Verlorene Öffnung

Immer wieder waren die balearischen Inseln Gegenstand von grossen (gelenkten) Feldzügen der Eroberung gewesen. Man schien sich bewusst zu sein, dass es da etwas zu finden gab, das „strategisch“ wichtig ist – zumindest jene, die im Hintergrund agier(t)en.

Während meiner Zeit dort verspürte ich ständig einen Zug der Energien von den oberen und grösseren Inseln herunter zu dieser kleinen Insel Formentera. Langsam aber erst breitete sich in mir die Einsicht aus, dass es hier etwas gibt, das – verborgen zwar, aber dennoch irgendwie – von grösserer Bedeutung ist. Ich spürte tagtäglich, dass ich mich auf etwas Ungewöhnlichem bewegte, aber es sollte eine Weile dauern, bis ich es auch zu verstehen begann.

 

www.formenteramapa.com

Täglich betrachtete ich auf einer Karte die Struktur der Insel und mein erster Eindruck war der von einem „Kreuzbein“ im Westen und östlich davon ein Teil einer Schlange sowie deren Kopf. Dieser Eindruck wurde verstärkt durch die Erfahrungen, die ich machte, wenn ich mit dem Fahrrad verschiedene Punkte der Insel erreichte. Anfangs erschienen sie zufällig, doch später zeigte sich darin ein Muster und eine ziemlich genaue Abfolge im Finden von Puzzle-Teilchen, in der Öffnung und der Stabilisierung von Bereichen oder einfach im Da-Sein und Horchen.

Dabei tauchten ständig auch Szenen auf von meiner Zeit auf Malta und Gozo vor einigen Jahren… und wie alles damals, vor tausenden von Jahren, geendet hat. Ich wohnte dieses Mal im Ort Xlendi, von dem ich später herausfand, dass sein Name mit „das Boot“ übersetzt wird. Und das Boot, so hiess es in diesen Wochen immer wieder beim Blick in den offenen Meeresschlund, sei verloren gegangen.

Einige von uns waren damals an das Zentrum der Macht gereist, um durch das Lehren des richtigen Gebrauchs von kreativem Schöpfer-Feuer vielleicht doch noch den Untergang aufhalten zu können. Es war eine schwierige Aufgabe. Man beteiligte sich auch, lernte … Doch die Hybris und die gewaltsamen, kriegerischen Pläne im Hintergrund waren bereits viel zu weit fortschritten.

Eine mächtige Wasserflut erfasste uns und damit auch die Flut des Unbewussten, die uns danach lange „unter der Oberfläche“ halten sollte. Die Auseinandersetzung mit dem Trauma bliebt uns dadurch erspart. Aber auch der Zugang zu unserer wahren Kraft war damit verloren… Heute berfinden wir uns in einer ähnlichen Situation. Jetzt aber sind wir am anderen Ende des Tunnels angekommen.

Etwas aber schien damals wie ein Sog gewirkt zu haben. Es lenkte nämlich unsere „toten Körper“ in einen sicheren Hafen und nahm jenen „Körper“ in Empfang, der über die materielle Ebene hinausreichte. Verborgen wurde er gehütet, bis einst die Zeit kommt, ihn wieder in Empfang zu nehmen.

Hier ragt nun ein winzig kleines Teilchen Land aus dem Meer heraus – eine Insel, welche einst ein fester Teil des Kontinents war. Und überall sieht man, dass mächtige Prozesse stattgefunden haben, vor allem dort, wo die Ränder der Insel einfach abgerissen sind – ähnlich wie auf Malta auch: Enorme Explosionen, Hitze und schnelle Abkühlung durch riesige Wassermassen… haben zu diesen Formationen geführt. Darüber aber bewahrt man Schweigen wie über den grössten Teil der Erden-Geschichte.

