entfaltung beharrt, jenem Leben, das bewahren und erhalten will, das aufregend und umsichtig ist … jedes Mal ein wenig mehr, solange, bis schließlich der Baum des Lebens über der Erde seinem ausgedehnten Wurzelwerk unter der Erde vollauf entspricht.

* es geht hier um die gesunde Kraft in uns, die auf sich und das Leben achtet

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Das skizziert nur ein wenig von dem, was auf diese Weise in den letzten Jahrzehnten über die Völker gebracht worden ist. Für Terrorzwecke werden eigene Programme verwendet… und genau damit haben wir es zu tun, wenn man von Anschlägen berichtet, die bisher scheinbar unauffällige Menschen verübt haben… Es sind auch immer mehr solche, die man für einen Krieg der Religionen einsetzt. Sie sind programmiert und zusätzlich fanatisiert worden, indem man zunächst ihre eigenen Länder zerstört und sie jahrelangem sinnlosen Terror ausgesetzt hat … während man dann die Zielvölker des neuen Terrors zwingt, dieses trojanisches Pferd gastfreundlich bei sich aufzunehmen.

Dieses Geschehen aber bleibt jenen Kräften, die sich um die Entwicklung der Erde und der Menschen kümmern, in keiner Weise verborgen. Und sie versuchen uns zu unterstützen und uns zu zeigen, wo der Weg hinaus führt… Egal, auf welcher Seite wir uns momentan befinden, müssen wir den Blick heben von den Spaltungen, welche sich in der materiellen Welt zeigen und wieder das Tor des Herzens spüren lernen, denn es wird uns erkennen lassen, dass wir im Kern unteilbar sind.

Angst vertieft die Spaltung und belässt uns in der Illusion, dass wir keine Macht haben. Unsere Macht aber liegt in der aufrechten Lebensachse und im Zusammenführen der beiden Pole über unser Herz… Das aber ist genau das, wovor sich der Kern im Pudel am meisten fürchtet. Beantworten wir seine Angst mit Angst, dann sind wir mitten drin. Durchschauen wir dieses Machwerk, dann sind wir frei – augenblicklich.

Unterschätze nie die Standhaftigkeit der weisen alten Frau. Auch wenn sie gequält oder ungerecht behandelt wird, trägt sie in sich ein anderes Selbst, ein ursprüngliches, strahlendes und unzerstörbares Selbst jenseits des gepeinigten Ich – ein erleuchtetes Selbst, das immer ganz ist. Unter ihrem Mantel verbirgt sich gewiss ein Flügelpaar mit einer Spannweite von sechs Metern und in ihrer tiefen Tasche ein zusammengefalteter Wald.

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“Des Pudels Kern” ist tiefste Spaltung, Kernspaltung. Sie hat damals begonnen, als Schöpferkräfte die Einheit der Quelle, aus der sie kommen, ablehnten, um dann ihre eigenen Erfahrungen zu machen – was durchaus legitim ist. Unzählige Seelen haben sich seither bereit erklärt, diese Erfahrung zu teilen oder auch mitzuhelfen, diese Grundspaltung wieder in eine Einheit zurück zu führen.

Wir haben wenig Einblick in das, was im Verlauf dieser Spaltungsgeschichte wirklich auf dem Planeten Erde abgelaufen ist, weil alles im Kern eines Pudels versteckt worden ist, dessen Signatur die Spaltung war. Aber wir haben eine Erinnerung daran, und sie liegt unberührbar in unseren Zellen verborgen: es ist die Erinnerung an die Einheit und eigentlich ist es ein sehr tiefes Wissen.

Offiziell aber gibt es diese Erinnerung nicht und in einem wütenden Bestreben versucht man sie seit damals auszumerzen, indem man sie durch einen Mythos der Spaltung ersetzt hat. Es ist der Mythos vom zerstückelten Osiris, dem grossen Gott mit den grossen Neidern, welche ihn dann in Teile rissen.

