Inner-Resonance

Abschied

Der letzte Bericht mit dem Titel „Sonnenfinsternis“ war wenige Tage nach dem plötzlichen Tod meines lieben Onkels entstanden (welcher gleichzeitig auch der Grossvater dieser Kinder war, die bis vor kurzem nahe am Untersberg wohnten). Es war der Abschluss eines längeren „Arbeitsprozesses“, der sich vom Ende des vergangenen Jahres bis in die Finsternis-Zeit am Anfang dieses Jahres (Jänner/Februar) erstreckte.

Schnell begann sich dann alles zu drehen und es kamen intensive Wochen auf mich zu (und wohl auf uns alle) … Diese Intensität steigert sich momentan gerade noch einmal. So rutscht auch die „Wetterlage“ in Europa derzeit auf allen Ebenen von einem Extrem in das nächste – nicht, weil es so sein müsste, sondern weil es so sein soll, damit die Menschen zermürbt werden, die Natur zerstört wird und der Schleier des Undurchsichtigen erhalten bleibt.

Wir stehen demnächst vor den nächsten Finsternissen. Sie werden uns in diesem Sommer den Weg hinausweisen aus der momentanen Gefangenschaft in einer Welt, die von immer unmenschlicher werdenden Mafia-Eliten gelenkt wird. Allerdings stehen diese selber bereits mit dem Rücken zur Wand. Manche realisieren es schon und sie flüchten. Andere aber geben ihrer Wut über den drohenden (und damit endgültigen) Verlust ihrer Macht nun freien Lauf und sie versuchen dabei zu zerstören, was ihnen noch möglich ist.

Der Neumond in der vergangenen Woche hat die mächtige Wirkung der drei kommenden Finsternisse bereits ausgelöst… und wer genau hingesehen hat in diesen Tagen, der konnte auch schon sehen und erahnen, was sich nun bald auf breiterer Ebene zeigen wird. Ob die Fussball-WM davon wirklich noch ablenken kann, bleibt dahingestellt. Zu offensichtlich ist bereits der Zerfall und das Ende so mancher Regime, die sich bisher noch als Demokratien maskieren konnten.

Die Gipfelzeit der vorvergangenen Woche (G7, Bilderberg und Trump-Kim…) scheinen selbst an der Presse ziemlich spurlos vorüber gezogen zu sein, obwohl (oder besser: weil) sich gerade da der Abgang des Bisherigen so deutlich wie noch nie gezeigt hat. Da aber darf die eliten-bezahlte Presse freilich nur leere Worthülsen schreiben. Doch das ist jetzt auch unwichtig, denn sie wird bald schon als Kollaborateur dieser versteckt diktatorischen Systeme geoutet werden.

Eines aber ist deutlich geworden in diesen vergangenen Wochen: dass nämlich der Abschied von der Welt, wie wir sie kennen, unverkennbar da ist. Und die Dinge bewegen sich jetzt sehr schnell weiter. Wir sind deshalb noch einmal und immer intensiver dazu aufgefordert, dass wir

  • authentisch WIR selber sind
  • das Zuhause IN uns erschaffen und pflegen
  • und dass wir ganz DA sind – vollkommen im Hier und Jetzt

Das Tor in die neue Ebene, in eine neue Welt, ist weit offen. Durchgehen aber müssen wir jetzt selber!

* * * * *

Um ein wenig Abstand zu bekommen, reiste ich für einige Tage auf die griechische Insel Korfu. Es war eine sehr kurzfristige Entscheidung und nicht wirklich das Ziel meiner Wahl. Doch die Distanz war wichtiger und auch das Rauschen des Meeres, um wieder den Rhythmus zu spüren… nach einem Sommer, der seit April und damit gleich nach dem Winter eingesetzt (oder besser: den man über uns gebracht hat) und der alles ausgedörrt hat – und zwar nicht nur draussen in der Natur.

Mitgebracht hatte ich jenen Teil der „atlantischen Bibliothek“, der bisher in den Alpen eingeschlossen war, gepaart mit der lemurischen Weisheit, die sowieso seit langem schon in mir präsent ist. Beide sind jetzt wichtig, damit wir unser „grünes Erbe“ (das dritte Reich als Synthese aus diesen beiden) antreten können.

