Inner-Resonance

Gesammelte Stille

Wir sind nun in die letzten Wochen dieses Jahres eingetreten und vieles weist darauf hin, dass sie uns aus dem üblichen Trubel und der Hektik herausholen werden, um uns darauf hinzuweisen, was für uns alle nun wichtig werden wird, nämlich Rückzug und Ruhe. Alleine schon die Tatsache, dass ab dem morgigen Super-Vollmond-Tag der Planet Merkur rückläufig wird, ist ein wichtiger Hinweis darauf. Und dieser Planet bleibt auch rückläufig bis einen Tag vor Weihnachten. Dann sind da noch andere Konstellationen, die unsere Aufmerksamkeit auf Details, auf Loslassen und Heraussteigen aus den alten Mustern und Kreisläufen von uns einfordern werden.

Auch jene im Hintergrund werkenden Kräfte, die seit langem schon all das vor der Menschheit verbergen, was wichtig ist für die eigentliche Meisterschaft in ihrem Leben und auf diesem Planeten … wissen um diese Konstellationen und sie versuchen nun mit dem Rest der ihnen verblieben Macht noch einmal (und in völliger Selbstüberschätzung) ihrer Wut freien Lauf zu lassen und zu zerstören, was auch immer ihnen im Weg steht: Und das ist beinahe alles, was lebendig und menschlich ist. Ablenkung und Manipulation der Menschen dahingehend, dass sie das Gegenteil von dem Tun, was ihnen gefühlsmässig gut tun würde, sind dabei ein zentraler Punkt. Und so rennen die Menschen wie die Lemminge und kaufen und überladen sich mit all dem Krimskram, den ihre Sklavenführer für sie entworfen und mit den Attributen von „modern, fortschrittlich, technisch hochstehend, zukunftsorientiert, von Experten empfohlen…“ versehen haben.

Doch da ist jetzt eine Ebene erreicht, die wir unbedingt sehen und beachten müssen… wenn wir aus der alten Gefangenen-Matrix und dem bisherigen Kreislauf der ewigen Wiederkehr des Gleichen herausgehen wollen. Der Übergang hinaus ist weit offen. Viele aber laufen einfach blind weiter und auf jene Rattenfalle zu, die ihnen einen gut-zugänglichen Köder bietet. Bequem muss es sein und leicht erreichbar. Genau darauf wurden unser Körper, unser Geist und unsere Seele über lange Zeit hin-trainiert und in uns der Anschein erweckt, dass wir damit modern und fortschrittlich sind… während wir in Wirklichkeit davon in jeder Hinsicht vergiftet wurden. Hat man den Köder aber einmal gefressen, dann beginnt das Gift zu wirken. Im Hintergrund reibt man sich deshalb seit längerem schon die Hände und man kostet den „Erfolg“ mit einem teuflischen Gegröle aus. Sie haben uns fest im Griff.

Das Schicksal hat aber auch für sie bereits seinen Lauf genommen und wenn sie das nicht wissen, dann ahnen sie es zumindest. Zudem unterschätzen sie das, was die wahre Kraft des Menschen, des Planeten und des gesamten Universums ausmacht: das schöpferisch-kreative Feuer, das man Liebe nennt und das von keiner Finsternis auf Dauer ausgeblendet werden kann. Und eigentlich haben sie genau davor panische Angst. Denn mit diesem Feuer haben die Menschen die wahre Macht, während ihre eigene immer eine gestohlene und deshalb sehr begrenzte darstellt, die irgendwann einmal kippen und vergehen wird. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.

Mitten hinein in die von täglichen Anforderungen überfüllte Zeit, kam vor einigen Tagen der „Auftrag“ zu schauen, wie jene, die ursächlich einst diese gewaltige Spaltung in unserer Galaxie und besonders auf unserem Planeten hervorgerufen haben… zurückgeführt werden können in ihre wahre Individualität, in das ungeteilte Wesen (in-dividuum), das sie einst waren. Natürlich ist das keine Aufgabe, die ein Einzelner einfach machen könnte. Vielmehr standen dafür schon alle möglichen Kräfte bereit und es war alles vorbereitet… Von der menschlichen Ebene brauchte es dafür nur mehr eine Art „stellvertretenden Zeugen“, um diesen Prozess einzuleiten. Mehr war es nicht.

