Inner-Resonance

Der Berg

 

Majestätisch stand er da, der „grosse Berg“, und sein Gipfel war in dichte Wolken gehüllt. Es war der 21.August – der Tag der Sonnenfinsternis. In wenigen Stunden würden wir mit der Seilbahn hinauffahren, um dort mit der Urkraft des Berges gemeinsam ein altes Kapitel der Erdgeschichte beenden zu helfen.

Wir – das waren jene, mit denen ich vor zwei Jahren bereits in Bolivien war. Und dazu kam nun auch das Baby, welches heuer viel zu früh zur Welt gekommen war. Diese beiden Kinder scheinen auf eine bestimmte Weise hier eine Hüter-Aufgabe zu haben, denn sie tragen sowohl die lemurische als auch die atlantische Kraft in sich. Und das Mädchen schien das auch genau zu wissen… denn in seinem Rucksack trug es den kleinen Drachen, mit dem es zu Hause immer kommuniziert. Drachenkraft vereint beide Kräfte.

Als wir über den Parkplatz gingen und auf die Talstation zu, auf welcher Kaiser Karl mit seinem langen Bart prangte, spürte ich hinter mir ein Auto näher kommen. Und es parkte sich so ein, dass die Stoßstange beinahe mein Knie berührte. Schon die Zahl „88“ auf dem Kennzeichen war im Zusammenhang mit dem, was nun vor uns lag, faszinierend. Mehr noch aber, dass da oberhalb des Front-Scheinwerfers das Wort „Atlantis“ geschrieben stand. Das bestätigte, was wir zuvor kurz besprochen hatten und gleichzeitig stimmte es uns noch tiefer ein auf das, was nun oben am Berg zu tun war.

 

Als ich am Anfang der Karwoche dem Untersberg entlang nach Berchtesgaden fuhr, war die Atmosphäre hoch aufgeladen. Ein Strahlenkranz der untergehenden Sonne lag über dem Ort, als ich ankam und ein Gefühl der Vollendung dessen, was in den letzten Jahren geschehen ist, war präsent.

Später in der Nacht blickte ich in den Sternenhimmel und der Vollmond ging auf. Über den schneebedeckten Gipfeln stand Orion und der Stern Sirius befand sich direkt über dem Watzmann-Gipfel. Auch hier war alles beendet. Die Zeichen stehen auf Frieden und schöpferischer Zusammenarbeit.

Diese Bergwelt ist eine Art Vorhof zum Untersberg und sie wurde in den vergangenen Jahrhunderten für viele Dinge (auch von den Illuminaten unter den Nazi) genutzt. Der Untersberg wird die atlantische Geschichte nun zu Ende bringen. Zuvor aber ist noch ein Platz zu öffnen, der wie ein Drehkreuz* ganz bestimmte Energien in den Tiefen der Alpen festhält. Eine ganz bestimmte energetische Situation muss dafür aber abgewartet werden…

http://earthdragon.inner-resonance.net/2017/04/18/neues-leben/

Foto: JJS@gracias.tath

Das war im Frühling des heurigen Jahres – als Mutter und Baby nach vielen Wochen gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden waren. Seither hat sich viel getan. Und schliesslich ist im Sommer dann jene „ganz bestimmte energetische Situation“ eingetreten, welche den Zugang zu diesem Platz eröffnet hat. Das waren die Arbeiten von und um Eisenerz. Dabei ist dann dieses Drehkreuz wieder freigegeben worden … und mit ihm der alte Plan, der seit tausenden von Jahren dort verborgen war und der trotz aller Aufgebote – egal auf welcher Seite (Templer, Illuminaten und andere Geheimgesellschaften; Geheimdienste, Schwarze Sonne, Drittes Reich, usw.) – weder berührt noch zerstört werden konnte.

Seither ist es uns wieder möglich, diese Tiefen zu berühren – den Kessel des Gralsfeuers, den Kessel des Lebens. Und aus ihm heraus werden wir uns nun wie ein Phönix erheben und den Plan eines geeinten Reiches, einer neuen Erde, umsetzen können.

