Inner-Resonance

Im Hain

Als wir aus dem Stollen herausgekommen waren, war da ein grosser Schmetterling, der zuerst neben uns her und dann nach vorne weg flog. Vorne nämlich liegt „die Zukunft“… und die Zeit der Metamorphose ist vorbei. Die Welt um uns herum hatte sich während der vergangenen zwei Stunden verändert. Sie war mystisch-magisch geworden.

* * *

Noch einmal hatte es sich begeben, dass wir in jene Gegend kamen, die wir damals schon betreten hatten, als wir das „Tor“ zum Erzberg fanden. Der Sommer war merklich vorbei, obwohl es noch August war. Dichte Nebelschwaden zogen bereits aus dem Fluss über die Täler und die steilen Berghänge empor… Ein Spalt, der sich langsam zu öffnen begann, führte uns dann hinein in jenes Tal, das parallel zu dem des Erzberges liegt.

Wir sprachen vom Wassermann und von dem alten Plan eines neuen Reiches, an den wir uns jetzt wieder erinnern können… Oder würde die Menschheit weiterhin dem anderen Plan folgen, den man seit ein paar Jahren immer mehr in die sogenannte „Neue Weltordnung“ überführt? Ein alter Wein in neuen Schläuchen?

Erwartungen im Bezug auf unser Ausflugsziel gab es keine, denn was sollte sich in einem so kleinen Ort, der noch dazu einst ein Teil der Erzbau-Industrie war, wohl finden? Für mich war es mehr ein intuitives Gefühl, dass es gut wäre, hierher zu kommen. Und für meine Seelen-Freundin ging es, wie beim ersten Mal, um ihre Wurzeln.

Als wir in das Seitental einbogen, verspürten wir plötzlich eine grosse Enge und es war beinahe, als würden wir da durchgeschoben werden. Gleichzeitig aber waren wir hineingenommen in die Pracht einer mächtigen Berglandschaft… die dann allmählich in den Hintergrund trat und vor uns ein weites Tal eröffnete.

Ruhig lag der Ort zwischen den Bergen, eingebettet in eine ganz eigene Kraft. Ein erstes Ankommen im Gasthaus führte auch gleich auf die Spur der Ahnen. Es gab noch welche, die sich ihrer erinnerten oder sie persönlich kannten. Bereitwillig erzählten sie uns ihre Geschichten und wir erfuhren dabei auch vieles aus der Vergangenheit dieses Tales sowie von seinen Entwicklungen bis in die Gegenwart. Die Habsburger schienen ein wichtiger Teil davon (gewesen) zu sein. Eine sogenannte „Habsburg-Meile“ führt heute Besucher durch und rund um den Ort und auf diese Weise zu ihren ehemaligen Anwesen, zu Denkmälern, Kapellen und Sonstigem.

Trotz aller Störungen, die in dieses Tal durch Bergbau und Verbauungen hereingebracht wurden, erlebten wir es als offen und zugänglich, genauso wie die Menschen, die hier waren – ganz anders als das Tal weiter drüben, das wie eine „Endstation“ wirkte, verschlossen und morbid.

Wir hatten kein bestimmtes Ziel, aber wir wussten von einem Kupfer-Bergwerk. Und vielleicht würde es möglich sein, es zu sehen. Kurz nach dem Ort war auch bereits eine Hinweistafel zu sehen. Wir folgten dem Weg, bis wir zu einem kleinen Haus kamen. Auch dort war es ruhig und eigentlich menschenleer.

Auf einer Holzbank sass ein älterer Herr und begrüsste uns. Mit einer freundlichen Stimme und lebendigen Augen fragte er uns: „Seid ihr angemeldet?“. Und als wir verneinten, überlegte er kurz, um uns dann freudig mitzuteilen: „Ich führe euch!“. Damit sprang er auf und begann uns abzutesten, ob wir auch bergwerks-tauglich sind. Draussen war es warm, aber drinnen würde es kalt sein… und so waren noch einige Improvisationen notwendig. Mit Helm und Schutzmantel ausgestattet, ging es dann dem Abenteuer entgegen. Schon der Zugang zum Stollen war bemerkenswert, denn über ihm prangte der Name: „Paradeisstollen“ – der Paradiesstollen also. Er hat bereits ein Alter von 450 Jahren und dieser Eingang wird „Mundloch“ genannt.

