Höhle des Löwen

Feurig-rot leuchteten die Augen des Drachen und seine Gestalt war felsig-grau… als die Ouverture erklang: „Keiner weint um Hexen“… denn sie ist tot: die „böse Hexe des Westens“ ist tot. Und nun kann man wieder zur Tagesordnung übergehen. Alles ist gut.

Doch so einfach ist die Geschichte nicht! Das Musical „Wicked“ erzählt von dieser Hexe und warum sie zur „Bösen“ geworden war, während die andere immer die Gute blieb – egal, wie berechnend und arrogant sie sich auch verhielt. Im Hintergrund zog nämlich jemand die Fäden. Und von dort aus wurde auch festgelegt, wie das Spiel zu laufen habe…

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Eigentlich war es ein Kurz-Trip mit meiner jungen Nichte nach London, mit dem sich ihr Wunsch erfüllen sollte, ein paar wenige Tage ihres ersten Urlaubs (als Lehrling) in dieser Stadt zu verbringen…

Doch kaum war die (überraschende) Entscheidung in diese Richtung getroffen, präsentierten sich im Hintergrund sofort auch andere Aufträge… Ich hätte es ahnen können. Und so packte ich – wieder einmal – einen Lapislazuli ein und zwar einen der beiden, an denen in der Woche davor der Kopf des Bären gelegen hatte. Auch ein Donaustein war mitzunehmen, denn Danu, die Donaugöttin, schien mit dem alten „Britannien“ eine sehr direkte Verbindung zu haben.

Wieder einmal standen zur Vorbereitung nur ein paar wenige Tage zur Verfügung… und selbst die waren noch randvoll gefüllt mit der ganz normalen Arbeit und vielen Notfällen, wie es die Zeit momentan eben mit sich bringt.

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Der Bär war kurz vor der Abfahrt wieder aufgerichtet und es zeigte sich  in der gesamten Galaxie eine neue Kraft sowie eine Aufbruchsstimmung, wie sie vorher kaum zu spüren war. Die Sonnenbären würden nun „die Position halten“, während ich in London – nun ja… Irgendwie kam da das Gefühl auf, mich direkt hinein „in die Höhle des Löwen“ zu begeben.

Der Löwe gehört mit dem Einhorn zu den Wappentieren der gegenwärtigen Königin von Grossbritannien und symbolisiert diese Art von königlicher Herrschaft. Viel Verwirrung ist gestiftet worden um die Zusammenhänge zwischen den britischen Royals und dem deutschen Königshaus und heute verleugnet man dort die deutschen Wurzeln. Dafür pocht man auf andere Wurzeln, freilich verborgen von der Öffentlichkeit: nämlich die zum „Hause David’s“, in dem beide – der Löwe und das Einhorn – ihren wahren „Ursprung“ als Machtsymbole (der neuen Götter über das auserwählte Volk) haben.

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Da geht es um Blutlinien und den uralten Feldzug bestimmter Kräfte zur Eroberung des Planeten Erde. Und weil niemand davon wissen sollte, erzählt man uns Geschichten und lässt uns Geschichte lernen: ein paar wahre Fakten verwoben mit unendlich vielen Lügen.

Das Einhorn jedenfalls war im Königswappen des Hauses von Hannover, welches sich  dann in das englische Königshaus ein-heiratete. Oder war es umgekehrt? Denn eigentlich waren die Angeln und Sachsen deutsche Völker, die Jahrhunderte zuvor in England einfielen, die alten Kelten verdrängten und teilweise die Macht übernahmen. Noch heute prägt ein hoher Anteil deutscher Gene die britische Bevölkerung.

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Buckingham Palast

Die Wolkenschicht öffnete sich, als wir das Festland hinter uns liessen und auf die grosse Insel zuflogen. Unter uns lag der Ärmelkanal… und sein östliches Ende zeigte sich nun wie eine starke Schulter hinüber nach Deutschland. Der Fluss Themse und der Rhein machten eine Verbindung und das Land darunter war für kurze Zeit sichtbar. Die „deutsch-englische“ Verbindung war scheinbar nach der Eiszeit noch vorhanden (und auch später immer wieder) und das heimische Volk, das damals für lange Zeit in den Untergrund gegangen war, kehrte zurück und wurde erneut zum Hüter seines Landes und Kontinentes.