* * *

Am Berg aber war noch etwas zu Ende zu führen. Und die Luft vibrierte, als wir oben an der Bergstation angekommen waren. Das war zum Teil deshalb, weil wir dort wie in das offene Maul eines Monsters hineinbefördert wurden oder in einen Käfig, der „unter Strom“ stand. Es war, als hätten wir plötzlich einen Stahlhelm übergestülpt bekommen. Unzählige Antennen waren gerade an dieser empfindlichen Stelle montiert, damit niemand spüren kann, was sich hier eigentlich verbirgt. Doch man bekommt einen ersten Eindruck, wer im Besitz der Kräfte „des Berges“ ist.

Nebel zogen mystisch über den Gipfel hinweg und es war kalt. Wir folgten dem allgemeinen Weg, ohne zum Gipfelkreuz abzuweichen. Das Zeitalter der Kreuzigungen und der Überkreuzungen ist vorüber. Wir waren eingestimmt auf die Erd-Drachenkraft, die sich hier gesammelt hatte – nachdem viele Strukturen bereinigt und de-aktivert waren.

Es war das erste Mal, dass ich diesen Berg wirklich berührte. Berge gelten in vielen Kulturkreisen als „das Zuhause der Götter“. Hier aber scheint es um mehr zu gehen, vielleicht um das Zuhause des Höchsten unter ihnen. Weiter drüben liegt auch ein Gipfel, der als „Hochthron“ bezeichnet wird, und der an diesem Tag durch dichte Nebel jedoch unseren Blicken verborgen blieb.

„Wunderberg“ wird dieser Berg auch genannt und wer auf alle diese erwartungsvollen und von Zauber geschwängerten Informationen eingestimmt ist, der ist von ihnen umfangen und wird sie auch erfahren.

Für uns aber war nun höchst-mögliche Klarheit wichtig – eine Klarheit, die befreit ist von allen Vorstellungen und von den inneren und den äusseren Nebeln.

 

Nach einer kurzen Wanderung zum Einfühlen und um die Verbindung herzustellen zur Erdhüter-Kraft, die sich schützend über den Berg gelegt hatte … fanden wir jenen Platz, an dem wir mit der Drachenkraft direkt in Kontakt sein konnten. Während ich an die tiefste Stelle hinunter kletterte, bildeten die anderen „Drei“ oben das Eingangstor und einen Schutzwall.

Unten blickte ich sofort in ein dichtes Gewirr von Netzen, die scheinbar unzusammenhängend waren oder sich teilweise umrankten. Stimmen waren hörbar und Donnergrollen, genauso wie das metallische Summen von elektrischen Entladungen… während ich den Platz aufbereitete und den Klang veränderte. Bald schon war es still geworden.

Der erste Eindruck war überwältigend und ich bewahrte ihn in meinem Bewusstsein, bis ich mich später damit auseinandersetzen konnte. Ein paar Sekunden lang drangen nun die Strahlen der Sonne durch die Wolken- und Nebelschleier.

Die Hüter an ganz bestimmten Verbindungsplätzen, die während der letzten Jahre bereits bereinigt und geöffnet worden waren, standen nun bereit, denn für sie und ihre Plätze ging es hier auch auf eine bestimmte Weise um das „Finale“. Es würden da Energien frei werden, die sie schliesslich endgültig befreien werden.

Für uns war dann nur eines zu tun, nämlich die Nachricht zu bringen, dass das Drehkreuz „drüben“ geöffnet ist und mit ihm das uralte Geheimnis vom „grünen Reich“. Während ich dann einen Erzstein von dort in diesen Kessel legte, bekundete ich stellvertretend die Bereitschaft vieler, den Gang auf die Brücke nun anzutreten.

Im Kessel aber begann es lebendig zu werden … Da nahm oben plötzlich das Mädchen seine mitgebrachten Steine in die Hand und mit fester Stimme machte es damit den Drachenhütern ein Geschenk. Das aber war nicht irgend ein Geschenk, sondern es waren Steine von „Zuhause“ – Steine, die ihre doppelte Herkunft repräsentierten.