Wir traten ein, als wären wir besondere Gäste. Die Stollenbahn erschien uns wie eine Spielzeugbahn. Und sie ist auch die kleinste dieser Art in Österreich. Man hatte sie damals handgemacht, als man den Stollen wieder freilgelegt hat, ursprünglich zum Herausfahren des Gesteins. Sie ist deshalb in jeder Hinsicht einzigartig.

Langsam und gemächlich fuhr sie an und es war darauf zu achten, still zu sitzen und die Arme an den Körper angelegt zu halten. Denn der Zufahrtsgang war keinen Zentimenter zu breit. Feucht und kühl kam es uns entgegen, während sich unsere Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnten.

Im Stollen angekommen, kam noch ein bestimmter Geruch dazu: Schwefel. Die Bahn wurde zurückgeschickt zum Ausgang und der Stolz darüber, dass sie das vollautomatisch macht, war unserem „Führer“ ins Gesicht geschrieben. Seine Erklärungen begleiteten uns vom Anfang an… Doch jetzt begann er Geschichten zu erzählen und wir erkannten nach und nach, dass er es war, der vor vielen Jahren dieses Projekt des „Kupfer-Schaubergwerkes“ in die Wege geleitet hat.

Aus jedem seiner Worte sprach eine Begeisterung und eine Hingabe, wie wir sie selten erlebt hatten. Es war im Jahr 1996, als er und ein paar andere, aus dem Bergbau kommende, Männer den Plan hatten, diesen stillgelegten Stollen wieder zum Leben zu erwecken. Sie hatten Erfahrung und sie wussten, was zu tun war. Neun Jahre später wurde das Schaubergwerk dann eröffnet, mit grossen Auswirkungen auf den Ort. Denn ab dann kamen viele Besucher, die damit auf eine erfreuliche Weise den Tourismusbereich belebten. So etwas hatte der Ort noch nie zuvor gesehen.

Was sie hier fanden, war eine Welt, die keine industrielle Mass-Anfertigung war, sondern in sie sind die Hingabe, die Begeisterung, das Durchhaltevermögen, die Würde und der Zusammenhalt dieser Menschen eingeschrieben – all das, was es braucht, um einen solchen Plan Wirklichkeit werden zu lassen.

Und der Mann, der uns durch dieses Reich nun führte, war eben kein „Irgendwer“, sondern er war und ist der „innere Geist“ und der Hauptverantwortliche hier. Er wusste wie kein anderer um die Stollen, die von den sechzig bestehenden Stollen freigelegt wurden, er kannte jeden Stein und jede Biegung… und er wusste zu allem eine Geschichte.

Man hatte die meisten Stollen nach der Still-Legung einst zugeschüttet und deshalb musste das gesamte Füllmaterial entfernt werden und zum Teil waren auch neue Stollen anzulegen. Mehrere tausend Tonnen Gestein hatte man in diesen neun Jahren per Hand abgetragen, verlegt, hinausgebracht… ohne auch nur irgendwelche Bezahlung dafür zu bekommen.

Freilich, die meisten von ihnen waren in Pension und konnten überleben, doch sie hätten es sich auch gemütlicher machen können. Sie bekamen von der Bergbau-Industrie jedoch materielle Unterstützung, wie ein paar Maschinen und Sprengstoff. Damit waren sie zufrieden. Und sie folgten ihrem Plan. Hin und wieder gab es auch Zeiten, in denen man am liebsten alles hingeworfen hätte … erzählte er uns. Doch das dauerte nur kurz und schon am nächsten Tag war man wieder zurück.

Insgesamt mehr als 30.000 Arbeitsstunden waren gemacht worden, bis es schliesslich soweit war, dass das alte Reich des Kupfers den Menschen eröffnet werden konnte. Schon mehr als 4.000 Jahre bevor man dieses Kupferwerk in Betrieb genommen hat, gab es hier bereits einen grossräumigen Kupfer-Abbau. Und man spürte diesen „uralten Geist“ in und hinter all dem, was diese Männer da verwirklicht haben.

Der Geruch des Schwefels begleitete uns tief hinein in den Berg. Es gab hier eine Quelle und unser „Führer“ war überzeugt davon, dass dieses Schwefelwasser den Menschen (einst) wieder helfen wird, gesund zu werden und zu bleiben.