Wir haben uns als Menschheit seither auch nicht mehr wirklich öffnen können. Das „heilige Bein“, das Os Sacrum, das im Hintergrund des Becken-Kessels (des Grals) den Rhythmus hält und dabei das Feuer der kreativen Schöpferkraft entfacht und hütet, war geknebelt und gekreuzigt worden. Folgerichtig wird es im Deutschen auch als Kreuzbein bezeichnet… Das atlantische Erbe der Zerstörung.

Da war ich nun angekommen, auf einer Insel, die „bewusstlos“ vor sich hinzudämmern schien. Und sie forderte mich auf, einfach einzutauchen und zu horchen – immer wieder und ohne zu wissen, wohin das Ganze führen würde.

Mein Geist blieb unbewegt und ruhig, was immer sich ereignen sollte. Ich beobachtete nur, legte die Teile zusammen, bis sie ein grösseres Bild ergaben und verband die losen Fäden. Frei von Emotionen, doch getragen von den Gefühlen, welche das eigentliche Menschsein ausdrücken: tiefe innere Freude und Liebe zu allem, was gerade ist. Und eigentlich ist das eine innere Haltung.

Es zeigte sich dabei die neue Fähigkeit des Körpers, eine höhere Schwingung hervor zu bringen und so den äusseren Wahnsinn und die Art und Weise, wie man die Natur und die Menschen hier manipuliert, abzufedern. Freilich fragte ich mich immer wieder, ob ich wirklich das Richtige mache… weil das Gefühl des Abgeschnitten-Seins doch sehr gross war. Hineinsinken in die Insel aber und ihre Kraft fühlen, selbst wenn es oft nur Augenblicke waren, das war der Weg.

Unbemerkt wurde dabei etwas in mein Bewusstsein eingeschrieben, das sich dann nach und nach über den Rhythmus ausdrückte, welcher zwischen „Kreuzbein“ und Kopf unaufhörlich in auf und ab wogt. Und die Erinnerungen wurden wach…

Der Vollmond ging vorüber – in einer seltsamen Aufgeregtheit und unter einer dunklen Wolkendecke. Am nächsten Tag kam der Mondknotenwechsel, der dieses Mal „gross“ war, denn es war der Wechsel von der Jungfrau-Fische-Achse zur Löwe-Wassermann-Achse. In den vergangenen eineinhalb Jahren waren uns noch einmal die Bedeutung und die Auswirkung verschiedener Dinge des Fischzeitalters vor Augen geführt worden, mit der Aufforderung, sie alle noch einmal genau anzuschauen (Jungfrau) und dann loszulassen. Dass „dieses Zeitalter“ nicht einfach loslassen würde, sondern sich noch einmal festkrallt und Lärm schlägt, hat seine Gründe … und dass wir nun das Wassermann-Zeitalter nicht in voller Kraft betreten können, auch.

Ein grosses Spektakel zeichnete sich an diesem Abend am Himmel ab, denn ein riesiges Wolken-Fisch-Monster zog vom Osten hinüber nach Westen, der untergehenden Sonne entgegen… so als wollte es die Sonne (Herrscher im Zeichen Löwe) fressen. Da zeigte sich in seinem Maul ein „Sonnenhund“, eine seitliche Reflexion der Sonne, die sehr oft jetzt in dem von Chemtrails geschwängerten Himmel entstehen. Das Fisch-Monster frass „die falsche Sonne“, die wirkliche aber konnte es nicht erreichen.

Da verwandelte es sich in eine Schlange, die sich kurze Zeit später mit der Sonne vereinte… während sich gegenüber ein Phönix in den Himmel erhob ebenso wie ein der fast noch volle Mond.

 

Das Meer rauschte und donnerte die ganze Nacht hindurch und sein Rhythmus nahm mich hinein in etwas, das sich nun still entfaltete … auf diesem Platz, welcher nach aussen hin völlig knöchern erschien. Nach innen aber breitete sich ein Kessel aus, der gefüllt war mit einer alten Geschichte, welche er nun langsam freigab.