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Die Kelten waren die alten Drachenhüter… und sie wussten, worauf sie sich in den nächsten Jahrtausenden vorbereiten würden. Denn nach Ende dieses grossen Zeitumlaufes von ungefähr 26.000 Jahren würde der Planet angehoben werden und zum „grünen Zentrum“ im Sonnensystem werden. Wir könnten sie als das Volk der „Grossen Mutter“ bezeichnen… und in den Spätzeiten ihrer Hüterschaft sprach sie noch einmal durch jenen, den wir heute als Merlin kennen. Das war bereits, als man sie über die Römer und die Missionare des Christentums verfolgte und auszurotten begann.

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Hier, an dieser „aufgerissenen Stelle“, wo der grosse Fluss in die Nordsee einmündet, hat man (ein wenig landeinwärts) das Machtzentrum hingepflanzt, von welchem aus man sich in den Final-Jahrhunderten dann die Erde vollständig „untertan“ machen würde. Ein genialer Schachzug, dessen Motto „Teile und herrsche“ lautet. Von hier aus polarisiert man die Völker, zersplittert man die Macht und zerstört man die Kraft der Erde. Alles, was geteilt und zerteilt ist, lässt sich viel leichter beherrschen. Das sollten wir uns gerade in diesen Monaten und Jahren vor Augen halten.

Der Kessel von London aber war einst der „Kessel der Grossen Mutter“ und als solcher das Zentrum der Hüterkräfte, welche man auch die Drachenhüter nennt. Als wir im nördlichen Stansted landeten, berührten warme Sonnenstrahlen das bereits tief-herbstliche Land… bevor London uns dann mit einem Regenschleier empfing. Es war bereits Abend geworden.

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Zwei volle Tage waren es also nur, die wir in der Stadt verbringen würden, denn jeweils ein Tag verging für die Anreise und einer für die Rückreise. Das Wetter änderte sich am nächsten Tag und es regnete erst wieder, als wir im Flugzeug zurück nach Wien sassen. Und diese beiden Tage waren an Perfektion kaum zu überbieten, denn wir sahen alles, was zu einer London-Reise gehört und für mich war auch noch die Arbeit in der Parallel-Welt zu machen.

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Nach einem Spaziergang durch den nahegelegenen Hyde-Park und einem genüsslichen Frühstück dort, war der erste Fixpunkt die königliche Wachablöse am Buckingham-Palast. Direkt nach dem grossen Park ist man auch sofort in die Strukturen der königlichen Macht eingebunden und mehr noch: in die Macht, die dahinter steckt. Denn das Königshaus und alles, was damit zu tun hat, ist eigentlich nur die äussere Fassade, die verwendet wird, um die Menschen von der wahren Macht abzulenken. Aber freilich haben auch gewisse “Blutlinien” einen überaus grossen Einfluss auf die Geschicke der Welt.

Ein riesiges Spektakel wird deshalb für eine solche Wachablöse abgehalten und tausende von Menschen tragen es begeistert mit, obwohl dabei weder etwas erklärt wird noch wirklich etwas zu sehen ist. Denn das eigentliche Zeremoniell findet hinter verschlossenen Toren statt.

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Weiter ging es durch den königlichen Park und entlang der Regierungsbereiche (Parlament, Big Ben…), hinüber zum London Eye – dem momentan von Coca Cola gesponserten Riesenrad am drüberen Themse-Ufer. Betrieben aber wird es interessanter Weise von einer gewissen „Merlin Entertainments Group“.

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Schräg gegenüber und wieder am drüberen Ufer des Flusses stand ein Obelisk. Er wird „Die Nadel der Kleopatra“ genannt und ist ca. 3500 Jahre alt. Dort war nun etwas zu tun, was die Grundlage für alles Weitere sein würde: der Lapislazuli, gemeinsam mit dem Donaustein, war dort in den Fluss zu werfen, um einen Anker zu setzen… mittels dem dann etwas „gehoben“ werden könne.

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Kurz vor der Reise habe ich erfahren, dass in London „ein Stöpsel zu ziehen“ sei, der dort hineingesetzt worden war, um die Erde vor allem mit einem zu überschwemmen: mit Machtstrukturen, die zerstörerisch, kriegerisch, dominierend, vereinnahmend, erobernd… sind.