Erze in allen Farben zeigten sich an den Stollen-Wänden, die jetzt wieder fachmännisch mit Holzträgern abgestützt und gesichert sind: Kupfer, Eisen mit weissen „Blüten“, Graphit, …

  

Als sich der Kupferabbau nicht mehr rentierte, begann man auch hier mit dem Eisenerz-Abbau, welcher – nach einer längeren Unterbrechung – schliesslich für die Hermann-Göring-Werke im zweiten Weltkrieg noch einmal weitergeführt wurde. Danach aber ging es im Ort „steil bergab“. Einst belebt durch mehr als 7.000 Menschen, sind es heute nur noch knapp 2.000. Schulen werden geschlossen, Busse eingestellt… nach aussen hin ist es ein sterbender Ort. Doch die Menschen glauben an ihn.

Immer wieder hörten wir auch von den „Zwergen und Gnomen“, den „kleinen Menschen“, die vor ein paar hundert Jahren hier im Bergbau tätig waren. Mit einer Körpergrösse von maximal einem Meter zwanzig und einer Lebensspanne von zweiundvierzig Jahren scheinen sie kaum mit uns vergleichbar zu sein. Und wer weiss es schon? Vielleicht kamen sie tatsächlich noch aus einer anderen Welt. Sechs- bis siebenhundert von ihnen waren zur Blütezeit hier tagtäglich eingesetzt. Doch die Werkzeuge, die man gefunden fand, waren so gross, als wären sie für uns Heutige gemacht worden.

Langsam führte uns dann der Weg empor über Treppen und an geschlungenen Gängen entlang. Als wir oben dann beim Ausgang hinaustraten, war es plötzlich heiss und dampfend… Wir waren lange im Berg gewesen, länger als normale Führungen dauern würden. Und wir waren dabei in eine Welt eingetreten, die wahrlich etwas mit dem Paradies zu tun hatte… Der Schmetterling war weggeflogen und wir blickten hinein in einen grünen Kessel, über den sich ein bereits spät-sommerliches Licht gelegt hatte.

 

Im Hinuntergehen zum Ausgangpunkt flimmerte es. Der „alte Film“ war gerissen und es strömten Teilchen herein, die ahnen liessen, wie es nun weitergehen könnte. Seit mit Ende des Jahres 2012 alles zum Stillstand gekommen ist, haben viele von uns alle möglichen Schichten abgetragen (in uns und aussen herum) und die Ebenen und Durchgänge bereinigt, um die zerstörerischen Strukturen abzutragen, welche während der vergangenen Jahrtausende über die Erde gelegt wurden. Wir haben geheilt und aufgerichtet, was seine Kraft verloren hatte… trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse. Viele haben dabei den Mut verloren und aufgegeben, andere wurden von jenen Kräften übernommen, gegen die sie angekämpft haben.

Unten am Brunnen labte uns kühles Wasser. Dann schauten wir uns nur noch kurz das ebenfalls mit Hingabe gestaltete kleine Museum an… Es drängte uns nämlich hinaus, denn es gab da noch etwas … und der Tag war bereits fortgeschritten. Wir fuhren nun bis zum Ende des Tales hinauf, an dem ein zweiter Teil des Ortes lag. Ein Parkplatz war der Schlusspunkt. Von dort aus ging es nur mehr über Wanderwege auf den Berg und darüber hinaus.

Ein Bach, gesäumt von Bäumen, befand sich hinter dem Parkplatz … und „wir traten ein“. Mitgebracht hatten wir unsere Lapislazuli-Kristalle, wie auch schon damals in Eisenerz. Dazu kam ein Steinchen vom Untersberg und ein Buntkupfer-Stein, ein sogenannter Chalkopyrit. In seiner Kombination aus Kupfer, Eisen und Schwefel ist er sowohl ein wunderbarer Heilstein als auch ein Farbenwunder.