Schlagartig stand am nächsten Tag dann ein Bild vor meinen Augen … als ich früh am Morgen bereits am untersten Ende des „Kreuzbeins“ angekommen war. Man nennt es das „Cap de Barbaria“ (!) und es steht dort ein Leuchtturm.

Da war der Schlangenträger, welcher hier einst vom All die Verbindung zum Planeten Erde schuf – die Öffnung, welche notwendig war, um den Zugang zu allen Dimensionen offen zu halten.

Und genau dieser Schlangenträger wurde später dann „abgeschnitten“, wobei man dann auch die Verbindung gekappt hat. Von ihm ist symbolisch nur mehr das „Kreuzbein“ übrig geblieben. Und von der Schlange, die er einst getragen hatte, liegt hier das leblose Kopfstück, dessen anderes Ende über dem „Kreuzbein“ klebt.

          

Sprachlos wanderte ich vom Leuchtturm hinüber zu einem anderen Turm, von dem es auf der Insel noch weitere gibt, Abwehrtürme gegen feindliche Übergriffe. Denn freilich, ein System, das sich alles stielt und unterwirft, sieht in allem nur mehr Feinde. Und diese männlichen Macht-Symbole ragen weit über das Land hinaus.

Während der vergangenen drei Tage standen die Zeichen düster am Himmel! Doch ich sah in der Tiefe die Veränderung … und das Ende dieser Zeit heraufdämmern! Die Lamat-Welle (Hase, Mond…) im Maya-Kalender hatte mit dem heutigen Tag begonnen und es zeigte sich auch sofort, dass sie in dieser Phase sehr wichtig sein würde: Ein Hase hüpfte am folgenden Morgen direkt neben mir vorbei, blieb dann sitzen und schaute mich an. In den Mythen der alten Zeiten, die immer wieder auch in Sternbildern und Namen ihren Widerhall finden, gilt der Hase auch als „das Boot“, welches den zerstückelten Gott Osiris jede Nacht entlang der Milchstrasse zurückbringt in die Unterwelt, damit er dort wiederbelebt werden kann.

Ein paar Tage später machte ich zum Sonnenuntergang durch mein Fenster ein Foto, das mir zunächst überbelichtet erschien. Als ich es später auf den Computer geladen hatte, sah ich jedoch, was sich da zeigte: Es war diese Öffnung, wie sie in den ursprünglichen Lamat-Zeichen der alten Maya-Kultur vorhanden sind. Verblüfft starrte ich sie an und spürte augenblicklich, dass sich darin etwas Grosses zeigte.

Noch in derselben Nacht merkte ich, wie sich die Arbeiten der vergangenen Tage in diese Öffnung „hinein-legten“ und wie auf diese Weise bestätigt wurde, was sowieso schon „in der Luft lag“. Hier war etwas verloren gegangen, als der Kontinent sank und dabei der Schlangenträger entfernt und in den Atlantik geworfen wurde, um die Kontrolle über ihn zu behalten.

Die Schlange aber wurde für den eigenen Gebrauch gefangen genommen – so glaubte man zumindest. Was folgte, war der Missbrauch ihrer Kraft, während ihr wahres Feuer von einer Nation von Sonnenbären gehütet wurde.

Und die Öffnung, die es hier einst gab, ist nicht verloren gegangen. Aber sie hat sich in die Tiefe zurückgezogen… bis einst die Zeit wieder kommen würde.

Der Schlangenträger, das ist auch die dreizehnte Weise Frau. Erst jetzt, in diesen paar Tagen, zeigt sich, dass all das mehr ist, als bloss ein Erden-Thema. Überall dort, wo in unserer Galaxie die Kraft des Schlangenträgers (der 13.Weisen Frau) einen Stern oder einen Planeten berührt, befindet sich eine ganz bestimmte Öffnung… die gewährleisten soll, dass die Kraft aus der horizontalen Ebene nach oben ausgerichtet bleibt – dass also, bildlich gesprochen, der Kreis der zwölf Sternzeichen, wie wir ihn kennen, durch die Kraft des Schlangenträgers in alle Dimensionen hinein geöffnet bleibt und das Schöpfungsfeuer brennt.