Und mehr noch: Zur dreifaltigen Frau, wie sie in diesem Berge seit uralten Zeiten präsent ist (die Weise Alte, die Mutter und die Tochter), kam nun das Geschwisterpaar, das sein Erbe antreten wird… parallel zum Geschwister-Planeten der Erde, dessen Rückkehr eingeleitet ist. Es geht dabei um die Erbfolge, die uns allen seit Jahrtausenden verweigert worden ist, weil damals ein erd-fremdes Herrschaftsgefüge den Planeten erfasst und ihn seither nach seinen Vorgaben „umgepolt“ hat.

Die Stimmung war feierlich, als wir dann gemeinsam mit dem Hütern ein kleines „Mahl“ zu uns nahmen… während drinnen im Berg etwas wie zu Eis erstarrte. Wieder blinzelte die Sonne durch die Wolkendecke. Da umringten uns plötzlich zahlreiche Dohlen. Sie wollten auch etwas vom Mahl. Und sie repräsentierten wohl jene Raben, welche in den Sagen um den Kaiser im Berg hier die Platzhalter sind, bis die Zeit der Wiederkehr des Kaisers gekommen sein würde.

Unsere gemeinsame Aufgabe war damit beendet und wir wanderten direkt zurück zur Bergstation – eingestimmt auf die Kraft, die in den Tiefen dieses Berges liegt und die jetzt nach und nach frei gegeben werden wird. „Dafür aber wird noch einiges an Arbeit an diesem Berg notwendig werden“, dachte ich, während ich fasziniert zusah, wie die Nebel sich plötzlich hoben und den Blick Richtung Salzburg hinunter freigaben.

Die Gondel schwebte mit uns hinunter, vorbei an eindruckvollen Gebirgsformen, an steilen Felsmassiven, an Höhleneingängen und anderen Öffnungen und es war fühlbar und sichtbar, dass das der Stoff ist, aus dem die unzähligen Sagen und Mythen zu diesem Berg gewoben sind.

Aber es gibt hier auch andere Geschichten, die man weniger von dieser spektakulären Naturkulisse ableiten kann. Man bezeichnet sie ebenfalls als Sagen, weil sie angeblich im Volk seit Jahrhunderten tief verankert sind. Doch wer hat solche „Narrative“, wie man heute sagen würde, in das Gedächtnis der Völker eingepflanzt und mit welchem Ziel wurde es gemacht? Das waren meine erste Fragen, als ich später einen kurzen Blick in jene Broschüren warf, welche am Fusse des Untersberges zu kaufen waren.

Im Mittelpunkt dieser Mythen und Sagen steht die „Tatsache“, dass sich ein Kaiser aus Deutschlands früher Vergangenheit seit langem im Untersberg befinde. Rundherum rankt sich dann alles andere und schmückt es aus. Und es heisst da:

In den Tiefen des Untersberges herrscht Kaiser Karl der Große als unumschränkter Herr und Gebieter. Kaiser und Könige, Fürsten und Große, Scharen tapferer Krieger gehorchen seinen Winken. Er wurde einst in den Berg entrückt und harret nun der Zeit, da er und seine Heerscharen aus dem Berge hervorbrechen und am Walser Felde[1] eine Schlacht schlagen werden. Dies wird der Fall sein, wenn der Erbfeind kommt und Deutschland in der größten Not ist. Dann ist des Kaisers Bart dreimal um den Tisch gewachsen, an dem er sitzt, und an der Spitze seines ganzen Heeres wird er ausrücken, um eine Schlacht zu schlagen, die ihresgleichen nicht mehr finden wird, noch nie gefunden hat; denn so reichlich wird das Blut fließen, daß es den Kriegern in die Schuhe rinnen wird. Der Kaiser wird aber den Kampf siegreich bestehen und nach dessen Ende sein Wappenschild auf den Birnbaum auf dem Walserfeld aufhängen, der schon so oft umgehauen und immer wieder auf’s neue emporgewachsen ist.

aus: Kaiser Karl der Grosse und die Untersberg-Sagen (Dr.Christian F.Uhlir, Universität Salzburg)

Solche Geschichten aber entstehen nicht einfach „im Volk“, sondern sie werden dem Volk „näher gebracht“, wenn es um ganz bestimmte Ziele geht. Grosse gesellschaftliche Netzwerke werden damit beauftragt, meist langfristig und ohne dass die Menschen die wahre Absicht solcher „Konstrukte“ entdecken können.