Als wir sie nebeneinander in das Bachwasser gelegt hatten, war es, als würde sich plötzlich etwas öffnen – ein Tor… Nichts war zu sagen oder zu tun. Hineingenommen in diesen Hain am Ende des Kessels, spürten wir, wie die Welten sich trafen. Dinge begannen sich zu überlagern und Erinnerungen durchzuziehen wie Nebelschwaden. Hier war das Paradies noch offen. Ein Volk, das den „uralten Plan“ noch kannte, welcher drüben im Berge schläft, hatte hier und anderswo seine Spuren hinterlassen. Es wusste vom notwendigen Gleichgewicht der Kräfte, welches sich in den Bodenschätzen von Kupfer und im Eisen manifestierte. Und man hat damit eine Kultur eingeleitet, die in jeder Hinsicht sehr hochstehend war, was uns bis heute jedoch verschwiegen wird.[1] Unsere „moderne Zivilisation“ würde jedenfalls daneben verblassen.

Kupfer als das Metall, das der Venus zugeordent ist und Eisen als jenes, das den Marskräften entspricht – das ist die Grundlage in diesem Tal-Kessel. Und das Gleichgewicht der Kräfte ist überall auch spürbar. Besondere astrologische Konstellationen, die Venus und Mars betreffen, führten uns seit Beginn dieses Sommers in eine völlig neue Situation… und damit vor die Entscheidung, welche Richtung wir künftig einschlagen wollen.

Der „alte Götterbote“ Merkur verliert dabei seine bisherige Rolle, denn der einzige „Botschafter“, der nun wichtig werden wird, ist jener, der sich in uns selbst befindet. Das ist auch jener, mit dem gemeinsam wir unser neues Drehbuch schreiben werden. Voraussetzung dafür ist das Gleichgewicht der aktiven und ruhenden, der männlichen und weiblichen Kraft in uns. Dann werden wir wieder befähigt sein, den „uralten Plan“ von einem „neuen Reich“ zu übernehmen und mehr noch: ihn auch umzusetzen.

Als wir den „heiligen Hain“ wieder verliessen, spürten wir, dass in uns nun etwas erweckt worden war, das geschlummert hatte – tief in unseren Zellen, aber auch in der Erde. Ein besonderer Geist wirkte hier und er war fein und durchsichtig, belebend und alles-durchwehend.

Vielleicht war hier einst der Platz, an dem es noch einmal möglich war, den uralten Traum vom „Grünen Reich“ zu verwirklichen, weil man aufgrund der räumlichen Nähe zum „Berg drüben“ und der vorhandenen, sehr hohen spirituellen Fähigkeiten noch einen Zugang zu ihm hatte.

Die Einheit mit der Erde und mit der Natur, die Begeisterung für das Leben, das Durchhaltevermögen, das geistige sowie das physische Können, die Verbundenheit untereinander und mit der Quelle des Lebens… für die Verwirklichung eines solchen Planes – all das war damals hier gegeben und es war auch selbstverständlich.

Man ahnte und wusste aber, dass diese Grundlagen des menschlichen Lebens auf der Erde und in den Menschen einst (fast) völlig zerstört werden würden… und man legte deshalb ein Potential „in den Boden hinein“, das lebendig bleiben würde und das auch in Zukunft jene nutzen könnten, die die Voraussetzung dafür in sich tragen: ein füreinander sorgendes, offenes und liebendes Herz.

  

Dieses Potential wurde von den gegenwärtigen Bewohnern des Tales genutzt und stets erneuert. Immer wieder wurden die beiden Orte durch Naturkatastrophen überschwemmt, verschüttet, vermurrt und zum Teil zerstört. Doch man stand wieder auf, man half zusammen und machte weiter.

Und mit dem Schau-Bergwerk hat man etwas erweckt, das tatsächlich an das Paradies erinnert. Denn darin ist jener Geist spürbar und sichtbar geworden, der dem „uralten Plan“ für diese Erde entspricht und der uns nun langsam wieder zugänglich wird. Aber es bedarf des Einsatzes unserer Hände und unserer ganzen Kraft. Vom Warten auf bessere Zeiten steht in keinem Plan etwas geschrieben.

Irgendwann einmal – so wussten es unsere Vorfahren auf diesem Platz und auf anderen Plätzen der Erde – würde sich der Adler, dessen Flügel zerbrochen worden sind, wieder erheben. Und er wird sich verwandeln in den Phönix des menschlichen Bewusstseins, der das „neue Reich“ mit sich bringen wird. Wo immer wir sein werden, wird dann Erweckung geschehen.