All das aber scheint weitgehend verloren gegangen zu sein. Denn es kommen nun von überall in unserem Sonnensystem „Anfragen“ im Bezug auf das, was auf Formentera geschehen ist. Es scheint, als würde man auch ausserhalb der Erde fieberhaft nach einem Ausweg aus dem bisherigen Abgeschnitten-Sein suchen.

Je mehr sich der Schleier des Unbewussten nun zurückzieht – und daran haben viele nun lange unter dem Einsatz all ihrer Kräfte gearbeitet – desto mehr wird jetzt sichtbar, was damals geschehen ist und auch, was noch zu tun ist.

Während der Zeit der „schiefen Achse“ (siehe frühere Updates) breitete sich in unserem Sonnensystem und in unserer Galaxie statt der leben-spendenden Energie eine vernebelnde und lähmende Masse aus, die nur einem dienten: dem Aufrechterhalten jener dunklen Matrix, welche irgendwann die komplette Eroberung dieser Systeme durch die aus der Schöpfung herausgefallenen Mächte ermöglichen sollte.

Statt dem „goldenen Löwe-Zeitalter“ im Licht einer wärmenden Sonne kamen mit dem Untergang des grossen Kontinents die Flut und das grosse Eis … was vermutlich auch zum Abkühlen und Stabilisieren höchst notwendig war.

Die Kraftwerke unserer Zellen und der ganze Planet konnten sich so nicht mehr aufladen und deshalb müssen wir uns die Energie anderswo her holen. Wir müssen zum Beispiel essen. Das ist ein heikles Thema. Fällt nämlich ein solche wichtiger Teil im Gesamt-Zyklus aus, dann entsteht ein enormer Mangel. Mangel-Bewusstsein aber ist genau das, wovon wir uns nun vollständig befreien müssen. Es ist das (Un-) Bewusstsein von der verlorenen Öffnung.

Dazu kamen im Laufe der Zeit gewaltige Manipulationen am menschlichen Erbgut und sie dauern bis heute an: Jede Impfung ist z.B. eine solche Manipulation, die Dauereinstrahlung auf unseren Körper ebenso, ebenso das genmanipulierte Essen und alles, was man nun heimlich mit Nano-Partikeln versehen hat, wie Brillenglässer, Messergriffe, technische Geräte, Reinigungsmittel, Medikamente, … um den menschlichen Körper zu stören und zu zerstören.

Es ist deshalb wichtig, dass dieses vergangene Zeitalter auf eine bestimmte Weise wieder-hergestellt wird, damit wir wenigstens jetzt seine Wärme empfangen können… Das Defizit von damals sollte uns auch dazu motivieren, dass wir nun wirklich den Sprung von dieser Ebene wagen und dass wir „heimkehren“ in unsere wahre Heimat.

Indem wir den Anschluss an diese verlorene Öffnung wieder finden, werden wir auch den ursprünglichen, kristallenen Körper (den Christus-Körper) wieder herstellen. Genuss wird dann neu definiert werden und er wird etwas völlig anderes sein als unsere momentane Sucht nach gewissen Dingen (Essen, Sonne, Drogen…). Wir werden innerlich satt sein… und die Zellen werden in Bewegung bleiben und im Licht tanzen. Nur die Atmung hält uns momentan noch ein wenig in Erinnerung, welche Kraft wir eigentlich wirklich hätten und dass der ständige Austausch zwischen uns und dem Kosmos etwas völlig Natürliches ist.

Jene Arbeiten im Vorjahr, in denen es auch schon um den Schlangenträger ging, waren zwar von unserer Erden-Perspektive aus gemacht, doch war es eine sehr übergeordnete Arbeit mit dem „Ziel“, die Strukturen, welche verloren gegangen waren, als das Löwe-Zeitalter beginnen hätte sollen… bis weit in die Galaxie hinein wieder herzustellen zu helfen.