Griechenland liegt seit langer Zeit schon fest im Würgegriff der Eliten und es ist deshalb jetzt auch entsprechend „herunter-gewirtschaftet“ – mitunter auch deshalb, weil es einst ein enormes Wissen gespeichert hatte. Überall, wo sie ihre Finger drin haben, ziehen sie eine Spur der Verwüstung. Die Menschen dort  schuften – vor allem für den Tourismus, den „das Land braucht“, sagt man ihnen – und es bleibt ihnen wenig. Sie müssen sich dieser Diktatur beugen und das Zustandsbild des Landes entspricht dem von „Prostitution und Zuhälterei“ (einem wichtigen Instrument eben dieser Elite).

Während man die Einheimischen irgendwo in das halb-zerstörte Hinterland drängt, entsteht draussen an den schönen, oft türkis-blauen Stränden, ein Touristen-Dorf nach dem anderen. Und Resorts schiessen wie Pilze aus dem Boden, eines grösser als das andere.

Eine brütend-schwüle Hitze hatte sich über das Land gelegt und Heerscharen von Gelsen zersetzten die Stille der Nacht. Es ist das Verhalten dieser (Labor-) Tiere, welches ein Ankommen dort zur Achter-Bahn-Erfahrung werden liess… weil es den Eroberern diese Landes und der Erde so unglaublich ähnlich ist: Sie kommen aus dem Hinterhalt, stürzen sich auf ihre Opfer und saugen ihnen das Blut ab. Sie nähren sich vom Blut anderer.

Mit dem Fahrrad unterwegs, war ich nicht nur einer sengenden Hitze ausgesetzt, sondern auch dem Dreck und der Zerstörung, die sich überall über das Land gelegt hatten. Solchermassen unterwegs sieht man aber dennoch sehr viel mehr von dem, was „normalen Touristen“ verborgen bleibt. Von ihnen war auch kaum jemand am Strand und im warmen Meerwasser zu finden, denn es genügt den meisten heute zum Urlauben der sichere und bewachte Pool des Hotel-Resorts, an dem man versorgt und umhegt wird.

Und dann war da dieser Ort im Nord-Osten der Insel – Kassiopi genannt. Freilich gibt es keinerlei wirkliche Auskünfte über die Herkunft des Namens dieser Stadt, sondern man beruft sich fadenscheinig auf den Titel „Zeus casius“ bzw. „Jupiter casius“. Und ansonsten sind es einfach die üblichen Verwirr-Strategien, um das, was dahinter steckt, zu verbergen.

Da es sich bei der durch ein angebliches „Marien-Wunder“ berühmt gewordenen Kirche ursprünglich um einen Tempel handelt und der Gesamt-Bezirk „Kassiopaia“ genannt wird, darf aber ruhig tiefer-gegraben werden.

Die erste Person, die mir nach der 15-Kilometer-Radfahrt bei meiner Ankunft im Ort auffiel, war der orthodoxe Pfarrer, der in einem Kaffeehaus an der Strandpromenade sass. Auf der Suche nach einem Frühstücksplätzchen durchwanderte ich zunächst den Kirchen-Innenhof und auch dort war er dann anwesend, nur um mich darauf zu verweisen, dass die Kirche (die offenstand) bis zehn Uhr geschlossen sei und dann seine Frau hier Führungen machen würde. Es versprach spannend zu werden.

 

Als ich später wieder zurückkehrte, waren bereits Führungen im Gange und die Pfarrersfrau (eine Dänin) kochte den Pilgern Kaffee. Mit dem sogenannten Priester-Haus auf dem Dach zeigt diese Kirche eine Besonderheit. Zudem steht sie am Fusse des höchsten Berges der Insel, dem „Pantokrator“ – dem Allherrschenden. Auf meine Frage, was denn vor dem Bau dieser Kirche vor etwa vierhundert Jahren hier stand, nämlich welche Art von Tempel, wich die Pfarrersfrau aus. Sie murmelte irgend etwas von „Zeus“, nur um zu betonen, dass „das alles immer schon christlich“ war. Und sie werde drüben in der Kirche mehr erklären…

Also schloss ich mich kurz der Führung an, bei der zuerst alle Ikonen erklärt wurden sowie der Unterschied zwischen christlichen und orthodoxen Bildern. Der Schwerpunkt aber lag auf einem wundersamen Bild, zu dem es eine für die Bedeutung der Kirche entscheidende Geschichte gab.

Der Legende nach lebte da einst ein Junge namens Stefanos, den man wegen Diebstahls geblendet hatte – schliesslich war dieses „Du sollst nicht stehlen“ ein oberstes Gebot, so mein Gedanke dazu. Vermutlich aber war er hungrig oder wollte seiner Familie helfen. Seine Mutter suchte mit ihm dann Schutz bei der Kirche. Dort, im Pfarrershaus am Kirchendach, erschien nachts dem Jungen die Jungfrau Maria und sie machte ihn wieder sehend.