Nike Kasis: Das Sonnenwort (Kartenset) – http://www.sunshinepresent.com/

Auf dem Rückweg durch das lange Tal verstärkte sich unser Gefühl, dass wir uns hier in einem in jeder Hinsicht fruchtbaren Kessel befanden: Die Wiesen und Hänge in sattem Grün, die Häuser und Gärten… alles war gepflegt und liebevoll in die Landschaft eingepasst – sosehr, dass auch die künstlichen und störenden Strukturen davon erfasst worden waren.

Mitten in dieser Idylle schauten wir dann plötzlich in etwas hinein, das uns wieder an das erinnerte, was wir beim Hereinfahren besprochen hatten. Es ging da um die Wahl, die wir jetzt zu treffen haben … zwischen dem alten Plan der Machtelite und einem anderen, einem eigentlich noch viel älteren. 

Da stand nun rechts neben Strasse ein knall-gelber Holztransporter mit der Aufschrift „Papst Trans“ und der Zahl 666 auf dem Kennzeichen. Das erinnerte mich an jenes Papier, das ich gerade am Vortag gelesen hatte. Es war darin die Rede davon, dass der Papst nun alle Staaten auffordert, „illegalen Einwanderern“ (!) gleiche Rechte wie Einheimischen zu geben.

 

Die Tragweite einer solchen Forderung ist wohl kaum zu überschätzen. Man spricht jetzt Klartext, denn es geht längst nicht mehr um Flüchtlinge (und ist es auch nie gegangen), sondern um solche, die gezwungen seien, „die eigene Heimat auf der Suche nach einer besseren Zukunft zu verlassen“. Und er hintergeht damit im Auftrag seiner Hintermänner ganz gezielt das, was an „gültigen Verträgen“ (Schengen, Dublin…) noch da sein sollte.

Kein Wort mehr von solchen, die gezwungen sind zu fliehen, weil sie an Leib und Leben gefährdet seien, wie noch vor einem Jahr. Ganz bewusst hebelt er damit alles aus, was die europäischen Nationen (und vor allem sie) an Rechten, Werten und Kulturen noch besitzen. Und wie immer verlieren die Medien kein Wort darüber und sie würden auch keine Fragen stellen. Die Einführung der „neuen Weltordnung“ kommt eben auf leisen Pfoten. Es ist wie damals vor achtzig Jahren. Jetzt aber geht es in die Endrunde. Und die Macht dieses Mannes ist keinesfalls zu unterschätzen.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/papst-illegale-einwanderer-sollten-gleiche-rechte-wie-einheimische-haben-a2201326.html

Die Menschheit steht deshalb an einer Weggabelung und die Entscheidung ist während der letzten Monate überall weitgehend gefallen. Es geht nun in verschiedene Richtungen weiter. Die Dimensionen teilen sich.

Teilnahmslosigkeit und Weiterschlafen bedeuten genauso die Weiterführung eines für Erde und Menschen sehr zerstörerischen Planes, wie eine aktive Beteiligung. Der zweite Weg fordert jedoch das Erwachen und das Sich-bewusst-werden der eigenen „Herkunft“ und der ursprünglichen Kraft. Damit aber beginnt bereits das Schreiben am eigenen Drehbuch statt wie bisher ein Leben nach dem Drehbuch anderer zu führen – mit allen Folgen.

Als sich das Tal dann hinter uns schloss und die Enge uns wieder umfasste, begannen wir zu verstehen, dass wir soeben die Gebärmutter verlassen haben und dass wir nun bereits hineingeboren werden in das neue Reich.

Zum Abschluss standen wird auf einer kleinen Brücke und blickten hinunter auf den aquamarin-türkis-farbenen Fluss, der aus dem Tale heraus kommt und sich mit einem anderen gerade vereint hat. Wenn wir nun auch vielleicht in verschiedene Richtungen weiter gehen, so wird es auf einer grösseren Ebene dennoch ein Weg, ein Lebensfluss bleiben und jeder hat darin seine ganz eigene Entwicklung. Aus dem „Kessel des Lebens“ aber kann in Wahrheit niemand herausfallen. Nur die Zeit erschafft die (scheinbaren) Verschiedenheiten.

 

Copyright: Magda Wimmer – http://inner-resonance.net

 

[1] Die Nutzung von Kupfer kam zuerst (vor mehr als 4000 Jahren schon)… Durch seine Kombination mit Zinn („Bronzezeit) war es dann erst möglich, auch Eisen abzubauen und zu verarbeiten…