Der Obelisk wurde einst, gemeinsam mit einem zweiten (der sich heute in New York befindet), vor dem Tempel des Sonnengottes (Re, Ra) in der Stadt Heliopolis errichtet und zwar von Pharao Tutmosis III., dessen Mutter Isis hiess und dessen Stiefmutter Hatschepsud war. Vor etwa 150 Jahren wurden die beiden Obelisken dann einfach „verschenkt“ – oder vielmehr wurde über sie und andere Obelisken die Macht so verlagert, dass der alte Plan zur Eroberung der Erde sich auf jeden Fall erfüllen liess.

Während der Anreise zeigte sich dann, dass die Bahnen für das Ziehen des Stöpsels und das Öffnen der Schleusen bereits in der ganzen Galaxie gelegt worden sind…

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Der Obelisk jedenfalls befindet sich direkt an einem „Flussknie“ und scheint genau zwischen den offiziellen königlichen Strukturen mit den Regierungsbereichen und der „City of London“ zu stehen, an deren westlicher Flanke sich der „Templer-Bezirk“ befindet.

Der Templer-Orden war bereits in sehr frühen Zeiten eine überaus mächtige christliche Stosstruppe – zutiefst „verwandt“ mit den heutigen Jesuiten. Und genau dort ist die Verbindung zu biblischen Zeiten und Wurzeln zu finden… waren sie doch jene, die die Kreuzzüge durchführten, die unglaubliche Schätze von dort zurückbrachten, Geheimnisse hüteten und unermässliche Reichtümer anhäuften und konzentrierten. Damals wie heute sind sie an den Hebeln der Macht. Und ihre eigenen Wurzeln gehen noch viel weiter zurück, tausende von Jahren zu den Orden jener, die aus „Melchisedeks Order“ kamen.

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Da stand ich nun vor diesem alten Obelisken und blickte hinein in den Fluss, der in ganz frühen Zeiten vereint war mit den Flüssen des Festlandes. Wie eine Schlange zieht er sich durch die Stadt – ähnlich dem Band der Milchstrasse über dem nächtlichen Himmel, das eigentlich jedoch die ganze Galaxie darstellt.

Westlich vom Obelisken liegt der Bereich, den man öffentlich als wichtig darstellt (Königspalast, Parlament, Westminster Abtei …) und östlich jener, in dessen „Händen“ die ganze Macht der Erde liegt. Die Drachen regieren „die City“ und ihre Statthalter heissen Rothschild. Ganz deutlich zeigte sich nun die Verbindung zum „Grossen Hund“ mit seinem Zentrum „Sirius“ sowie zu den Freimaurer-Konstellationen draussen in der Galaxie.

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Die „City of London“ wurde bereits zur Zeit der Römer “grundgelegt” und das damalige “Londinium” war die Hauptstadt ihrer Provinz Britannien. An einigen Stellen sind noch die Reste der alten Stadtmauern zu finden. Und diese “City” unterliegt auf eigenartige Weise nicht dem offiziellen britischen Recht und keiner Rechtssprechung – ebenso wie der Vatikan und Washington DC. Sie alle sind also ein Staat im Staate und sie alle haben einen Obelisken, der sie mit einer ganz anderen Macht verbindet, als die Menschen und Völker es ahnen. Sie sind niemandem auch nur für irgendetwas eine Rechenschaft schuldig. Damit wird noch einmal klar, warum auf der Erde alles so läuft, wie es läuft.

Man hat von dort aus praktisch alles in der Hand – so glaubt man zumindest. Aber es gibt einen Bereich, auf den es für sie keinen Zugriff gibt: das ist das Herz der Erde und der Menschen, es ist die wahre weiblich-mütterliche Kraft des Lebengebens und Nährens und die wahre männlich-väterliche Kraft des beschützenden Unterstützens allen Lebens. Deshalb versucht diese Macht schon seit Jahrtausenden, genau diesen Bereich systematisch zu zerstören. Das Göttliche aber ist unzerstörbar und es leuchtet durch jede Dunkelheit.