Ob dieser Erzählung begannen die russischen Nonnen hinter mir nun zu schluchzen und auf ihre Knie zu fallen. Das war das Publikum, das die Pfarrersfrau liebte… Ich verliess den Raum und sah mich draussen im Vorhof um. Meine Frage blieb unbeantwortet. Zuerst erzeugt man das Problem und dann bringt man, wie durch ein Wunder, die Lösung dafür… das war doch immer schon ihre Strategie, dachte ich vor mich hin.

Im Innenhof war die Energie sanfter als jene in der Kirche. Der Schatten war einladend und so setzte ich mich auf eine der Bänke, um mich führen zu lassen. Auf eine bestimmte Weise war alles eingehüllt und es schien sich da etwas zu verbergen. Es dauerte aber lange, bis ich mich selber aus der einlullenden Atmosphäre befreit hatte und wieder klarer denken und fühlen konnte. Dann aber konnte ich schnell jene drei Punkte sehen, die zentral und miteinander verbunden waren.

Es gab hinten eine niedrige Steinmauer. Im Sonnenlicht kaum zu erkennen, zeigte sich dort ein kleines „Relikt“, eingebunden in die Mauer – eine Steinplatte, auf die oben ein dreieckiges „Dach“ aufgesetzt ist, in das eine Ähre eingemeisselt ist, welche „aus dem Boden“ herauswächst. Es wirkte weiblich und andererseits „überblickte“ es hier alles…

Dahinter stand ein Engelstrompeten-Strauch und die Blüten hingen von oben herab über diesem kleinen Stein-Monument. In ihrer Schönheit berauschend und vernebelnd beim „Genuss“… öffneten sie nun auf ihre Weise einen Zugang zur tiefer liegenden Kraft dieses Platzes. Sie war einst die Pflanze der weiblichen Macht und wurde später gebraucht, um sich gewaltsam Zugang zu dieser Macht zu verschaffen… die jedoch nur jenen gegeben ist, die in innerer Reinheit und in tiefer Verbundenheit mit der Quelle leben. Ansonsten bringt sie Leiden und Tod.

In Anlehnung an das Buch der Offenbarung in der Bibel war sie dann als „Engelstrompete“ bezeichnet worden, denn sie brachte jenen den Tod, die sie missbrauchten. Das Buch, das man wohl kaum als prophetisch bezeichnen kann, beschreibt auch detailiert, wie die 7 Siegel geöffnet werden und damit der Zorn Gottes über die Menschen kommt. Danach kommen 7 Engel und sie blasen jeweils eine Trompete, durch die dann 7 Katastrophen ausbrechen … vor denen nur die Flucht in den Himmel genau jener Götter bewahren kann, die dieses Buch diktierten. Und sie wussten, was sie über die Menschheit bringen würden, weil sie sich den Zugriff auf die Zeitlinien und damit auf die Geschicke des Planeten erschlichen hatten.

Ich setzte mich neben das kleine Steinmonument, um die alte Kraft zu spüren. Etwas seufzte und ein leises Gluckern von weit unten wurde hörbar. Es war ein Gefühl von Wehmut, das mich dabei erfasste – von Trauer über den Verlust von etwas ganz Grossem… Da sah ich erst den Brunnen, der sich unter dem Glocken-Bogen befand und dessen Wasser in einer grossen Tiefe zu liegen schien. Pumpen waren da, mit denen man es nach oben brachte, vermutlich um den Kirchen-Innenhof zu bewässern.

Hier befand sich einst ein Platz, an dem die „uralte Weise“ verehrt und genährt wurde – der Platz der Cassiopeia und wie sie alle heissen. Es war ein Platz der Weisheit und das Wasser speicherte das Wissen, das ansonsten immer mehr von der Oberfläche zum Verschwinden gebracht wurde. Man zerstörte die alten Bibliotheken und man verfolgte die Wale… während man die „alte Weise“ in den Himmel hing. Man war diesbezüglich zwar ziemlich einfallsreich, aber zerstören konnte man sie nicht. Die Kraft der Uralten wird immer weiterleben. Von überallher kehrt sie jetzt zurück und ihre Kraft wächst tagtäglich an. Der Durchgang ist wieder offen – weit offen sogar. Wir brauchen nur mehr hinein- und durchzugehen.