Als die Blaupause der Schlangenträger-Kraft weitgehend zurück gebracht war, konnte auch die Königskraft des Löwe-Zeitalters zurück kehren. In unserem Körper spiegelt sie sich in der „Krone“ (Kronen-Chakra) mit der Zirbeldrüse als ihrem Energie-Zentrum. Da ist im letzten Jahr allgemein sehr viel aktiviert worden. Aber freilich, man muss damit auch umgehen können und das bedarf viel Arbeit und in einem gewissen Masse auch „Selbst-Disziplin“.

So betrachtet ist die Löwe-Zeit oben, während sich der Kreislauf nun „unten“ schliesst und in die Wassermann-Zeit mündet. Da aber sind wir am Sacrum angekommen, dem heiligen Bein im Zentrum des Gral-Gefässes. Dieses kommende Zeitalter bedeutet deshalb die Umsetzung dessen, was wir gelernt haben IN unserem eigenen Körper, DURCH unseren eigenen Körper und hinein IN die Erde als unseren Heimat-Planeten.

Dieses Zeitalter ist neben der Löwe-Zeit auch die zweiten Epoche, welche im sogenannten Photonen-Gürtel stattfindet und mit einer viel höheren Licht-Einstrahlung einhergeht, als vorherige und nachgeordnete Epochen in diesem Kreislauf von 26.000 Jahren. Löwe und Wassermann liegen somit auf einer Achse oder auch in einem Kanal (ähnlich unserer Wirbelsäule). Es steht zusätzlich jetzt aber noch ein weiterer Schritt an, nämlich unser Herausgehen aus dem alten Kreislauf des ewig Gleichen und unsere Rückkehr in unsere „Heimat“, die überall ist. Wir haben nun alles gelernt, was wir lernen konnten und wir brauchen keine weitere Runde mehr auf dieser Ebene drehen.

Der Himmel oben ist damals abgebrannt und in Eis gelegt worden, um den Schaden zu begrenzen. Jetzt werden wir den alten Kreislauf beenden, indem wir die verlorene Öffnung zurückbringen… damit die Schlange dann ihre Feuerkraft wieder entfalten kann. Die Schlange aber steigt immer von unten nach oben – und nicht umgekehrt, wie viele „spirituelle“ Techniken es vermitteln wollen.

Zwei Tage, nachdem ich am „Cap de Barbaria“ war, fuhr ich in die andere Richtung – auf die sogenannte „Mola“. Auch das ist eine weite Fahrt mit einer anstrengenden Berg-Etappe. Mein Platz hier schien für alles, was auf dieser Insel zu tun war, in der Mitte, also „am Nabel“, zu sein. Früh fuhr ich wieder weg und so war ich bereits angekommen, bevor noch irgend jemand unterwegs war.

Ich war nun am „Kopf der Schlange“ angekommen und auf ihm steht ebenfalls ein Leuchtturm. Hier war nun plötzlich wieder diese „Taubheit“ und die „Bewusstlosigkeit“, wie ich sie in den ersten Tag stark gespürt hatte. Am „Sacrum“ des Schlangenträgers und am „Kopf“ der Schlange standen also Kontroll- und Warntürme, deren blitzendes Licht in der Nacht weit hinaus auf das Meer und über die ganze Insel hinweg sichtbar ist. Doch der Kopf der Schlange war tot.

 

Ein paar Stunden später sollte von diesem Leuchtturm aus ein Halb-Marathon stattfinden. Das Wetter war perfekt, der Aufwand riesig. Man muss die Menschen eben beschäftigt halten und Brot und Spiele sind das Werkzeug der Elite für die Massen.