Wer an der Quelle lebt, hat keine Neider. Geneidet wird nur das, was von der Quelle abgespalten ist. Solchermassen ist Osiris dann von seinem eigenen Tun (der Abkehr vom Ursprung) aufgespalten und in alle Welt in Form von schwarzen Pudeln verstreut worden… Das Programm, das in ihnen abläuft aber entlädt sich laufend in Kriegen, in Terror, in Massenflucht und Tod – damals, wie heute… denn die Götter sind hungrig, unstillbar hungrig. Schliesslich haben sie die Quelle für ein bisschen eigene Macht und für Ruhm und Glorie verlassen.

Wann immer eine junge Frau Kummer hat, erscheint nur selten ein Prinz, viel häufiger dagegen eine weise alte Frau, die wie aus dem Nichts kommt, ihr Zauberpulver verstreut und mit ihrem Handstock in die Luft sticht.

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Die Rolle der Grossen Göttin aber – egal, welchen Namen man ihr übergeworfen hat – wird seither auf das ständige Einsammeln der Teile dieses erbarmungswürdigen Gottes reduziert… nur, um am Ende immer wieder feststellen zu müssen, dass sein zentraler Teil fehlt. Da hilft es auch wenig weiter, dass man ihn aus Gold anfertigen lässt – denn auch mit einem goldenen Phallus kann kein Leben gezeugt werden. Aber Gold blendet eben.

Anubius, der Chef des Hunde-Clans, ist derjenige, welcher die Opfer dieses Todeskultes dann höchstpersönlich in die Unterwelt bringt… also in jenen Bereich, den man als Schatten- und Fluchtwelt entwerfen musste, nachdem man sich von der Quelle abgeschnitten hatte. Sie wurde zum neuen „Zuhause“ … denn dort konnte man heimlich die Teile des Osiris immer wieder neu mit dem Spaltungskern versehen und sie so umgehend in die obere Welt zurückschicken.

Wenn wir vom Werden der Seele sprechen, von dieser spontanen Erzeugung eines immer verzweigteren Wurzelwerks, eines immer größeren Seelengebiets, das in Besitz genommen und ganz bewohnt wird, so leben wir, wie ein riesiger Baum lebt … Er sendet die Kraft nicht nur nach oben. Während er über dem Boden gedeiht, sendet er sie auch nach unten zurück mit der Anweisung, zusätzliches Wurzelwerk auszubilden, mehr Nahrung zu suchen, noch aufmerksamer auf die Bedingungen zu reagieren – all das, um den unaufhörlich wachsenden Baldachin des Laubwerks zu stützen.

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Die Seele aber, die Urquelle – sie ist unteilbar: a-tomar. Das wissen auch die Abtrünnigen. Sie versuchen jedoch diese Tatsache zu verbergen, indem sie alles mit ihrem Krieg gegen die Quelle überziehen, zunehmend wütender, wie es scheint. Sie haben sich die Wunden selber geschlagen und wer ein solches Spiel in Gang setzt, muss auch die Verantwortung dafür übernehmen. Genau das aber kennen sie nicht und sie wälzen deshalb alles auf ihre Opfer ab – und zwar so lange, bis diese „des Pudels Kern“ durchschauen. An diesem Punkt sind wir jetzt angekommen, doch sind die Verführungen der alten Verführer für einen grossen Teil der Menschheit immer noch so vielversprechend, dass sie gerne alles in Kauf nehmen, um des Pudels Traum weiter träumen zu können.

Der Hund macht nur, was sein Herrchen von ihm verlangt. Er hat seine Wildheit und Ursprünglichkeit verloren und das Sternbild des grossen Hundes mit seinem Hauptstern Sirius trägt diesbezüglich einige Geheimnisse in sich. Er sei der Gefährte, welcher Orion (= Osiris) begleitet oder nein, es sei Isis selber, die solchermassen „auf den Hund gekommen“ ist und die ein Hundeleben führt, um die Teile eines wahnsinnig gewordenen Gott-Gemahls soweit „unter Kontrolle“ zu halten, dass sie nicht noch mehr Schaden anrichten. Wie auch immer: hier liegt ein noch tieferer Sinn von „des Pudels Kern“ vergraben.

Wir ahnen vielleicht, können aber nicht genau sagen, wo und wie das alles geschieht. Es bedarf der Dichtung, um die Lebenskraft einer Frau zu erklären – des Tanzes, der Malerei, der Bildhauerei, des Theaters, der Kunst des Webens, der Töpferei, der Selbstverzierung, der Erfindungen, der leidenschaftlichen Schriften (…), denn es gibt gewisse mystische Dinge, denen weltliche Worte allein nicht Ausdruck geben können.