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Mit den Steinen in der Hand sah ich dann, wie sich die „weissen Drachen“ der „City“-Fürsten erhoben und vielmehr präsentieren sie sich selber als die weissen Drachen (die Guten, die Menschenfreunde), die die Macht der Erde in ihren Krallen halten. Verteilt über ihr Reich hier in London stehen zehn von diesen Drachen, die vor ihrer Brust einen Schild mit einem blut-roten Kreuz [1] und einem ebensolchen Schwert halten. Auch die Flügel sind innenseitig von einem roten Kreuz durchzogen… denn kreuzigen und überkreuzen ist ihre Strategie der Unterwerfung – immer schon. Feurig kommt es aus ihrem Maul (wie ein Pfeil) und die Krallen sind ausgestreckt nach jedem, der sich ihnen nähert…

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Drache im Templer-Bereich

Zur “City” gehört der Templer-Bezirk gemeinsam mit jenem Bereich, der “Blackfriars” (Schwarze Mönche) genannt wird. Da wurde und wird gerichtet und hingerichtet… und diese Machtfülle zieht sich bis hinüber ans östliche Ende der “City” – das ist dort, wo der Tower of London (das “Pentagon”) und die Tower-Bridge liegen. Sie war zum Glück gesperrt, sodass wir uns diese Energien ersparen konnten.

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Tower und Tower Bridge

Aber es ist sowieso in allen Bereichen der Innenstadt spürbar, was da im (geheimen) Untergrund alles geschieht und wie die Machtschicht in all diese Dinge involviert. Schwarz-magische und okkulte Rituale sowie Kindesmissbrauch sind ein fester Bestandteil davon… Nach aussen dreht sich das Rad einfach weiter und niemand sollte davon auch nur irgend etwas ahnen.

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Ursprünglich gab es sieben Tore zu dieser „City“ und an den noch vorhandenen Toren sieht man zwei Drachen, die gegeneinander kämpfen: einen weissen und einen roten. Der rote Drache symbolisiert die keltischen Muttervölker und der weisse die Eroberermacht dieses Planeten. Damals hat der weisse Drache gesiegt. Doch es gibt Prophezeiungen, die besagen, dass der rote Drache einst zurückkehren wird. Und seine Zeit ist gekommen!

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Der Lapislazuli – begleitet vom Stein der Donau-Göttin DANU, die für die Kelten einst der Inbegriff der Ur-Göttin war – begann nun seine Kräfte auszurichten und sich mit allen anderen Lapislazuli zu verbinden, die während der vergangenen Jahre plaziert worden waren. Seine goldenen Einlagerungen stellten zunächst eine Verbindung zum „Gold der Erde“ her… welches tonnenschwer in den Kellern jener Banken eingelagert ist, die sich alle in den Händen der Mächtigen dieser „City“ befinden. Es ist das Blut der Erde und das Erbe der Menschen, das nur dann sein Strahlen entfalten kann, wenn die hohe kosmische Energie es berührt. In den Kellern von Banken, den „Blutgefässen“ der Erde entrissen, aber ist es tot.

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Das Blau des Kristalles verband sich danach mit „Oben“, mit der Galaxie und dem Kosmos. Dort liegt unser Sternenerbe und der wahre Platz unseres Planeten, der als „grünes Juwel“ in unserem Sonnensystem gilt. Dieses unser Erbe aber war von dort drüben aus blockiert worden. Wirklich verwenden aber konnte man es nicht, denn es lässt sich durch solche Kräfte nicht missbrauchen.

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Ich warf die Steine und während sie auf Grund sanken, fielen hinter mir die alten ägyptischen Strukturen energetisch in sich zusammen. Der alte Sonnengott ist nun unbewacht… und die Veränderungen waren „unten wie oben“ zu spüren. In der „Höhle des Löwen“ aber begann es zu rumoren…

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Weiter ging es mit einer Bootfahrt entlang der „City“, die ich dazu nutzte, die „Kanäle“ zu öffnen. Und wir fuhren bis hinüber nach Greenwich. Äusserlich machten wir dort eine Fahrt mit der von den Emirates Airlines betriebenen Gondelbahn, die von derselben österreichischen Firma gebaut wurde, wie jene Gondelbahnen in der bolivianischen Hauptstadt La Paz, mit denen wir damals gefahren sind.

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Im Hintergrund aber ging es nun darum, den künstlichen Null-Grad-Meridian endgültig zu löschen, der wie ein eisernes Tor alles abgewehrt hat… Damit aber öffnete sich wieder der Zugang zum Kessel der alten Kraft und wir können jetzt eintreten in Merlin’s Reich, welches das Reich der Grossen Göttin ist: das „Grüne Reich“ der Erde.