Verschlafen war der Ort „Pilar de la Mola“, als ich dort zu einem kleinen Frühstück einkehrte. Er war herausgeputzt für die vielen Touristen, die nun bald kommen würden und stand so in einem grossen Kontrast zu den einfachen bäuerlichen Grundstücken weiter draussen, Richtung Leuchtturm, die der Form und den Farben der Landschaft angepasst waren. Golden leuchteten auch gerade ihre Weizen-Felder. Doch die alte Mühle (= Mola) am Ort vorne wird für die weitere Verarbeitung heute nicht mehr verwendet.

 

Bei strahlendem Sonnenschein begann ich dann die Fahrt hinunter, die ich jedoch immer wieder für einen wunderbaren Ausblick nach unten und weit über die ganze Insel unterbrechen musste.

    

Der Schlangenträger als Öffnung in alle Dimensionen ist ein wichtiger Teil von uns allen, ebenso wie von den Planeten und Sternen, die damit verbunden sind und letztlich von der gesamten Galaxie. Er ist der Zugang und die Öffnung zur Ur-Quelle … und er ist der „Dreizehnte im Bunde“ – kein Teil der Zwölf, aber jener, der sie zusammenführt und transformiert.

Als solcher hat er eine besondere Rolle. Und er wurde verständlicherweise von jenen geächtet, die diesen Zugang zur Quelle (in sich selbst) zerstört haben. Wobei in ihnen freilich die Angst bestehen blieb, dass er irgendwann wieder zurückkehren und Rechenschaft fordern könnte.

Sie taten deshalb alles, um „ihr Schloss“ abzuriegeln und die „Spinnräder“ des Lebens zu vernichten. Und am Beispiel des derzeitigen amerikanischen Präsidenten können wir sehr genau beobachten was geschieht, wenn „er“ tatsächlich zurückkehrt.

Die 13.Weise Frau ist eine Haltung und eine Rolle: sie deckt auf und kümmert sich nicht um das Etablierte und um die Kulisse eines Schlosses, das in Wirklichkeit ein Gefängnis und eine Totenkammer ist. Immer schon war sie deshalb von den Schlössern der Mächtigen verbannt worden. Sie zeigt sich oft als Clown und als Narr verkleidet, sagt unverblümt die Wahrheit… und wird verhöhnt.

Auch in diesem Fall greift man den „Hofnarren“ persönlich an. Man muss ihn zerstören, koste es, was es wolle. Und für das Hass-Programm hat man alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Masse der Menschen darin zu verstricken, sodass wieder einmal ihre Kräfte gebunden sind und der Geist vernebelt ist. Aber noch einmal: es ist eine Rolle und noch dazu eine sehr undankbare.

Unser Herz kennt intuitiv diese 13.Weise Frau, auch wenn der Verstand sie aus Angst einfach ablehnt. In diesem Prozess der Transformation aber ist höchste Flexibilität gefragt und die Fähigkeit, alles Bisherige loszulassen und einfach hinzuschauen, was läuft. Denn in einem solchen Prozess kann oben dann plötzlich unten sein und umgekehrt auch.

Anpassung und Annehmen dessen, was sich zeigt, haben dabei wenig zu tun mit passivem Desinteresse. Vielmehr ist es ein Ausdruck der Reife dafür, auf die nächste Ebene zu gehen und das alte Spiel jenen zu überlassen, die darin noch einmal ihre (oft bitteren und schmerzhaften) Erfahrungen machen wollen. Wer im eigenen Herzen – also in der Öffnung – angekommen ist, wird alles einfach mit Gleichmut und Liebe „tragen“.

* * *

Auf der sogenannten „öffentlichen Bühne“ werden nun stakkato-mässig immer schneller die nächsten Schritte absolviert. Die Inszenierung bleibt eigentlich relativ gleich, doch die Folgen sind verschieden – intensiver nämlich und immer mehr die Freiheit der Menschen beschneidend: da ist zunächst irgendein (geheimdienstlich) organisierter Terror, dann eine (vorbereitete) politische Antwort – neben der ständig gleich geheuchelten Mitleidsmiene und den ebenso geheuchelten Beteuerungen, jetzt mehr zu tun und das Volk besser zu schützen.