Im Prinzip müssen diese Wesenheiten freilich den Schritt selber vollziehen, doch werden sie gerade auf allen Ebenen vor Entscheidungen gestellt und vor die vollendete Tatsache, dass ihr Spiel ausgespielt ist. Es war eine heikle Angelegenheit, denn da tauchten nun jene Bereiche auf, die den Menschen „heilig geworden“ sind bzw. die man ihnen als „heilig“ und damit als völlig unantastbar unterjubelt hat. Sie wagen es deshalb kaum mehr, Fragen zu stellen oder die Zusammenhänge in Frage zu stellen. Der Name „Maria“ zeigte sich und auch, dass das ein Deckname war, ähnlich wie sie in geheimdienstlichen Angelegenheiten verwendet werden. Hinter solchen Decknamen aber steckt immer eine Agenda – etwas Geheimes, von dem niemand wissen darf, ausser die Geheim-Agenten und deren Auftraggeber.

Einst ein vereintes Wesen, androgyn (männlich- weiblich) und mächtig, versuchte es etwas anderes, als den immer wieder als langwierig empfundenen Meisterweg, auf dem es keine brauchbaren Abkürzungen zu geben scheint. Kurzer Hand begann es sich zu spalten und fiel im selben Augenblick aus der bisherigen göttlichen Einheit heraus. Es musste sich nun neu erfinden, denn als In-dividuum war es nun „gestorben“. Dieser Tod aber brachte ständig neue Probleme hervor…

Das abgespaltene Gegenüber musste nun aus dem Blickfeld genommen werden: real und symbolisch. Und so warf man es aus dem System hinaus, welches gerade einer spannenden Entwicklung entgegen ging… auf einem Planeten, der seither irgendwo draussen sein Dasein fristet und mit ihm das, was einst als weibliche Urkraft hier galt. Ihre Widerkehr ist zwingend, denn nichts bleibt auf ewig getrennt. Genau das aber ist seit jeher unendlich gefürchtet von jenem, der diese Spaltung vollzogen hat. Er tat deshalb alles, um das zu verhindern und setzte dazu den Mond mit seinem magisch-okkulten Programm an ihre Stelle und anstelle jenes Planeten, auf dem sie weilt – damit keiner merken würde…

„Er“ aber, der sich fortan als männlich und väterlich bezeichnete, musste sich nun seinen Weg bahnen, um jene Macht zurück zu erobern, die ihm plötzlich schmerzhaft abhanden gekommen war. Er musste sich deshalb als neuen und unabkömmlichen Mittler zwischen den Menschen und Gott bzw. den Göttern präsentieren, von dem es schliesslich Millionen von Unter-Mittlern geben sollte, denn alleine dadurch schon war ihm eine grosse Zahl von Menschen absolut ergeben. Und er wusste, mit welchen Methoden und vor allem mit welchen magisch-okkulten Bindungen was zu erreichen war.

Merkur, der nach seinen späteren Lehren als der der Sonne am nächsten liegende Planet gilt, musste zu seiner Namensgebung herhalten. Und die Namen wechselten, um Spuren zu verwischen und abzulenken… während er sich über verschiedene Wesenheiten alsbald selber als der eine und einzige Gott zu präsentieren begann. Seine Ordens- und Maurer-Geheimbünde halfen und helfen dabei, ihm den Weg stets zu bahnen und die Geheimhaltung sicherzustellen. Dieses ganze Netzwerk der sogenannten „dunklen Matrix“ der Elite ist seine Schöpfung.

Hier liegt auch der Hintergrund dafür, warum es überhaupt Geheimdienste „braucht“ … und alle Staaten, die einen solchen bezahlen, sind an diesem Schurkenstück ganz direkt beteiligt. Sie sind notwendig, um unendlich viele Verbrechen gegen die Menschheit zu fahren – und zwar auf eine solche Art und Weise, dass sie das zum einen als „normal“ akzeptiert und dass sie damit zum anderen ausgehöhlt und nach und nach zerstört wird. Nichts anderes steht dahinter. Geheimhalten nämlich braucht man nur Dinge, die gegen die kosmische Ordnung verstossen und in die Freiheit anderer eingreifen, um sie zu versklaven.

Spione und Ausspionieren sind gegenwärtig zum ganz normalen Alltag und damit flächendeckend geworden, denn niemand denkt sich mehr etwas, wenn er heute sein Mobiltelefon einschaltet, sich freiwillig in irgendwelchen „SocialMedia“ präsentiert oder sich ein Billiggerät kauft, das alles rundherum ausspioniert und ihn selbst steuert.