Sie werfen auch mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Das ist ein fester Bestandteil des Ganzen, denn hinter einem Schleier des Unerklärlichen lässt sich viel verbergen, während man mit der Behauptung solcher „Tatsachen“ das Volk „auf Linie“ bringt.

Das allein freilich genügt in keiner Weise, denn über kurz oder lang würde ein solches Konstrukt einfach zerfallen. Vielmehr ist es notwendig, Geschichten dieser Art über Rituale und magische Bindungen am Leben zu halten … und in diesem Fall auch jenen Bann, der über solche Figuren während Lebzeiten bereits gelegt wurde. Ihre Macht und ihr Blut war wichtig. Das gilt es fortzuführen, um davon die eigene Macht ableiten zu können. Das ist das Geheimnis hinter den kaiserlichen und sonstigen Blutlinien. Und da gibt es noch viel mehr, das uns verborgen ist.

Wer aber, so beginnt man beim Lesen unweigerlich zu fragen, ist denn dieser Kaiser eigentlich und welcher Macht dient(e) er? Wer hat ihn mit seinen Heerscharen in den Berg entrückt und zu welchem Zweck? Wer ist denn dieser Erbfeind, von dem hier die Rede ist und der Deutschland bedroht?

Genau genommen wird mit dieser Geschichte mehr versteckt als gesagt. Jemand weiss hier um etwas, von dem die Menschen nichts wissen. Denn würden sie um die wahren Hintergründe wissen, würden sie aufwachen. So aber lässt man den königlich-kaiserlichen Teil in ihnen schlafen. Es ist das alte Spiel derer, die hier viel zu verbergen haben…

Und dann wird es noch spannender, denn man geht nun über von einer ziemlich schleierhaften Vergangenheit in eine „nicht so ferne“ Zukunft. Die Geschichte wird in eine grosse Prophezeiung hinein weitergeführt. Das verleiht ihr noch viel mehr Macht und Autorität. Es ist da die Rede von einer Schlacht, einer Endschlacht, die kommen wird, weil … „man es weiss“. Wer aber kann das wissen und warum? Wie hängt gerade das Schicksal Deutschlands damit zusammen? Und was hat all das mit des Kaisers Bart zu tun?

Fragen über Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Und jene Antworten, die es gibt, sind ebenso schleierhaft, wie die Geschichte selber … und zwar deshalb, weil sie in der Regel von jenen gegeben werden, die solche Geschichten am Laufen halten oder auch von denen, die damit beauftragt wurden. Das ist das alte Spiel von den „Lösungen“, die genau diejenigen anbieten, welche zuvor das Problem erzeugt haben. Deshalb wird es wichtig sein, das Problem zu erkennen, welches durch diese Geschichte „irgendwann in der Zukunft“ die gewünschte Lösung, nämlich die grosse Schlacht, herbeiführen soll.

Und es geht weiter:

Von Zeit zu Zeit erwacht der Kaiser Karl auf wenige Augenblicke aus seiner Verzückung und mit ihm sein ganzes Gefolge. Ein Edelknabe wird alsdann nach Geiereck[2] entsendet, um zu sehen, ob die Raben noch den Berg umkreisen. Ist dies der Fall und bringt der Edelknabe davon Kunde, so neigt der Kaiser mit leisem Weherufe sein Haupt und versinkt mit seinem Gefolge wieder in die alte Erstarrung.

aus: Kaiser Karl der Grosse und die Untersberg-Sagen (Dr.Christian F.Uhlir, Universität Salzburg)

Der Kaiser erwacht aus seiner Verzückung alle hundert Jahre, wie man an anderer Stelle erfahren kann. Damit wird er in einen mystisch-religiösen Zusammenhang eingebettet. Er ist sozusagen „erleuchtet“ und wartet nur mehr auf das Zeichen für „seine Wiederkehr“. Warum aber versinkt er dann mit Weherufen in die alte Erstarrung? Befindet er sich vielleicht doch nicht ganz freiwillig da drinnen im Berge?