Das Volk besser schützen, heisst: klammheimlich die totale Überwachung einführen, immer natürlich unter den Vorwand von grösserer Sicherheit. Hitlers Steigbügelhalter wären fassungslos gewesen.

Am Beispiel von Grossbritannien können wir bereits sehen, wie der (Eliten-) Fahrplan aussieht: das Militär übernimmt, kann aber keinesfalls neuerlichen Terror verhindern (was niemandem aufzufallen scheint) und die Politik hat freie Hand, um vom Volk Schritt für Schritt den Neue-Weltordnungs-Plan genehmigt zu bekommen (was jetzt für die momentane Rädelsführerin freilich nach hinten losgegangen ist).

„Wir kümmern uns um eure Angst und ihr gebt uns dafür die Allmacht, mit euch zu tun, was WIR wollen!“ lautet der Slogan. Gekümmert hat sich noch nie jemand aus diesen Kreisen um das Wohl der Menschen, aber um die Angst kümmert man sich, denn davon lebt man. „Je mehr Angst, desto mehr Macht“ ist dabei das Motto. Und die Medien sind willkürliche Werkzeuge in der gesamten Inszenierung.

Wie Schafe aber rennen die Menschen weiter hinter diesen immer offensichtlicher sich zeigenden Verbrechern her und betteln sie um Führung und um Beruhigung an, was denen wiederum selbstverständlich sehr schmeichelt.

Und eigentlich wollen sie von ihren „Hirten“ und Führern nichts anderes, als die ständige Befriedigung ihrer Sucht nach Sicherheit und nach jemanden, der für sie die Verantwortung übernimmt.

Die Medien haben den Job übernommen, den Menschen zu sagen, was sie erwarten und vor allem, dass „alles in bester Ordnung“ ist… was man ihnen bei dem Chaos, das sie nun täglich erzeugen, jedoch kaum mehr abnehmen wird.

Und wie mit der Kirche, so ist es auch mit allen anderen Systemen unserer Gesellschaft (die darauf ja aufbauen): man sucht Schutz und Trost genau dort, wo das ganze Desaster eigentlich verursacht und über tausende von Jahren noch vertieft wurde! Und es scheint niemandem aufzufallen.

In allen Systemen ist nun aber soetwas wie „Erschöpfung“ eingetreten – bis hin zu einem komatösen Stillstand. Das geschieht immer dann, wenn jegliches Leben aus ihnen gewichen ist, weil man sie nur mehr mit künstlichen Dingen vollpumpt (persönlich, Gruppen, Gesellschaften, Märkte, …). Man hat solange getrickst und alles manipuliert, bis selbst die stabilsten Strukturen ihre Kraft verloren haben oder sie gar in sich zusammengebrochen sind. Massen von Technik-Abhängigen, die ständig oberflächliche und sinn-lose Dinge von sich geben, haben das Fass noch zum Überlaufen gebracht und sie sind nun auch eine leichte Beute.

Da stehen wir nun und ein Ende ist in Sicht. Die meisten sehen es aber nicht und es ist auch überall zuviel Müdigkeit vorhanden, um es noch wahrnehmen zu können. Das aber ist gewollt. Zermürbung, bis man dann unbemerkt zuschlagen kann und wieder für sich selbst den grossen Profit draus schlägt… Aber der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!

Deshalb: Bleibt wach! Bleibt wach! Bleibt wach!

Innerhalb dieses Kreislaufs wird es keine Lösung für uns mehr geben und keine Befreiung. Es bedarf deshalb der Öffnung, die über alles Bisherige hinaus und „nach oben“ führt. Diese Öffnung aber muss zuerst in uns selber stattfinden und hergestellt werden und sie geht nur über das Herz… und über eine immer wieder erneuerte Wachsamkeit (als innere Haltung).

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