Gesellschaften, die in sich gesund sind und die die Kraft der Menschen fördern und unterstützen, würden in keiner Weise auf eine solche Idee des Ausspionierens kommen. Das war auch der Grund dafür, warum man die alten Völker dieser Erde brechen musste, indem man sie aus ihrem grenzenlosen Vertrauen heraus in den Hinterhalt und in die dunklen Abgründe führte. Sie wussten um die verlorene Frauen- und Mutterkraft und versuchten sie zumindest grundlegend zu bewahren… was freilich den selbsternannten Göttern ein steter Dorn im Auge war.

Foto: Untersberg, Dez. 2017 – JJS@gracias.tath

Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende hat man daraus dann eine Geschichte gemacht, um die Spaltung zu verdecken. Und die Folgen davon kennen wir… Ob nun Lilith, Eva, Maria, … aber auch alle anderen Göttinnen: sie wurden stets so dargestellt, dass sie den Göttern gefallen mussten und ihnen irgend einen Dienst zu erweisen hatten, meistens bei Strafe, wenn sie davon abwichen. Und der wahre und einzige Gott der letzteren Geschichte ertrug das Weibliche dann nur mehr in „jungfräulicher Form“, welche einzig und alleine dafür notwendig war, um das Opferlamm für den göttlichen Kreuzigungsplan zur Welt zu bringen. Geschöpft aus der Spaltung, würde sie als „Jungfrau“ aber den abgespaltenen Gott, den einen und allmächtigen, sowieso in keiner Weise gefährden.

Seit Jahrhunderten zerbricht sich die Menschheit über die göttliche Jungfrau bereits den Kopf – wohlgemerkt, den Kopf. Denn bis zum Herzen konnte davon nicht wirklich etwas vordringen und das deshalb, weil es eben ein völlig künstliches Konstrukt ist… und das Produkt einer ungeheuren Spaltung.

Während man mit der jüngsten der drei Eingott-Religionen dann zum General-Angriff blies, führte man die Geschichte der abgespaltenen Frauen-Kraft weiter und zwar in Form des M-Arier-Kreuzzuges wiederum gegen die Menschheit – verdreht und weiter spaltend. Die alten Mars-Krieger aus der Widderzeit (Aries) sollten nun den Endkampf übernehmen und sie taten es mit penibler Genauigkeit: ob als Jesuiten-Kampf-Orden, als Arier-Nazi oder heute als hoch-organisierte und von der Politik bezahlte Terroristen-Zellen…

Im Raum der Stille ist für solche Agenden und Lügen kein Platz. Die Stille selber nämlich würde sie sofort auflösen. Und das weiss man. Deshalb bringt man auch ständig so unendlich viel Lärm hervor genauso wie künstlich-blendendes Licht.

Als nun die Vereinigung des Gespaltenen eingefordert wurde, löste das ein Beben im gesamten planetaren, galaktischen und kosmischen Gefüge aus… Es waren jene Tage, an denen der Planet Merkur gemeinsam mit Saturn, dem „Herrn der Zeit“, im Zentrum der Galaxie stand. In deren Licht waren sie nun herausgefordert, die geänderten Bedingungen zur Kenntnis zu nehmen und ihren Griff von der Erde und aus dem gesamten System zu lösen. Der Prozess ist noch am Laufen … und es kann durchaus sehr unangenehm sein, wenn wir aus dem Gewohnten nun heraus-gedreht werden. Wir waren es nämlich über Jahrtausende gewohnt, dass wir in der Spaltung leben, denken und fühlen … und deshalb bedeutet das ein völliges Loslassen und Abschiednehmen vom Bisherigen.

Nur wenn wir im Einklang mit uns selber sind, werden wir über die Spaltung hinaus wieder in unsere ursprüngliche Einheit hineinwachsen. Behutsamkeit ist deshalb jetzt wichtig genauso wie Anhalten und Ruhe.

Es wird kein Spaziergang sein entlang von glitzerndern Weihnachtsmarkt-Ständen, sondern es wird unsere ganze Kraft, unseren Einsatz und unsere Hingabe brauchen: einerseits, um uns zu sammeln (denn normalerweise haben wir uns überall hin verstreut) und in den Raum der Stille einzutreten, eine Fähigkeit, die uns bereits über sehr lange Zeit ab-erzogen wurde. Dieser Raum liegt hinter allem Lärm, allem Glitzern und aller Hektik… und eigentlich liegt er tief in uns selber. Er ist unser Zuhause. Dort angekommen, können wir dem künstlichen Trubel eine Kraft entgegensetzen, die aus der Sammlung und der Stille kommt! Und sie ist mächtig – sehr mächtig sogar.

 

Copyright: Magda Wimmer – http://inner-resonance.net