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Wenn es um die sogenannte Präzession und dem damit verbundenen 26.000 Jahr-Zyklus geht, dann bekommen wir dazu sehr eigenartige Informationen, wie zum Beispiel jene, dass sie nur mit der Rotation der schiefen Erdachse zu tun habe. Aber das ist eben die schräge Optik einer schräg stehenden Achse… Es ist ein Teil der Wahrheit und dahinter verbergen sich Welten, von denen wir nichts wissen sollten.

Wir bewegen uns mit unserem Sonnensystem in ganz bestimmten Zyklen um ganz bestimmte Bereiche in unserer Galaxie und „berühren“ dabei in einem solch langen Zeitraum verschiedene Zentren, die uns wiederum auf ganz bestimmte Weise prägen. Die etwa 2000 Steinbock-Jahre sind von völlig anderer Qualität als jene der Waage-Jahre, genau wie die Fischezeit die Menschen und unser Sonnensystem anders beeinflusst, als die des Schützen…

Um es zu vereinfachen, können wir sagen, dass es darin zwei Hauptachsen gibt. Die senkrechte Achse ist zu vergleichen mit dem Lebensbaum und mit der Wirbelsäule in unserem Körper, die uns aufrecht dastehen lässt – die aufrechte Achse also. Durch sie geht ein Strahlen, welches die Einheit mit dem Zentrum der Galaxie und damit mit der Quelle des Lebens anzeigt.

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Sie aber wurde gekippt, nachdem man ihre Kraft erkannte und sah, dass sie die natürliche Verbindung zur Quelle ist … – denn was man selber nicht (mehr) hatte, sollten auch andere nicht haben. Auf einer schrägen Achse aber war der Zugang zur Quelle wie abgeschnitten und die Lebewesen im Sonnensystem, besonders aber die Menschen, wurden blind und folgten ab dann den zuckenden Schatten, welche irgend ein Feuer an die Wände der neuen Unterwelt warf.

Man blendete dafür ganze Kreisläufe aus, manipulierte Zeiten und Kalender und vernebelte so das Bewusstsein der Bewohner dieses Planeten und vermutlich auch anderer. Doch das Feuer dieser Achse, das goldene Licht der Quelle, konnte man damit nicht zerstören.

Diese „Achse“ – oder sagen wir besser: dieser Kanal – verbindet die beiden Sternen-Konstellationen Löwe und Wassermann und damit unsere Königs- und Sternenmacht. Sie ist un-spaltbar, a-tomar also … und die Störversuche mit der Schrägstellung der Achse haben eigentlich nur viel Kraft gekostet. Man hat damit zwar eine Schattenwelt aufgebaut, aber sie hat weder Kraft noch Leben. Sie hat deshalb auch in keiner Weise Bestand. Das sollten wir uns einprägen, wenn wir in nächster Zeit immer wieder ein paar Horden von schwarzen Pudeln gegenüber stehen. Die nämlich sind nur solange gefährlich, bis wir ihren „wahren“ Kern erkennen und ihn heilen.

… vergessen Sie nie, zu Ihrer Seele zu stehen, wenn Sie visionäre Kraft und innere Stärke benötigen … und zum Geist zu stehen, wenn Sie Kraft und Entschlossenheit brauchen, um zu Ihrem eigenen Wohl und dem der Welt beizutragen … und wenn Sie der Weisheit bedürfen, so mögen Sie den Geist mit der Seele vereinen, das heißt, Tun mit Leidenschaft, Wagemut mit Weisheit, Kraft mit Tiefe … um sämtliche Aspekte der Psyche (…) zur heiligen Hochzeit zu laden.

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Die Querachse zu dieser Hauptachse aber ist nun jene, die in den nächsten Wochen sehr wichtig werden wird und ich habe darüber auch bereits geschrieben. Es ist jener Kanal, welcher die beiden Sternbilder Stier und Skorpion verbindet und in denen sich die Sterne Aldebaran und Antares befinden. Da aber hat die tatsächliche Kern-Spaltung stattgefunden, die tiefste Trennung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen, dem Hellen und dem Dunklen, dem Äusseren und dem Inneren… Und hier geht es nun um die Heilung, um die Aufheben der Kern-Spaltung durch eine tiefgehende Kern-Fusion. Das ist der Prozess, in dem wir uns jetzt befinden.