 

Um mehr von der Insel zu sehen – denn Radfahren ist dort sehr begrenzt – machte ich schliesslich noch eine kleine Tagesschifffahrt, die sogenannte „Lazy Day Cruise“, und zwar mit dem Schiff „Cosmic Cruise“. Die Details sind hier weniger wichtig und das gesamte touristische Entertainment kaum der Rede wert. Doch gab es da ein Faktum, das sich eigentlich nur so nebenbei zeigte … als nämlich über Lautsprecher „von den Rothschilds“ gesprochen wurde, die da oben eine Burg hätten, an der im Sommer zum Beispiel die Royals absteigen würden – heuer Prinz Charles und Camilla Parker. Rundherum waren viele vip-Plätze zu sehen, denn Hollywood und die halbe Weltstar-Liga haben hier ihre Jachten in den Buchten liegen.

Ganz zufällig befindet sich dieser Burgsitz der Rothschilds beim Ort Agios Stefanos … und hier schloss sich dann der Kreis zur Kirche von Kassiopi mit dem angeblichen Wunder, das dem jungen Stefanos zuteil wurde. Nichts passiert auf der Weltbühne per Zufall. Und bisher hatte man die Dinge fest in der Hand. Eine kurze Konversation mit den alten Lord dort oben verlief ergebnislos. Eines aber war spürbar: Der Vatikan, die City of London (Rothschilds) und Washington DC… und das Raubrittertum im Bezug auf die wahre, die weibliche Kraft des Planeten Erde, werden bald schon Geschichte sein.

Es war das orthodoxe Pfingst-Wochenende – genau eine Woche nach Pfingsten in den nördlicheren (und vor allem katholischen) Ländern. Und Pfingsten hätte an und für sich viel mit der Kraft von Cassiopeia zu tun, mit dem aktiven Schöpfergeist auf dem grünen Planeten Erde. Doch was hat der Vatikan (vorbei an der Aufmerksamkeit seiner Herde) dazu heuer verlautbart? Es ging um den Pfingstmontag. Dieser sei ab nun zum neuen Marien-Feiertag auserkoren und zwar unter dem Titel „Maria, Mutter der Kirche“. Ein ungeheurer Schachzug.

 

Als am späteren Nachmittag das Schiff dann in den Hafen von Kassiopi zurückkehrte, war jener grüne Strahl zu sehen, den man im Kampf gegen die weibliche Erdenkraft einst unter der Sphinx verborgen hatte. Und das Vakuum, das dabei entstanden war, wurde seither für die endlosen Kriege einer machthungrigen und erdfremden Herrschaft benutzt… Jetzt war der alte Kirchen-Tempel, in dem die Menschen ihre Macht opfern mussten, durchflutet vom Wasser der Quelle. Der alte Bann war auch hier gebrochen.

* * * * *

Und dann war da noch Paris vorvergangene Woche, der Wunschtraum meiner Nichte, die dort – neben dem Erleben der Stadt – auch eine berufliche Weiterbildung machte und viel Inspiration von der reichen Gourmet- und Patissier-Kultur mitnehmen konnte.

Von Anfang an zeigte sich jene Spirale, welche durch die Bezirks- oder Arrondisment-Einteilung der Stadt zustande kommt und deren „Anfang“ (Ursprung) innerhalb des Louvre liegt. Und wir wissen, was dort geschehen ist und bis heute gemacht wird. Der ganze Rummel um Buch und Film „Sakrileg“ (von Dan Brown) war reine Ablenkung und gemacht, um mit Freimaurer- und Illuminaten-Macht auch hier noch einmal die wahre Kraft im Erdboden festzuhalten. Doch sie ist eine mächtige weibliche Kraft – ähnlich wie die von Korfu.

Das Thema „Sonnengeboren“ zeigte sich… und dabei geht es um dieses Ganz-Sein in sich selber und somit um das Ende von Einsamkeit, Trennung, Gespaltenheit, Minderwertigkeit… mit allen Folgen, die wir in den vergangenen tausenden von Jahren immer und immer wieder erfahren und erlitten haben.