Liest man sich durch die verschiedenen Varianten der Kaiser-Sagen vom Untersberg, dann bekommt man den Eindruck, dass Kaiser Karl und andere Kaiser aus späterer Zeit dort unter einem bestimmten „Bann“ stehen und zwar einem, der als „heilige Notwendigkeit“ einem bestimmten Zweck dient.

Dafür dürfen diese Herrscher vor allem einmal „niemals sterben“. Das aber kennen wir schon von den Kaisern, denen in ihrem Tod die Herzen herausgenommen wurden, von den Blut-Ritualen der Religionen bis zurück zu den Pharaonen und vermutlich noch darüber hinaus.

Und hier kommen wir auch bereits in die Nähe der Problem-Erzeugung, die über einen weiten Bogen zurückführt an den Beginn dieses vergangenen grossen Zyklus unseres Sonnensystems, an welchem der Planet Erde von anderen Kräften übernommen worden war, als er es bisher kannte. All diese Dinge sind auf der vorherigen Webseite eingehend beschrieben worden.

Hier geht es nur mehr darum, den Bogen zu schliessen und damit auch die alten Geschichten abschliessen zu helfen. Der Untersberg ist darin von grösster Bedeutung, allerdings aus anderen Gründen, als man es zu verbreiten versucht.

Ein wenig begann ich zu ahnen, was da nun vor mir lag. Momentan aber ging es um die Präsenz in der Finsternis, die am späten Nachmittag heranzunahen begann.

Hinter „dem Berg“, im benachbarten Bayern, liegt der Königssee, dessen Wasser als Königssee-Ache durch Berchtesgaden und dann am Fusse des Berges entlang fliesst, bis es vor der Seilbahnstation schliesslich Richtung Osten „abbiegt“ … um dann, ein paar Kilometer weiter drüben, sich mit dem Salzachfluss zu vereinen und mit ihm sowie weiter nördlich mit dem Inn gemeinsam in die Donau zu münden.

Am Vortag war die Ache tief in ihrem „Bette“ gelegen. Ihr Wasser war ungewöhnlich braun und aufgewühlt. Bei einem Spaziergang hinüber zum Kraftwerk an der Salzach sahen wir dann die geöffneten Schleusen und wir blickten hinein in einen donnernden Schlund. Das war sehr symbolträchtig, denn mit der kommenden Finsternis würden sich „die Schleusen“ öffnen … zur Bereinigung jener alten Strukturen, die noch immer alles in ihrem Netzwerk festhalten.

Im Fernsehen wurden bereits die ersten Bilder von der Finsternis übertragen und man gewann den Eindruck, dass „alles nur Show“ sei. Massen von Menschen waren zusammen getrommelt worden und anstatt sich zu sammeln und sich auf die Bedeutung dieses Geschehens ein wenig einzustimmen, wurden sie „entertained“ und sie schrien und grölten, wie man es ihnen vorgab.

Das Ausmass des Geschehens war sowieso noch kaum zu erfassen, doch war da eine Schwingung, die sich auf eine bestimmte Weise „neu“ anfühlte … als ich mit dem Fahrrad der Ache entlang fuhr und nach einem geschützten Platz suchte. Noch einmal war da jener Lapislazuli von Bedeutung, der im Vorjahr gemeinsam mit einem anderen den Azoren-Kristall gehütet hat, bis er auf den Weg dorthin ging, um den Schlangenträger – die 13.Weise Frau – zu befreien und zu erwecken. Seither ist viel geschehen. Und an diesem Berg kommt nun die alte Atlantis-Geschichte, der endlose und illusionäre Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“, an ihr Ende.

Die Dämmerung legte sich bereits über das Geschehen… und sie nahm die alten Dissonanzen auf dem Planeten hinein in das Wasser des Flusses. Kurz nach dem Eintauchen in das königliche Wasser sah ich, auf einer Brücke stehend, wie sich das erwachende Bewusstsein in der tiefsten Phase der Finsternis … als Phönix über den Gipfel des Berges zu erheben begann.

 

Copyright: Magda Wimmer – http://inner-resonance.net

[1] nahe Salzburg

[2] Bergstation der Untersbergseilbahn