Die Löwenkraft, die hier noch gefangen war, kehrte damit an die Lebenslinie zurück: an den ursprünglichen Null-Meridian. Der Null-Punkt nämlich ist immer dort, wo der Ursprung ist…

Am Abend sassen wir dann im “Apollo Victoria Theatre” beim Musical „Wicked“. Wieder einmal hat der Drache gesiegt, denn die „böse Hexe“ ist tot. So beginnt die Geschichte und man erfährt dabei, warum im „Zauberer von OZ“ die eine Hexe zur guten Hexe und die andere zur bösen Hexe wurde. „Wicked“ ist das Böse, Gefährliche, Hinterhältige… das man während der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende immer wieder mit dem Weiblichen in Verbindung gebracht hatte.

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Genau aus diesem Grund ist es wichtig zu sehen, dass dieses Musical die Geschichte von dem erzählt, was man uns – wieder einmal – nicht sagt: Es geht um eine Hexe, die bereits als grünes Baby zur Welt gekommen war. Die grüne Haut, die grüne Kraft aber macht sie zur Aussenseiterin. Normal ist, wer im Kampf um Beliebtheit und Wichtigkeit vorne mit dabei ist, egal wie arrogant und selbstsüchtig er sich dabei auch verhält. Die Grüne hat das Herz am rechten Fleck. Doch im Hintergrund „operiert“ eine Macht, die alles, was sie tut, gegen sie verkehrt und die die andere Seite als einzig gute darstellt. Das kennen wir doch… und es geht noch viel tiefer.

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Der Zauberer von Oz sitzt in seiner Smaragdstadt… was eine Verbindung herstellt zum alten Zauberer aus der „Order des Melchisedek“ mit seiner Smaragd-Kammer und den Smaragd-Tafeln. Doch das Smaragd-Grün ist kalt im Vergleich zum lebendigen Grün der Erde und der Hexe in diesem Musical.

Und so präsentierte sich auch der Zauberer: Er war kalt, einfältig und hatte nichts von jener Zauberkraft, die er vortäuschte. Zauberer war er nur, weil die Leute an ihn glaubten. Zudem hatte er auch die aussergewöhnliche Hautfarbe seines Kindes zu verantworten – denn es zeigte sich am Ende, dass er der Vater der grünen Hexe war. Doch er hatte sie verstossen und verfolgt und schliesslich „getötet“. Und auch hier spielte eine missbrauchter Löwe eine wichtige Rolle.

Wie die Drachen-Zauberer in der „City of London“ aber hat auch der Zauberer von OZ nicht begriffen, dass man diese Kraft nicht wirklich vernichten kann, obwohl er sein Volk davon überzeugen konnte, dass „keiner um Hexen weint“. Das Tor zu Merlin’s Avalon aber hat sich gerade geöffnet, der Zugang zum Mutterkessel der Erde ist wieder frei. Von dort aus kehrt auch die „grüne Kraft“ wieder zurück und wird alles lebendig machen.

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Wir hatten das Glück, die grüne Hexe in ihrer Starbesetzung zu sehen, die ansonsten am New Yorker Broadway weilt. Doch für die Zehn-Jahres-Feier der Aufführungen in London ist sie gerade jetzt für ein paar kurze Monate zurück gekehrt. Und so konnten wir vor allem auch ihre wundervolle Stimme hören.

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http://www.wickedthemusical.co.uk/london/sights-sounds

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Am nächsten Tag ging es weiter mit unserem Programm, das vor allem nach den Wünschen der jungen Dame an meiner Seite ausgerichtet war. Und sie schien es in vollen Zügen zu geniessen. Morgens befanden wir uns plötzlich und ohne es geplant zu haben, in der Pferde-Wachablöse am königlichen Cavallerie-Gebäude. Auch hier regte die Frage danach, wie man bloss über Stunden völlig regungslos dastehen oder auf einem Pferd sitzen konnte, unsere Phantasie wieder an. Doch hielten wir uns damit nur kurz auf, um dann weiter zu eilen zum nächsten Programm-Punkt, dem riesigen Shard-Tower.

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Im Vorbeigehen berührte ich beim London Eye noch einmal den Obelisken-Platz am gegenüber liegenden Ufer der Themse und fasste die frei gewordenen Energien so zusammen, dass sie bereinigt und ihrem ursprünglichen „Zweck“ wieder zugeführt werden konnten. Der Stöpsel war gezogen und die Kräfte konnten bereits frei fliessen. Jetzt löste sich der Anker am Grunde des braunen Fluss-Wassers und befreite, was über die Jahrhunderte und Jahrtausende hier festgehalten war… Das Ausmass dieser Befreiung aber ist noch kaum abschätzbar.