Nike Kasis @ HeARTworks – http://www.sunshinepresent.com

 

Während ich dann einen „Herzstein“ aus Korfu in einen der dreieckigen Brunnen an der Glaspyramide des Louvre warf, senkte sich diese offene Blüte nach unten und sie öffnete die „Spirale der Gewalt“. Der Platz wurde damit wieder in seine ursprüngliche Schwingung zurück versetzt, und zwar in jene, in der die sonnengeborene männliche Kraft vollkommen ebenbürtig ist mit der sonnengeborenen weiblichen Kraft. Nun begann auch hier das Wasser wieder zu fliessen. Die Ganzheit der menschlichen Kraft war wieder hergestellt. Das Tor öffnete sich. Vieles wird sich dadurch verändern…

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Es ist möglich, dass die Art und Weise, wie wir bisher unsere virtuelle und digitale Kommunikation gehandhabt haben, uns für eine Weile nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Das bedeutet aber nicht nur einen Verlust, sondern vielleicht auch die grosse Chance, dass wir wirklich – und zu uns selber – erwachen, weg von unserem Zombie-Verhalten und von der Fernsteuerung, in die wir unausweichlich durch den dunklen Hintergrund dieser Technik geraten sind. Wenn dann die grossen Umwälzungen vorüber sind, wird es neue Möglichkeiten und Energien geben… und wir werden völlig anders miteinander kommunizieren.

Und nein, wir brauchen zu unserer „Rettung“ keine Technologien (und erst recht nicht von irgendwelchen erdfremden Wesen), wie es uns immer wieder eingehämmert wird, sondern wir brauchen nur unser volles Bewusstsein zurück gewinnen. Dann sind wir in Resonanz mit der Urquelle des Lebens und dann heilt uns genau das. Alles andere macht uns nur wieder von „Krücken“ abhängig, auf die wir uns stützen sollten, damit man uns in Unfreiheit halten kann. Meister aber gehen nicht auf Krücken…

Es ist deshalb jetzt wichtig zu wissen: DU bist WESENTLICH! Wie du dein Leben gestaltest – nämlich als Meister und Meisterin, als König und Königin – das hat einen sehr grossen Einfluss auf all das, was hier auf unserem Planeten geschieht. Wenn du dein Zuhause in Ordnung hältst (dein inneres und dein äusseres), dann hat das einen Einfluss. Wenn du dich gut nährst (körperlich, geistig, seelisch…), dann hat auch das einen Einfluss.

Die Mächte nämlich, die wir fürchten, weil sie uns beherrschen, sind jene Mächte, denen wir Zugriff auf unser Dasein gegeben haben, indem wir tun, was sie vorgeben, indem wir uns vor ihnen fürchten, indem wir uns deren verführerischen Einfluss einfach ausliefern – ohne nachzudenken und weil es Millionen und Abermillionen anderer auch tun. Was soll daran schon falsch sein?

Doch: die Meisterschaft über das eigene Leben aufgeben kann NIE richtig sein, denn es ist die Verleugnung der eigenen Göttlichkeit. Und wenn eine Einheit im göttlichen Gewebe stumpf wird und tot, dann ist da ein Loch – ein Bohrloch, in welches jene Kräfte hineingreifen können, die nichts Gutes im Schilde führen gegenüber dem Leben und allen seinen Erscheinungsformen.

Jeder und jede von uns wird nun herausfinden, was eines Meisters und einer Königin… würdig ist. Eine Abkürzung, das Kopieren anderer Wege, Führung durch andere … ist dabei nicht möglich.

„Du bist für deine Rose verantwortlich!“, sagte der Fuchs zum kleinen Prinzen… Diese Rose – das ist die Welt, die wir uns vertraut gemacht haben, die uns wichtig geworden ist, der wir Zeit und Hingabe schenkten und die dadurch unser Zuhause geworden ist. Sie ist gleichzeitig die Kraft, die uns jetzt trägt, wenn wir ABSCHIED nehmen von jener Welt, die uns zu versklaven versucht hat und die es immer wieder auch getan hat. Die Kraft unserer Herzen aber ist stärker und sie hat uns durchgetragen, bis heute.

Der Abschied vom Bisherigen kann sich auf unsere Herzen so auswirken, dass es sich kühl oder leer in uns anfühlt. Wir werden uns nämlich erst nach einer Weile an die neue Klarheit und die innere Stille gewöhnen. Damit aber kommt jene Präsenz der all-umfassenden Liebe, nach der wir uns oft schon gesehnt haben.

Was unsere Herzen betrifft, so gibt es kein liebloses Herz. Ein jedes von ihnen ist liebend. Es gibt nur eine unbewusste Haltung, in die wir hineinfallen können. Das aber ist begrenzt… Werden wir jetzt auf sie hören, weil sie der einzige Zugang zum wirklichen, freien Leben sind – und nur mehr auf sie?

 

Copyright: Magda Wimmer – http://inner-resonance.net

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Und noch ein weiterer Beitrag ist soeben erschienen:

Gedanken