All dieses Wissen aber hat man uns vorenthalten, weil in diesen wenigen Informationen soviel Grundlegendes enthalten ist, dass alles andere damit in Frage gestellt werden könnte und sogar müsste. Stattdessen hat man uns die Köpfe angefüllt mit unzusammenhängendem, manipuliertem und oft auch völlig falschem Wissen… was aber erst dann deutlich wird, wenn man beginnt, die Wahrheit über „des Pudels Kern“ zu entdecken.

Ich kann jetzt deutlich erkennen, dass sich die „Liebesarbeit“ der Großen Mutter auch auf der irdischen Ebene offenbart … also die Pflicht, große Freude zu empfinden, großen, wohltuenden Spaß zu haben. Einblicke zu gewinnen (…). Schutz zu gewähren … was auch bedeutet, von Geist und Seele zu sprechen, nie bloß von Körper und Verstand…

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Auf den Körper übertragen geht diese Achse über unsere Arme direkt durch das Herz und trifft sich dort mit dem anderen, dem senkrechten Kanal, um dann jenes Tor zu bilden, das uns wieder mit der Urquelle des Lebens und damit mit allen Ebenen und Dimensionen verbindet.

Genau an diesem Punkt aber wurde etwas verschlossen – das Tor zu unserer Herkunft, zu unserer Seelenheimat, zu unserer Quelle. Und eigentlich wurde es überkreuzt und gespalten. Das ist der Grund, warum unendlich viele Seelen hier verloren herumirren… und bereit sind, für ein wenig Sinn und Inhalt den „Pakt mit dem Teufel“ einzugehen oder einfach dem Pudel zu folgen, weil man selber keine Richtung mehr kennt.

Es wird deshalb Zeit, dass wir diese „atomare Achse“ durch unser Herz führen und dabei verbinden, was getrennt war. Dazu ist es notwendig, dass wir uns an der Quelle begeben, die immer da war, dass wir auf sie lauschen und uns von ihr nähren lassen – jeden Tag und so selbstverständlich, wie wir essen, schlafen, baden… Dann können wir auch das Feuer wieder entzünden, welches uns die verlorene Schöpferkraft zurückbringt.

Es ist dieses Königstor, von dem ich im Update über das „Metamorphose Finale“ bereits gesprochen habe… und die 29.Kalenderwoche war tatsächlich ein Auftakt zu seiner Öffnung… Nach aussen hin sehen wir jetzt überall Chaos, doch das Chaos ist der Wendepunkt auf dem Weg zu einer neuen Ordnung.

Eine grosse Mutter sein heißt, die Jüngeren mit den Formen der Liebe und der Wohltätigkeit vertraut zu machen… denn die Ratschläge und Warnungen der Großmutter können sie oft vor Fehlern bewahren und ihnen, falls sie dadurch nicht sofort klüger werden, wenigstens dabei helfen, in begangenen Irrtümern einen Sinn zu sehen, zumal wenn Verwirrung oder Kummer von ihnen Besitz ergreifen

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Heute wird der Planet Uranus bis nach Weihnachten rückläufig und da geht es um Freiheit, um die Befreiung zu unserem wahren Sein… und um revolutionäre Veränderungen. Über das Uranium hat man die Kernspaltung vollzogen und damit die tiefste Ebene der Spaltung unserer Schöpferkraft erreicht.

In „des Pudels Kern“ aber steckt die Heilung und wir sind es, die nun aufgefordert sind, gemeinsam das Getrennte zusammen zu führen. Das jedoch wird weitaus bedeutender sein, als das Ereignis der ersten atomaren Spaltung kurz vor dem zweiten Weltkrieg, welches die Wissenschaft als eines der bedeutendsten und folgenreichsten bezeichnet.