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Aus zirka 200 Metern Höhe blickten wir dann über die Stadt und es zeigten sich die Linien, die mit Winkelmass und Zirkel gezogen worden waren, um die Macht im Dreieck der „City of London“ schliesslich zu bündeln…Das Dreieck (oder die Pyramide) als Mittelpunkt der “City” mit dem “allsehenden Auge” an seiner Spitze, dem Finanzzentrum. Von ihm aus geht eine direkte Linie hinüber zur Saint Paul’s Cathedral [2], die von verschiedenen Blickpunkten aus wie die Kuppel des Kapitols in Washington DC und die Kuppel des Petersdomes in Rom aussieht. Ob das ein blosser Zufall ist? In dieser Kathedrale fand zum Beispiel die Hochzeit der später unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Prinzessin Diana statt. Sie hatte zuviel gewusst und sie wollte die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen. Das war ihr Verhängnis…

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St.Paul’s Cathedral und Temple

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Tower Bridge, davor die “City Hall” (der Sitz des Londoner Bürgermeisters)

Die Linie geht dann weiter noch hinüber zum Templer-Bezirk… und dann hinein in das offene Winkeldreieck des königlichen Schlosses. Und freilich gibt es dann noch ganz andere Linien und Verbindungen zwischen den Machtbereichen der Stadt mit vielfach ganz genau bemessenen Abständen, Höhen, usw. So ist die Kuppel der St.Paul’s Kirche genau 365 Fuss oder 111 Meter hoch.

Der Borough-Market lag direkt neben dem Shard-Tower und so bekamen wir einen kleinen Einblick in das kulturelle Flair dieser Stadt, zu dem natürlich auch der kulinarische Genuss gehörte.

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Kurz danach standen wir dann auf der Milleniumsbrücke mit einem Blick auf die in der Sonne weiss leuchtende Kuppel der grossen Kathedrale. Und wir begaben uns hinein in die „City of London“, die wir dann nach der Umrundung der Kirche mit einem der roten Stockbusse durchfuhren.

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Das Wappen der “City” ist allgegenwärtig

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Westfront der St.Paul’s Cathedral mit einer Statue von Königin Anne, 18.Jh.

Ein Besuch im Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud war natürlich auch ein wichtiger Programmpunkt und danach war noch ein Einkaufsbummel an der Oxford-Street geplant. Was wir da jedoch zu sehen bekamen, war freilich alles andere als erwartet: Tausende Menschen waren in diesen frühen Abendstunden dort auf den Beinen, um zu shoppen oder von der Arbeit nach Hause zu fahren. Sie erzeugten dabei einen Sog, der es unmöglich machte, auch nur für einen Augenblick stehen zu bleiben und durchzuatmen.

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Glücklich über die Souvenire, die auf der Einkaufliste meiner Nichte waren, flüchteten wir dann hinunter zum Covent-Garden-Market, um dort noch einen weiteren Markt zu sehen und etwas zu essen. Doch waren auch da soviele Menschen, dass wir heimfuhren und in der Nähe unseres kleinen Hotels unser Abendessen einnahmen. Es war bereits spät, als wir dann unseren London-Besuch beendeten.

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Am nächsten Tag ging die Reise bereits wieder zurück. Die Fahrt durch die Stadt mit dem Bus zum Flughafen war noch einmal spannend und als wir im Flugzeug sassen, begann es zu regnen. Später war es, als würde sich hinter uns ein Tor öffnen… und die untergehende Sonne strahlte in einem warmen Orange-Rot durch die Öffnung. Selbst im verregneten Wien empfing uns dann noch ein feuriger Abendhimmel. Nach einer langen Zugreise kamen wir schliesslich gegen Mitternacht zu Hause an. Es war eine absolut perfekte Reise auf vielen Ebenen…

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Und schon am Tag darauf ging es im vollen Einsatz weiter. Aber es war da eine neue Kraft zu spüren, deren Qualität sich erst zeigen wird. Momentan steht die Anstrengung dieser vergangenen Tage noch im Vordergrund… und ich werde dieses Update beenden, obwohl es freilich noch viel zu sagen gäbe.

* * *

[1] Ein Schelm, der das spätere „Rote Kreuz“ damit in Verbindung bringen würde…

[2] Der Apostel Paulus gilt als der Schutzpatron der Stadt!

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