Der wahre Kern in uns ist unteilbar und er ist es, der uns mit der Quelle des Lebens verbunden hält – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Die nächsten Wochen aber werden eine Zeit des grossen Erwachens sein und wir haben uns einst dafür entschieden, an diesem wohl aufregendsten Abenteuer der Menschheit auf diesem Planeten teilzunehmen.

Wir können mit diesem Kern in uns reden, wie mit dem besten Freund oder der liebenden Mutter und ihm zuhören über das, was er weiss und uns zu sagen hat… Seine Weisheit ist unsere wahre Fülle.

In einer ausgeglichenen Psyche sind diese beiden Kräfte, der junge Geist und die weise alte Seele, so miteinander verbunden, dass sie sich gegenseitig fördern und steigern.

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* * *

Nachtrag: Ich hatte für das letzte Update zum Thema „Heiler“ auch einen ganzen Absatz über Reiki geschrieben, er war jedoch dann unauffindbar – gelöscht sozusagen.

  1. Es scheint wichtig zu sein, auch hier hinzuschauen, weil dieses System ebenfalls ein Teil jener Heilerstrategien ist, welche im Energiefeld (Aura) von Lebewesen oder Plätzen Anker setzen und in der Folge dann bestimmten Kräfte einen ständigen Zugriff erlauben. Alles ganz harmlos und nur, um zu heilen, so sieht es nach aussen aus.
  2. In einem ersten Kurs werden den Schülern Symbole in die Aura gezeichnet. Die aber bleiben geheim, solange bis sie wirksam geworden sind. Erst in der zweiten Stufe erfahren sie dann einen Teil des Geheimnisses…
  3. Menschen werden hier „eingeweiht“ und man ahmt dabei etwas nach – von den alten Mysterienschulen, Logen, Orden… ein bisschen etwas, um das Ego der Menschen zu füttern. Wenn sie eingeweiht sind, sind sie Träger von Geheimnissen und damit berechtigt, zu heilen. Es ist ein verfänglicher Mix.
  4. Einweihungen, wie Reiki, haben im letzten Jahrhundert zwar wieder den Sinn dafür geweckt, was Menschsein bedeuten könnte und wieviel Kraft in jedem Einzelnen vorhanden ist… Dahinter aber sind damit bestimmte Dinge in Gang gesetzt worden, von denen die meisten Menschen keine Ahnung haben.
  5. Mit diesen Heilungen, für welche man oft auf einer ganz bestimmten Ebene gar keine Erlaubnis hatte, wurden die Menschen – und das auf sehr breiter Ebene – in eine rose Wolke gehüllt, was dazu geführt hat, dass sie sich zwar „besser fühlten“, aber zumeist an der Ursache des Problems nichts verändert haben… mit der Folge, dass wirkliche Heilung verhindert wurde.
  6. Das aber war genau im Kalkül jener, die sich über diese „Heilmethode“ (und ähnliche) einen direkten Zugriff auf das Energiefeld der Menschen geschaffen und so die Ahnungslosigkeit der Heiler ausgenutzt haben. Die in der Aura angebrachten Symbole haben sich darin nämlich auf bestimmte Weise festgesetzt… und sie sind dann wie offene Kanäle, über die alles Mögliche gemacht werden konnte, ohne dass jemand es merkte. Stattdessen hatte man das Gefühl, es sei „alles gut“, weil es sich gut anfühlt. Im Heilprozess aber ist immer wieder eine Reibung notwendig, damit wir uns aufmachen, genauer hinschauen und unseren eigenen Weg finden… denn der eigentliche Heiler ist IN uns.
  7. Ein wichtiger Punkt ist schliesslich noch der, dass die Symbole das Energiefeld auf eine bestimmte Schwingung festlegen. Da die Schwingung in unserem Sonnensystem nun aber ständig um vieles höher wird und unser Körper herausgefordert ist, sich daran anzuzpassen, entsteht hier ein ungeahntes Problem. Ist nämlich das Energiefeld auf eine bestimmten Schwingung begrenzt worden, dann kann sich das zwar „sicher“ anfühlen – aber man wird mit der Entwicklung nicht mehr Schritt halten können – mit allen Folgen.

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[1] alle weiteren Zitate sind ebenfalls aus diesem Büchlein!

[2] über deren Herkunft habe ich schon einmal geschrieben

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